Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Plan ab Oktober: Nur mehr geimpft in Disco und Bar

23.8.2021

„Wenn die Zahlen weiter steigen, dann braucht es die 1G-Regel für Diskotheken und Nachtklubs“, so unsere Regierung. Mit der Impfung habe man „das beste Mittel in der Hand, um der Pandemie Herr zu werden und unser Gesundheitssystem zu schützen. Der Gesundheitsminister appellierte erneut an alle bisher Nichtgeimpften, das nachzuholen.


Spitäler auf vierte Welle vorbereitet

19.8.2021

„Das Worst-Case-Szenario ist, dass die vierte Welle im Spital so einschlägt wie die dritte Welle. Wir rechnen damit, dass wir wieder unser ganzes Neun-Stufen-System brauchen werden“, sagte Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker gegenüber „Wien heute“. Alexander Zoufaly, Oberarzt in der Klinik Favoriten, betont: „Man sei darauf vorbereitet und wir haben derzeit auf der Intensivstation keinen Patienten, der doppelt geimpft ist.“


Problemzonen: Primärversorgung und MRT-Untersuchungen

18.8.2021

Das Ziel der neuen Primärversorgung (PVE) ist eine Gesundheitsversorgung, die sich nach den Bedürfnissen der Patient*innen sowie den Gesundheitsberufen richtet. Leider funktioniert der Ausbau nur schleppend. Das Ziel bis 2021 insgesamt 75 Primärversorgungseinheiten in Österreich zu errichten, wird nicht erreicht. Bisher gibt es nur 33 PVE's. Die meisten sind in der Steiermark (12), gefolgt von Oberösterreich (6) und Wien (5). +++ Eine weitere Problemzone ist die Wartezeit für MRT-Untersuchungen. Seit 2018 müssen Patientinnen und Patienten innerhalb von 20 Tagen einen Termin für eine MRT-Untersuchung erhalten. Bei dringenden Fällen, etwa beim Verdacht auf eine Krebserkrankung, muss die Untersuchung innerhalb von fünf Tagen erfolgen, bei Akutfällen sofort. „Dazu ist der Dachverband der österreichischen Sozialversicherungsträger verpflichtet", sagte Niederösterreichs Patientenanwalt Gerald Bachinger gegenüber noe.ORF.at. „Nachdem die Flut an Beschwerden in den vergangenen Jahren – nach Abschluss des neuen Vertrags – abgerissen war, häufen sich die Beschwerden nun wieder", berichtete Patientenanwalt Bachinger. Betroffene seien etwa – wie schon vor 2018 – zu privaten Zahlungen aufgefordert worden, um frühere Termine zu bekommen ...


Mückstein: Verschärfung für Ungeimpfte zu früh

17.8.2021

Aus den Bundesländern mehren sich angesichts der anrollenden vierten Coronavirus-Welle die Rufe nach Verschärfungen für Ungeimpfte. Für Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein kommt die Diskussion „zu früh“, wie er in der ZIB2 sagte. In der derzeitigen Lage sei das „epidemiologisch nicht vertretbar“. Die Inzidenz liegt bei 66,3 (16.8.2021), in der Altersgruppe der 15 bis 24jährigen, bei 178 (!). Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker spricht sich angesichts einer vierten Coronavirus-Welle für eine deutliche Verschärfung der Maßnahmen für Ungeimpfte aus. Er fordert strikte Beschränkungen etwa bei Freizeiteinrichtungen. Unterstützung für den Vorschlag, Zutrittsverbote für Ungeimpfte in Freizeit- und Sportstätten einzuführen, kam von der Ärztekammer. Solange die Impfquote nicht erhöht werden könne (56,15%, 16.8.2021), sei das angesichts steigender Zahlen eine berechtigte Maßnahme, so Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres.


7-Tage-Inzidenz steigend

17.8.2021

Die Vollimmunisierung der Gesamtbevölkerung in Ö beträgt 56,15 % (17.8.2021). Vorrangiges Ziel muss die rasche Steigerung der Impfrate durch entsprechende Maßnahmen, vor allem für die Jungen sein. Die Gesamt-7-Tage-Inzidenz liegt bei 66,3 (16.8.2021) . Erschrecken hoch ist die Inzidenz in der Altersgruppe der 15 bis 24jährigen, da beträgt sie 178,2 (!). Auch die Kostenpflicht für Test wird diskutiert. In Deutschland müssen Ungeimpfte ab dem 11. Oktober ihre Coronavirus-Tests selbst bezahlen. Begründet wird das mit dem aufrechten Impfangebot für alle. Nein, das ist keine Impfpflicht durch die Hintertür. Es bleibt weiterhin jedem selbst überlassen, ob er sich impfen lässt oder nicht. Wer sich gegen eine Impfung entscheidet, stellt aber die Bewegungsfreiheit und die körperliche Unversehrtheit anderer infrage. Deshalb muss es die ungeimpfte Minderheit akzeptieren, sollte ihre persönliche Freiheit eingeschränkt werden.


Die neuen Regeln für Geimpfte

16.8.2021

Wer hierzulande etwa ein Lokal, einen Friseursalon oder ein Hotel besuchen möchte, für den oder die reicht eine Teilimpfung fortan nicht mehr. Ab sofort gilt der „Grüne Pass“ – neben Getesteten und Genesenen – nur noch für vollständig Geimpfte. Grund für die geänderte Regel ist unter anderem die wesentlich ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker spricht sich angesichts einer vierten Coronavirus-Welle für eine deutliche Verschärfung der Maßnahmen für Ungeimpfte aus. Er fordert strikte Beschränkungen etwa bei Freizeiteinrichtungen. Man habe „noch vier bis sechs Wochen Zeit, die Impfquote zu erhöhen“, sagte er gegenüber der „Kronen Zeitung“ (Online). Nach diesem angesprochenen Zeitraum werde entschieden sein, „mit welchen Konsequenzen die vierte Welle kommt“, so Hacker. „Die Maßnahmen, die folgen, sind völlig klar. Die Geimpften werden eine andere Lebenssituation finden als die Nicht-Geimpften“, so Hacker, „Es wird kein Weg daran vorbeiführen, dass nur mehr Geimpfte reinkommen.“


Implantate aus dem 3D-Drucker

12.8.2021

Knochen, Knorpel und Gewebe für Operationen könnten bald aus dem 3D-Drucker kommen. Denn daran wird derzeit am Kepleruniklinikum intensiv geforscht. Die künstlichen Implantate sollen die Rehabilitations-Zeit nach Operationen verkürzen.


Vorbereitungen für dritte Impfung

11.8.2021

Am 17. Oktober wird in Österreich mit den Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus begonnen. Das gab Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein bekannt und begründet dies damit, dass jene Menschen, die als Erstes geimpft wurden, am 17. Jänner die zweite Dosis erhielten und neun Monate später eine Auffrischungsimpfung benötigen. Die Regierung hatte stets erklärt, dass man mit Blick auf eine dritte Impfung noch auf eine Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) warte. Für eine dreimalige Impfung ist bisher noch kein einziger Corona-Impfstoff zugelassen. Das deutsche Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben erste Daten für die Zulassung einer Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht. In den kommenden Wochen sollten diese Daten einer Phase-1-Studie auch bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und weiteren Behörden eingereicht werden, teilten die Unternehmen mit.


Knapp 40 Prozent aller Neuinfektionen reiseassoziiert

9.8.2021

Knapp 40 Prozent aller Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Österreich lassen sich mittlerweile auf Reisen zurückführen. Damit kommt es in Verbindung mit Ferien- und Urlaubsaufenthalten inzwischen zu mehr Ansteckungen als in Haushalten. Das geht aus der aktualisierten epidemiologischen Covid-19-Abklärung (6.8.2021) der Agentur für Ernährungssicherheit und Gesundheit (AGES) hervor.


Forscher warnen vor gleichen Fehlern

6.8.2021

Vor der Wiederholung von Fehlern im Umgang mit der Covid-19-Pandemie im vergangenen Sommer und Herbst warnen Fachleute in einer Prognose im Fachjournal „The Lancet Regional Health Europe“. Wenn auf Eindämmungsmaßnahmen verzichtet werde, die Impfquoten nicht erhöht würden und es kein europaweit abgestimmtes Vorgehen gebe, könnten ab Herbst wieder größere Wellen auftreten.


Starke Einschränkungen für Ungeimpfte?

4.8.2021

Wir sind privilegiert. Während der Großteil der Menschen weltweit sehnsüchtig auf Covid-Impfstoff wartet und die Delta-Variante sich global rasend schnell ausbreitet, gibt es inzwischen ausreichend Impfstoff. Jeder, der sich impfen lassen will, kann das jetzt tun - sofern keinerlei medizinische Gründe dagegensprechen. Dennoch hat eine Minderheit, auch in Ö, nicht vor, sich impfen zu lassen. In Frankreich wird das Leben für alle Ungeimpften stark eingeschränkt, zumal Corona-Tests ab September kostenpflichtig sind. Auch in Österreich wird dieses Thema diskutiert. Nein, das ist keine Impfpflicht durch die Hintertür. Es bleibt weiterhin jedem selbst überlassen, ob er sich impfen lässt oder nicht. Wer sich gegen eine Impfung entscheidet, stellt aber die Bewegungsfreiheit und die körperliche Unversehrtheit anderer infrage. Deshalb muss es die ungeimpfte Minderheit akzeptieren, sollte ihre persönliche Freiheit eingeschränkt werden.


Kliniken kritisieren RKI-Methode

3.8.2021

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert eine Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuansteckungen als maßgeblichen Richtwert in der Pandemie. Das Robert-Koch-Insitut hält jedoch an der Sieben-Tage-Inzidenz als Hauptrichtwert für die Pandemie fest. Die Krankenhausgesellschaft hält dies für "unbegreiflich" und stellt einen eigenen Vorschlag vor, wie die Pandemielage zu ermitteln ist. Die Inzidenz spielt in diesem Konzept eine untergeordnete Rolle.


aus Österreich

aktuell

Uniklinikum Salzburg baut den Bereich der robotischen Chirurgie weiter aus

2.8.2021

Weltpremiere am Uniklinikum Salzburg Campus LKH: Vor wenigen Tagen wurde der weltweit erste Symani-OP-Roboter an die Uniklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) ausgeliefert und installiert. Der Symani-Roboter wurde speziell für mikrochirurgische Eingriffe entwickelt. Herzstück ist die sogenannte NanoWrist-Instrumentierung: Die Bewegungen der Chirurgin oder des Chirurgen werden dabei bis zu einem Faktor von 20 nach unten übersetzt. Das bedeutet: Bewegt die Chirurgin oder der Chirurg die Handsteuerung um zwei Zentimeter, führt der Roboter eine Bewegung von einem Millimeter durch. „Dadurch ist es möglich, Blutgefäße, Lymphgefäße und Nerven mit einem Durchmesser von nur 0,5 Millimeter zu nähen“, erklärt Professor Alexander Gaggl, Vorstand der Uniklinik für MKG. „Wir planen, den Roboter bei Wiederherstellungs-Operationen nach Unfällen oder Tumor-Entfernungen einzusetzen, aber auch bei der Korrektur von Fehlbildungen.“


Debatte über Impfpflicht hält an

2.8.2021

Sowohl Bund als auch Länder geben sich zurückhaltend bei der Einführung einer Impfpflicht in Österreich. Einzelne Bundesländer preschten mit einer Impfpflicht in bestimmten Gruppen vor. In Wien etwa gilt eine Impfpflicht für neue Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialbereich, ab dem Herbst soll die Immunisierungspflicht auch für neue Mitarbeiter in Wiener Kindergärten gelten. Die Gesamt-Inzidenz beträgt derzeit 37,1. Besorgniserregend ist jedoch die Entwicklung bei den 15 bis 24 Jährigen, da liegt sie bei 131,4 (Stand 2.8.). Vollimmunisiert sind in Ö 52,4 Prozent der Gesamtbevölkerung (Quelle AGES). Nach einem Bericht in n-tv.de lehnt die Hälfte der Ungeimpften die Impfung ab.


Worte, die sitzen!

26.7.2021

"Da merkt man, dass er noch nicht lange in der Politik ist - nach 100 Tagen im Amt des Gesundheitsministers sind Wolfgang Mückstein noch klare Antworten zu entlocken, die man von anderen Politikern längst nicht mehr hört (und von vielen auch gar nie zu hören bekommen hat). So äußert er sich gegenüber der „Krone“ sehr offen, was das weitere Corona-Infektionsgeschehen betrifft, wenn er sagt, dass wir am Beginn der vierten Welle stünden, „die Frage ist nicht mehr ob oder wann sie kommt, sie ist bereits da“. Fix sei, dass jeder, der nicht geschützt, also geimpft ist, sich infizieren werde. Und wann wird Corona vorbei sein? „Wenn jeder und jede entweder mit dem Virus infiziert war oder geimpft ist.“ Danke Herr Minister, das sind Worte, die an Klarheit nicht zu überbieten sind. Danke, das sitzt!" (Quelle: krone.at)


Jeder dritte Infizierte steckte sich auf Reisen an

21.7.2021

Reisen ist in der Pandemie offenbar noch immer gefährlich: Jeder dritte Infizierte steckt sich im Urlaub mit dem Erreger an, wie eine Untersuchung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit zeigt. Demnach ließen sich 31,1 Prozent aller geklärten Fälle auf Reisetätigkeiten zurückführen.


Pandemielage – Hospitalisierung künftig neben Inzidenz entscheidend

21.7.2021

Die Hospitalisierungsrate müsse bei den Eindämmungsmaßnahmen nunmehr stärker ins Gewicht fallen als andere Parameter, so einzelne Stimmen. Angesichts der wachsenden Impfquote und der damit verbundenen Verhinderung schwerer Erkrankungen empfiehlt auch das Robert Koch-Institut (RKI) die Beurteilung der Pandemielage nicht mehr allein von den Infektionszahlen abhängig machen. Als zusätzlicher Parameter soll künftig auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Covid-19-Erkrankten herangezogen werden.


Kostenpflichtige Tests?

20.7.2021

Einen Impfanreiz können freilich auch kostenpflichtige CoV-Tests darstellen. Das kann sich zumindest der oberösterreichische Ärztekammer-Präsident Peter Niedermoser vorstellen. Da sich mittlerweile jeder kostenlos und mit dem Vakzin seiner Wahl impfen lassen könne, brauche es nicht mehr zwei Gratisschienen. „Am Ende darf es nicht so sein, dass die Gesellschaft für den Impfunwillen Einzelner aufkommen muss“, so Niedermoser. Ausnahmen solle es für jene geben, die sich nicht impfen lassen dürfen. Auch der deutsche Ärztepräsident Reinhardt plädiert dafür, dass Impfunwillige künftig notwendige Corona-Tests selbst zahlen. Es müsse auf Dauer immer mehr Nachteile für Ungeimpfte geben.


Neuerungen beim Begutachtungsverfahren auf der Website des Parlaments

20.7.2021

Aufgrund der Änderung der Geschäftsordnung (GOG) BGBl. I Nr. 63/2021 tritt das „parlamentarische Begutachtungsverfahren“ mit 1. August 2021 in Kraft. § 23b GOG sieht ab diesem Zeitpunkt eine verpflichtende Begutachtung für alle im Nationalrat einlangenden Gesetzentwürfe vor. Die Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen besteht während des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens, d.h. von der Einbringung des jeweiligen Gesetzentwurfs im Nationalrat bis zum Ende des Verfahrens idR im Bundesrat.