Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Das Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf ist eröffnet

4.6.2019

"Den Wienerinnen und Wiener steht ab sofort ein topmodernes Krankenhaus auf höchstem medizinischen Niveau und neuestem Stand der Technik zur Verfügung“, freut sich Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig. Das Spital mit durchaus bewegter Baugeschichte wird künftig gemeinsam mit dem Donauspital die Versorgung im Nordosten Wiens abdecken. Im Jahr rechnet man mit rund 250.000 Ambulanzbesuchen und 46.000 stationären Aufnahmen. In 16 OP-Sälen werden jährlich 17.000 Eingriffe erwartet. Das Krankenhaus präsentiert sich mit allen Leistungen auf einer neuen Webseite.


428,6 Millionen Euro mehr für Gesundheitsförderung und Prävention

4.6.2019

Die Ausgaben der öffentlichen Hand für Gesundheitsförderung und Prävention sind zwischen 2012 und 2016 um 428,6 Millionen Euro gestiegen. Das ergibt einen Zuwachs von 21,3 Prozent, während die öffentlichen Gesundheitsausgaben in Österreich insgesamt um 12,6 Prozent angewachsen sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesundheit Österreich GmbH im Auftrag des Sozialministeriums, des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Länder und spiegelt ein wichtiges Ziel der Gesundheitsreform wider: Die Entlastung der Krankenversorgung durch gesundheitsförderliche und präventive Maßnahmen.


„CAR-T-Cell-Therapie Communication Board“ am Wiener AKH erhielt Auszeichnung

4.6.2019

Der diesjährige Förderpreis "Occursus" ging an das Projekt „CAR-T-Cell-Therapie Communication Board“, ein interdisziplinäres Communication Board für Patienten am AKH Wien, das ein gemeinsames Treffen von Entscheidungen mit Patienten und Angehörigen gewährleisten soll. Mit dem Anerkennungspreis wurden die Österreichische Gesellschaft für Gesundheitsmediation und Intensivberatung ausgezeichnet, die mit dem Projekt „Zurück ins Leben“ die Reintegration am Arbeitsplatz erleichtern möchten und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen und ihre Angehörigen in dieser Phase begleitet. Weiters wurde das Projekt „End of Life Board“ der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin der Universitätsklinik für Innere Medizin I prämiert, das die Begleitung am Lebensende verbessern und die Angehörigen entlasten soll. Als viertes Projekt wurde „Surviva“, der Brustkrebs Nachsorge Online Kongress der Aina GmbH ausgewählt. Surviva soll Frauen Antworten auf offene Fragen im Zusammenhang mit der Brustkrebs-Nachsorge geben und ihnen helfen, sich wieder in den Alltag zu integrieren.


Spital Dornbirn: Neue OP-Säle gehen in Betrieb

3.6.2019

Alle neuen Operationssäle am Krankenhaus Dornbirn sind ab 3. Juni Betrieb. Mit einem Volumen von rund 22,5 Millionen Euro gehört der OP-Umbau zu den größten Investitionen im Krankenhaus, heißt es von der Stadt. Eine effiziente OP-Planung benötige kurze Wege, mit den neuen OP-Sälen könnten nun unnötige Wartezeiten vermieden werden, so Vizebürgermeister und Krankenhausreferent Martin Ruepp. Investiert wurde auch die in die Technik, nun würden etwa OP-Bilder in Echtzeit zur Verfügung stehen.


Telemedizin für optimale Versorgung

3.6.2019

Mittels Diagnose und Therapie per Video, der Telemedizin, können Patienten auch abseits der Ballungszentren optimal versorgt werden, so ein Pilotprojekt zwischen dem Landeskrankenhaus Kirchdorf und dem Ordensklinikum der Elisabethinen in Linz. Waren es bisher nur Befundbesprechungen, die mittels Videokonferenz spitälerübergreifend stattgefunden haben, wird jetzt erstmals der Patient direkt untersucht. Während also der Patient im Untersuchungsraum in Kirchdorf an der Krems sitzt, wird im 60 Kilometer entfernten Linz bei den Elisabethinen die Diagnose gestellt.


Killerpilz hat die Deutschschweizer Spitäler erreicht

29.5.2019

Bisher waren es vor allem multiresistente Bakterien, welche den Spitalhygienikern den Schweiss auf die Stirn trieben und für verschärfte Hygienevorschriften sorgte. Seit einigen Jahren sorgt jedoch ein neuartiger, multiresistenter Hefepilz für ähnliche Effekte. Der gegen die meisten Antimykotika resistente Candida Auris führt bei geschwächten Patienten in vielen Fällen zum Tod. 2017 wurde er in einem Genfer Spital erstmals in der Schweiz registriert. Nun trat er auch in einem Unispital auf. Im Jänner 2018 wurde dieser Krankheitserreger durch die AGES erstmalig in Österreich nachgewiesen.


RSG Salzburg

29.5.2019

Erstmals wurde nun eine gesamtheitliche Gesundheitsversorgung für das Land Salzburg bis zum Jahr 2025 festgelegt. Dabei wurde insbesondere den Entwicklungen in der modernen Medizin, den geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen und den demographischen Veränderungen Rechnung getragen. Der Regionale Strukturplan Gesundheit (RSG) sieht die Sicherstellung einer bestmöglich erreichbaren, qualitativ hochwertigen und regional gleichwertigen Gesundheitsversorgung vor. So wird in Salzburg für den stationären Bereich die Anzahl der Akutbetten in den Salzburger Spitälern von derzeit 3129 auf 2904 reduziert. Gleichzeitig wird die Zahl der tagesklinischen und ambulanten Plätze von aktuell rund 100 auf über 300 ausgebaut.


„Bridge Over Troubled Water“ Lösungen für ein gesundes System

28.5.2019

Im Salzburg Congress fand die österreichweite Tagung für Führungskräfte im Gesundheitsbereich statt. 350 Krankenhausmanager tagten vom 13. bis 15. Mai beim 62. Österreichischen Kongress für Krankenhausmanagement in Salzburg. Die Eröffnung erfolgte durch Frau Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein sowie Herr Landeshauptmann Stellvertreter Mag. Dr. Christian Stöckl. Mit dem Kongressthema „Bridge Over Troubled Water“ - Lösungen für ein gesundes System, wurden die aktuellen Herausforderungen beleuchtet und aufgezeigt, welcher Aktivitäten es bedarf, um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Dieser Kongress findet jährlich in einem anderen Bundesland im Auftrag der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs statt. Der 63. Kongress ist von 11. bis 13. Mai 2020 in Graz.


Generelle Impfpflicht für Gesundheitspersonal

23.5.2019

Die Wiener Ärztekammer fordert, dass für das gesamte Gesundheitspersonal in Österreichs Spitälern Impfungen zukünftig angeboten und auch durch den Arbeitgeber bezahlt werden sollen – einschließlich von Titerbestimmungen im Falle eines unklaren Impfstatus. Zudem fordert die Ärztekammer, dass in Krankenanstalten zukünftig nur mehr Personen aufgenommen werden dürfen, die einen vollständigen Impfstatus entsprechend den im österreichischen Impfplan empfohlenen Impfungen nachweisen können.


Pflege fordert zielgruppenspezifische und niedrigschwellige Bedarfsplanung

23.5.2019

Ursula Frohner, Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes, fordert dies in einer Aussendung: „Deshalb müssen unsere Versorgungssysteme neu überdacht werden. Die Gesundheitsberufe insgesamt müssen sich die Tätigkeiten und die Versorgungsprozesse neu aufteilen“. So soll der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege auch auf Visite fahren oder in der Allgemeinpraxis Aufgaben wie die Wundversorgung übernehmen. „Das, was im klinischen Bereich im Akutspital durch Pflege geleistet wird, das kann diese selbstverständlich auch im niedergelassenen Bereich“, so Frohner.


Partnerschaft auf Augenhöhe

20.5.2019

Die Betreiber für Leitspital im Bezirk Liezen sind nun fix. Die Betreibergesellschaft wurde gegründet und das neue Spital in Stainach-Pürgg wird je zur Hälfte der KAGes und dem Evangelischen Diakoniewerk Gallneukirchen gehören. Das Leitspital soll bis 2025 um rund 250 Millionen Euro auf einer Freifläche im Bereich zwischen Bahnhof Stainach und der Ennstalbundesstraße (B320) entstehen.


Wir sind europaweit Vorreiter

17.5.2019

Die Elektronische Gesundheitsakte ELGA braucht sich nach Ansicht des Geschäftsführers der ELGA GmbH international nicht zu verstecken. Franz Leisch sieht Österreich im EU-Vergleich bei der Digitalisierung auf einem guten Weg. Aktuell wird die ELGA-Anwendung ‚e-Medikation' ausgerollt, ist in einem medianet.at-Artikel zu lesen. Die ELGA-Projekte e-Befund und e-Impfpass sowie die SV-Projekte eKOS und e-Rezept sind die nächsten Umsetzungen.


Keine Zentralisierung im Spitalswesen

16.5.2019

Klar dagegen spricht sich der Vorarlberger Landshauptmann Wallner aus und betont im ORF, dass dieser Bereich in der Landeskompetenz bleiben müsse. Die Versorgungsstruktur für Patienten oder die Personalhoheit muss im Land geregelt werden.


Medizinische Probebetriebe im Krankenhaus Nord laufen erfolgreich

13.5.2019

Seit Wochen wird im Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf geprobt: Die Teams aller Abteilungen spielen die medizinischen Kernprozesse durch. „Die Simulationen sind bis jetzt durchwegs zufriedenstellend verlaufen“, so die Ärztliche Direktorin, Margot Löbl. Ab 3. Juni ist das Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf geöffnet, ab 24. Juni sind alle Abteilungen vollständig in der Brünnerstraße im Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf. Ein ehrgeiziger Übersiedelungsplan steht nun bevor: Zwischen 27. Mai und 3. Juni übersiedelt das Krankenhaus Floridsdorf mit den Fächern Innere Medizin mit Akutgeriatrie, Allgemeinchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin und die Zentrale Notaufnahme sowie die 4. Psychiatrie aus dem Otto-Wagner-Spital. Zusätzlich wird die neue Kinder- und Jugendpsychiatrie in Betrieb genommen. Das Orthopädische Krankenhaus Gersthof schließt am 31. Mai seine Pforten und steht ab 11. Juni als Abteilung für Orthopädie und Traumatologie im Krankenhaus Nord zur Verfügung. Die Semmelweis Frauenklinik schließt am 10.6. am derzeitigen Standort und nimmt den Betrieb in der Brünner Straße ab 17. Juni wieder auf. Zusätzlich siedelt die Kinder- und Jugendheilkunde-Station der Krankenanstalt Rudolfstiftung ins Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf. Die MitarbeiterInnen der Herzchirurgie, Kardiologie, aus Teilen der Anästhesie/Intensivmedizin sowie Radiologie aus dem Krankenhaus Hietzing sowie ein großer Teil der 1. Pulmologie und Thoraxchirurgie aus dem Otto-Wagner-Spital siedeln am 17. Juni ab und starten am 24. Juni im Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf.


ÄK-Umfrage zeigt auch in Wien Personalmangel auf

13.5.2019

Wiens Spitäler und damit die Versorgung sind nach Ansicht der Ärzte in Gefahr. Eine im April durchgeführte Umfrage unter allen Wiener Spitalsärzten zeigt demnach, wie prekär die Lage in den Spitälern tatsächlich derzeit ist. Trotz Änderungen im Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz gibt es nach wie vor große Probleme, welche die Arbeit der Ärzte massiv erschweren und immer weniger Zeit für die Patienten erlauben, kritisiert die Ärztekammer. Knapp 82% im städtischen Spitalsverbund KAV empfinden, dass sie zu wenig Zeit für ihre Patienten haben, nur knapp 5% haben ausreichend Zeit. Auch die größeren Spitäler in Niederösterreich klagen über zu wenig Personal. Betroffen sei vor allem der Bereich der Pflege, obwohl der Personalstand seit Jahren kontinuierlich steigt. In einigen Bereichen gebe es zudem zu wenig Ärzte.


Ein Viertel pfeift auf Hand-Hygiene nach WC-Besuch

5.5.2019

Am 5. Mai ist Welttag der Händehygiene. Nach dem Toilettengang die Hände waschen – das lernen wir von klein auf. Ein bedeutender Anteil verwendet dabei aber weder Seife noch Desinfektionsmittel, wie eine neue Erhebung zeigt. Diese Informationen geht aus einem Bericht des Salzburger Hygieneartikelherstellers und -händlers Hagleitner mit Sitz in Zell am See (Pinzgau) hervor. Die Firma hat laut Austria Presse Agentur (APA) das Nutzerverhalten in 100 WC-Anlagen in Österreich und Deutschland analysiert. Laut Florian Thalhammer von der klinischen Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin der MedUni Wien und des AKH-Wien werden rund 80 Prozent aller Infektionen über die Hände übertragen. „Das klassische Beispiel sind Erkältungskrankheiten wie Schnupfen oder Grippe. Händewaschen verringert diese Gefahr massiv, da die Keimzahl um mehr als 99 Prozent reduziert werden kann.“


Ordensspitäler wollen Primärversorgung übernehmen

5.5.2019

Die Ordensspitäler sind bereit, beim Aufbau der geplanten Primärversorgungseinheiten (PVE) mitzuarbeiten, so Michael Heinisch von der Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler. So könnten PVEs einerseits die Infrastruktur von Spitälern nutzen und anderseits könnten PVEs sich auch in einem Spital einmieten. Die 23 Ordensspitäler haben 2018 mehr als 500.000 Patienten stationär und fast 1,5 Millionen ambulant betreut. Von 223.000 Operationen wurden bereits 30 Prozent tagesklinisch erledigt. Die durchschnittliche Belagsdauer konnte zwischen 2008 und 2017 um rund 20 Prozent auf eine stationäre Verweildauer von weniger als vier Tagen im Schnitt gesenkt werden.


Krankenhaus Natters - zurück an den Start!

2.5.2019

Die angekündigte Schließung des Standorts Natters und die Verlagerung der dort angebotenen Leistungen in Kompetenzzentren in andere Standorte war im RSG 2025 vorgesehen. Nach zahlreichen Protesten nun die Meldung: "Bis auf weiteres bleibe das Krankenhaus Natters erhalten".


Impfpflicht für Gesundheitspersonal

2.5.2019

Die Masern-Fälle häufen sich, deshalb hat die Volksanwaltschaft zu einem Impfgipfel eingeladen. In Europa allein habe es vergangenes Jahr 72 Todesfälle gegeben. Gefordert wird nun die Impfpflicht für das österreichische Gesundheitspersonal als dringlichster Schritt. „Das Ziel kann nur sein, dass eine 95-prozentige Durchimpfungsrate erreicht und die Masern eliminiert werden“, sagte der Volksanwalt. Jedenfalls sollte zumindest kein Angehöriger des Gesundheitspersonals, der nicht geimpft ist, mehr in seinem Beruf tätig sein dürfen. Heuer sind von Jänner bis März in der Steiermark mehr als 15.500 Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfungen verabreicht worden – im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 190 Prozent mehr. Die gestiegene Impfbereitschaft wird auf den letzten Masernausbruch zurückgeführt, dennoch seien immer noch zehn Prozent der Kinder ohne entsprechenden Impfschutz.


Das (neue) vernetzte Krankenhaus

30.4.2019

Noch immer arbeiten viele Krankenhäuser mit Papierakten und Faxgeräten. Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gibt es keine dicken Papierordner mehr, hier ist alles in einer digitalen Patientenakte gespeichert: Medikamente, Röntgenbilder, CT-Aufnahmen, Blutwerte, EKG-Werte, Hinweise auf Allergien und Vorerkrankungen. Vorbei ist die Zeit von Papierakten, unsauberen Handschriften und herumflatternden Zettel. Medikamentenroboter und elektronischen Patientenakten könnten Abläufe vereinfachen und Fehler reduzieren.