Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Coronavirus-Lockerungen Verordnung ab 1. Juli

29.6.2021

Wo 3-G gilt, ist prinzipiell gar keine Maske mehr vorgeschrieben. In Öffis und Geschäften braucht man nur noch den Mund-Nasen-Schutz. Allerdings stellt sich immer häufiger die Frage, ob uns die Delta-Variante des Corona-Virus‘ nicht einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Monika Redlberger-Fritz, Virologin am Zentrum für Virologie der MedUni Wien, sieht die Öffnungen deshalb als "eine ganz schwierige Gratwanderung".


Rasches Durchimpfen gegen Delta-Variante

29.6.2021

Die Delta-Variante des Coronavirus mischt laut Meinung des Wiener Impfexperten Herwig Kollaritsch die Karten neu. Er schloss in „Wien heute“ zwar eine vierte Welle aus, betonte aber, dass wohl nur eine Vollimmunisierung gegen diese Variante schütze. Mit Blick in Richtung Herbst müsse man nun alles tun, um die Infektionen mit der ansteckenderen Variante niedrig zu halten und das „Wettrennen mit der Impfung zu gewinnen“, sagte der Molekularbiologe Ulrich Elling im Interview mit der APA. Die Testpflicht sollte daher für alle, die noch keine Zweitimpfung erhalten haben, aufrecht bleiben.


Lockerungen in Alters- und Pflegeheimen

28.6.2021

Das Gesundheitsministerium kündigt an, die Besuchsregeln in den Alters- und Pflegeheimen zu lockern. Ab 1. Juli sollen Besuche nicht mehr limitiert sein, zudem werde mit den Ländern diskutiert, ob auch die FFP2-Maskenpflicht gelockert werden soll.


NÖ-Kliniken werden vernetzt

28.6.2021

Die radiologischen Abteilungen in den Landeskliniken werden in den nächsten Jahren digitalisiert. Für die Patienten soll das Verbesserungen bringen. Befunde, die in einem Spital gemacht wurden, stehen ab 2024 auch in allen anderen Landeskliniken bereit. Damit folgen die NÖ-Landeskliniken dem erfolgreichen Weg der Digitalisierung in der Radiologie wie sie schon in anderen Bundesländern seit längerem funktioniert.


Delta-Variante breitet sich aus: Was bedeutet das für den Urlaub?

28.6.2021

Zum Start der Ferien steuern wieder viele Reisende Spanien, Griechenland und andere beliebte Urlaubsziele an. Gleichzeitig ist auch die Delta-Variante in Europa auf dem Vormarsch. Lissabon wurde für Touristen bereits abgeriegelt. Was bedeutet die Ausbreitung der Mutation für Reisen?


Ampelkommission warnt vor Risiko im Sommer

21.6.2021

Mit 1. Juli kommen neue Lockerungen, die Sperrstunde fällt, Clubs dürfen wieder öffnen, die Maskenpflicht wird gelockert. Experten halten diese Schritte für „absolut vertretbar“, mahnen aber gleichzeitig weiter zur Vorsicht. Die Coronavirus-Ampelkommission sorgt sich wegen der Ausbreitung der Delta-Variante und warnt vor einem „Systemrisiko“ im Sommer.


Ärztekammer warnt vor Delta-Variante

21.6.2021

„Wir laufen Gefahr, die Fehler des vergangenen Sommers exakt zu wiederholen“, hat Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, gewarnt. Auch damals hätten die politisch Verantwortlichen gedacht, das Virus sei nun einfach verschwunden. Der einzige Unterschied sei, dass es nun Impfstoffe gibt. Diese müssen wir nun dringend kaufen und schnell verimpfen. Derzeit habe aber fast die Hälfte der impfbaren Bevölkerung noch nicht einmal einen Stich erhalten und sei völlig ungeimpft. „Das Impftempo muss dringend erhöht werden und die Organisation muss verbessert werden“, so Szekeres. Er könne auch nicht verstehen, warum jetzt eine Million Impfdosen an das Ausland verschenkt werden. „Millionen Österreicherinnen und Österreicher sind noch nicht geimpft – es ist noch nicht die Zeit für großzügige Spenden gekommen.“


Grüner Pass ab sofort verfügbar

21.6.2021

Für das Erstellen und Abrufen der EU-konformen QR-Codes zum Nachweis von Impfung, Testung oder Genesung muss man sich auf gesundheit.gv.at per elektronischer Signatur oder Bürgerkarte anmelden. Als Zusatzservice sollen laut Ministerium all jene, die bis Ende Juni vollimunisiert sind, per Post einen Ausdruck des Impfnachweises erhalten. Im Lauf der kommenden Woche soll es außerdem möglich sein, den Impfnachweis auch in Apotheken oder Hausarztpraxen auszudrucken.


Diese Corona-Regelungen gelten ab 10. Juni

7.6.2021

Verkündet hatte die Regierung die nächsten Lockerungsschritte nach einigem Hin und Her bereits vergangene Woche. Nun hat Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein auch die entsprechende Verordnung veröffentlicht. Darin findet sich etwa die Ausweitung der Sperrstunde von 22.00 auf 24.00 Uhr ebenso wie Lockerungen bei der Masken- und Abstandspflicht.


Impfpflicht bei Neuanstellung

7.6.2021

Im Wiener Gesundheitsverbund gilt seit kurzem eine CoV-Impfpflicht für alle Beschäftigten, die neu angestellt werden. Betroffen sind dabei nicht nur die Gesundheitsberufe, sondern etwa auch das Verwaltungs- und Reinigungspersonal – und alle, die ein Praktikum machen.


Die Mutationen: Alpha, Beta, Gamma, ....

4.6.2021

Die besorgniserregenden Corona-Varianten sind neuerdings nach Buchstaben des griechischen Alphabets benannt. Die neutralen Namen sollen verhindern, dass sie nach den Ländern der Entdeckung benannt werden. "Das ist stigmatisierend und diskriminierend", hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitgeteilt. Als besorgniserregend gelten Varianten mit Erbgutveränderungen, die mit bestimmten Eigenschaften wie höherer Übertragbarkeit und einer veränderten Immunantwort im Zusammenhang stehen.


833 Millionen Euro für die Innsbrucker Klinik

4.6.2021

Bund und Land investieren 833 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Innsbrucker Klinik. Unter anderem werden neue Operationssäle und Bettenstationen errichtet. „Insgesamt sprechen wir hier von 48 verschiedenen Maßnahmenpaketen und Projekten, die in den nächsten Jahren realisiert werden sollen“, so der Kaufmännische Geschäftsführer der tirol kliniken, Stefan Deflorian. Das Investitionsvolumen sei gewaltig, man brauche es aber zur Gewährleistung von Wissenschaft, Medizin und Pflege in der Zukunft.


Mobiler Hygieneroboter im Krankenhaus

2.6.2021

Eine der aufwendigsten Arbeiten im Krankenhaus ist die Desinfektion von häufig genutzten Flächen wie Lichtschaltern oder Türgriffen. Gerade in der Corona-Pandemie kommt dieser Aufgabe nochmals besondere Bedeutung zu. In Zukunft könnte der "DeKonBot" des Fraunhofer IPA das Krankenhauspersonal bei dieser Aufgabe unterstützen.


Coronavirus-Maßnahmen werden gelockert

31.5.2021

Ab 10. Juni dürfen drinnen und draußen mehr Leute zusammenkommen. Unter anderem wird die Sperrstunde von 22.00 auf 24.00 Uhr verlegt und die Abstandsregeln werden auf einen Meter reduziert. Gastronomie, Hotellerie und Freizeitbetriebe durften nach einem fast siebenmonatigen Lockdown erst vor gut einer Woche wieder öffnen.


Biontech-Impfung: EMA erteilt Zulassung für Jugendliche ab zwölf Jahren

29.5.2021

Die europäische Arzneimittelbehörde gibt grünes Licht für den Impfstoff von Biontech und Pfizer auch für 12 bis 15-Jährige. Unser Nationales Impfgremium (NIG) folgte dieser Entscheidung. Österreichs Kinder und Jugendliche ab zwölf sollen großteils bis Ende August geimpft werden, so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.


Nationalrat nickt „Grünen Pass“ ab

27.5.2021

Nach eingeforderten Nachschärfungen beim Datenschutz ist im Nationalrat die gesetzliche Grundlage für den „Grünen Pass“ beschlossen worden. „Anfang Juni“ soll der Nachweis den Zutritt zu Gastronomie und körpernahen Dienstleistungen erleichtern.


Nationalrat verlängert Übergangsregelung für Arbeitszeit von Spitalsärzt*innen

25.5.2021

Der Nationalrat hat eine Verlängerung der Übergangsregelung für die Arbeitszeit von ÄrztInnen und Gesundheitspersonal in Spitälern beschlossen. Bereits 2014 wurde die maximale Wochenarbeitszeit auf Druck der EU verkürzt, es gab jedoch eine Übergangsregelung bis Juni 2021, durch die eine Überschreitung möglich war. Diese wurde nun mehrheitlich bis 2028 verlängert. Konkret wird die 55-Stunden-Regelung noch bis Ende Juni 2025 gelten. Danach bleibt für weitere drei Jahre – bis Ende Juni 2028 – eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von bis zu 52 Stunden erlaubt. Am ausdrücklichen Zustimmungsrecht der Betroffenen ändert sich nichts.


Österreich sperrt auf

19.5.2021

Die Öffnungen sind die weitreichendsten seit langer Zeit, sie erlauben vor allem hart getroffenen Branchen wieder den Betrieb. Fast sieben Monate lang hatten die Gastronomie, Sportstudios, Kulturstätten wie Theater oder Kinos geschlossen, auch der Hotelbetrieb konnte nur sehr eingeschränkt laufen. All diese Bereiche dürfen nun wieder Gäste empfangen. Ein Bündel von Regeln soll die sichere Öffnung ermöglichen. Zentral ist der Nachweis des Gesundheitsstatus auf Papier oder digital – er ist die Voraussetzung für Besuche von Wirtshaus, Theater, Therme, Kino und Co. Wichtig ist es, die Fristen zu beachten. Zum Schlüssel für diese Normalität soll der „Grüne Pass“ werden – also der Nachweis, dass man entweder negativ getestet, genesen oder geimpft ist („3-G-Regel“).


Experten: Corona-Pandemie hätte verhindert werden können - was die Länder falsch gemacht haben

18.5.2021

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im vergangenen Jahr zu langsam auf erste Alarmzeichen einer möglichen Gesundheitsbedrohung reagiert. Zu diesem Schluss kommt eine von der WHO bestellte unabhängige Expertenkommission. Auch Regierungen kommen in ihrem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Bericht nicht gut weg: Viele Länder hätten den Monat Februar 2020 vertrödelt, statt Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 zu treffen, die global die Corona-Gesundheits- und Wirtschaftskatastrophe mit weitreichenden sozialen Folgen ausgelöst hat. Die Kommission hat auch Vorschläge, worauf künftig geachtet werden sollte.


Forscher fordern unabhängige Medizindatenstelle

18.5.2021

Hochrangige Wissenschafter und Experten aus dem Gesundheitsbereich fordern eine komplette Neuausrichtung der Datenlandschaft im österreichischen Gesundheitssystem. Im Zuge der Corona-Pandemie seien digitale Schwachstellen offenkundig geworden, so die Initiative der Gruppe um die beiden Komplexitätsforscher Stefan Thurner und Peter Klimek, die an der Medizinischen Universität Wien und dem Complexity Science Hub (CSH) Vienna tätig sind. "Datenqualität, Datenflüsse, Vollständigkeit, Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Verwendbarkeit von Daten sind nicht mehr zeitgemäß", heißt es in dem Aufruf, dem sich Expertinnen und Experten aus einer Vielzahl von Institutionen angeschlossen haben.