Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Krankenhaus Wien Nord energetisch gereinigt

18.3.2018

Beim nicht gerade von positiven Schwingungen gesegneten Wiener Krankenhaus Nord sorgt nun ein weiteres, skurril anmutendes Detail für Aufregung (NEWS). Wie jetzt bekannt wurde, hat der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) einen "Bewusstseinsforscher" mit dem Auftrag "Sämtliche natürliche am Grundstück vorhandene Energieflüsse wiederherstellen und reinigen" um 95.000 € betraut. Nach Bekanntwerden zieht der Krankenanstaltenverbund nun personelle Konsequenzen. Die Erzdiözese Wien veröffentlichte folgenden Tweet: "Wir sagen nur: Ein einfacher Segen wäre günstiger gewesen" 😉 (@ErzdioezeseWien, 15. März 2018)


Mitarbeiter im KH sollen Rauchpausen einarbeiten

8.3.2018

In den Salzburger Landeskliniken (SALK) sollen sich Raucher in Zukunft für ihre Rauchpause abmelden. Arbeitszeit, die durch die Zigarettenpause verloren geht, soll dadurch hereingearbeitet werden. "Wie kommen die dazu, dass die anderen rauchen gehen und sie müssen arbeiten?“ begründete SALK-Geschäftsführer Paul Sungler den Vorschlag. Rechtlich ist das möglich. Dieser Standpunkt führt österreichweit zu entsprechender Diskussion. Die NÖ-GKK geht da noch weiter: Rauchen in der Dienstzeit könnte Kündigung bedeuten!


Smartphones als Problem in Spitälern

2.3.2018

Smartphones wurden in den oö. Krankenhäusern zunehmend zum Problem. Immer öfter berichten Ärzte, dass misstrauische Angehörige Behandlungen mitfilmen oder Patienten selbst, die an ihnen erfolgten Operationen ins Internet stellen wollen. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz reagierte man mit Verbotsschildern für Handys. Angehörige eines Patienten haben hier begonnen, andere Patienten und medizinische Geräte mit ihren Smartphones zu filmen. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art, aber der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Nun wurde auch ein Fotoverbot in allen Häusern der NÖ-Landeskliniken ausgesprochen.


E-Medikation kommt schrittweise in ganz Österreich

28.2.2018

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger und die Ärztekammer haben einen Vertrag zur Einführung der E-Medikation unterzeichnet. Damit werden den Ärzten ihre Investition und die laufenden Wartungskosten ersetzt. Auch die geplanten elektronischen Verordnungen und Zuweisungen werden damit geregelt. Mit der Apothekerkammer wird ein entsprechender Vertrag noch verhandelt. Nach einem Probebetrieb im steirischen Deutschlandsberg läuft die E-Medikation bereits seit Jahresbeginn in Vorarlberg. Im Mai soll die Steiermark dazu kommen, und in den nächsten eineinhalb Jahren soll das System in ganz Österreich ausgerollt werden. Den Abschluss bildet Wien im September 2019.


Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ...

27.2.2018

Im Rahmen ihrer verstärkten Sicherheitsmaßnahmen haben viele Krankenhäuser in den Vereinigten Staaten bewaffnete Wachen in ihren Räumlichkeiten stationiert. Die Debatte darüber, ob bewaffnete Wachen in Krankenhäuser gehören, ist nach einem jüngsten Schusswechsel in einem Krankenhaus in St. Louis wieder aufgeflammt.


Krankenhauskeime - Vorbild Niederlande

21.2.2018

Von den Hautbakterien, die bei Arztuntersuchungen entdeckt werden, sind bis zu 15 Prozent sogenannte MRSA-Keime. Gelangen diese in den Körper, können sie tödliche Infektionen auslösen. In den Niederlanden liegt die Infektionsrate weit niedriger. Der Grund: Nirgendwo sonst in Europa gibt es so hohe Präventionsmaßnahmen. Mit einem verbindlichen Maßnahmenkatalog und klaren Anweisungen fürs Krankenhauspersonal in Sachen Kleidung, Händewaschen und Desinfektion haben die Niederländer das Problem minimiert.


Strengere Impfvorschriften für Spitalspersonal

14.2.2018

Nach nach vermehrten Masernfällen wurde das steierische KAG geändert. Nun gelten für das Krankenhauspersonal der KAGes ab sofort strengere Impfvorschriften: So darf Personal, das nicht gegen Masern geimpft ist, nicht mehr in sensiblen Spitalsbereichen - etwa auf Kinderstationen - arbeiten. Die Impfpflicht soll auch für für Praktikanten und Zivildiener gelten.


Gesundheitsausgaben

13.2.2018

Die laufenden Gesundheitsausgaben einschließlich der Ausgaben für Langzeitpflege stiegen in Österreich im Jahr 2016 leicht auf 10,4% (2015: 10,3%) des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Insgesamt betrugen 2016 die Ausgaben für Gesundheitsleistungen und -güter laut Statistik Austria 36.876 Mio. Euro. Im Vergleich zu 2015 erhöhten sich die Gesundheitsausgaben nominell (zu laufenden Preisen) um 1.245 Mio. Euro. Diese Daten wurden gemäß der Berechnungsmethode des international vergleichbaren System of Health Accounts (SHA) ermittelt.


Grazer Arzt entwickelte Erste-Hilfe-App

6.2.2018

Befinden sich Menschen in Lebensgefahr, zählt jede Sekunde. Um in solchen Momenten Zeit zu sparen, hat ein Grazer Arzt jetzt eine weltweit einzigartige Erste-Hilfe-App mit Sprachsteuerung entwickelt, die via Smartphone Leben retten soll. Die App dient als Überbrückung, bis Rettung oder Notarzt eintreffen - in vielen Fällen lautet daher die erste Anweisung des Roboters, den Notruf zu wählen, was auch über die App möglich ist.


Aufwertung des Pflegepersonals

2.2.2018

Das Pflegepersonal der KAGes soll künftig mehr Geld bekommen. Ein am Freitag vorgestelltes Maßnahmen-Paket enthält auch ein neues Karrieremodell, bessere Personalplanung und Verbesserungen bei Aus- und Weiterbildung. Bessere Gehälter gibt es auch für die Pflege im Kärntner Landesdienst. Jetzt fordern aber auch die Angestellten im privaten Sozialdienst eine deutliche Erhöhung.


e-Medikation

Jänner 2018

Vorarlberg ist das erste Bundesland, das die E-Medikation flächendeckend einführt. Die e-Medikation ist eine ELGA-Funktion. Von Ärztinnen und Ärzten verordnete und in der Apotheke abgegebene Medikamente werden als sogenannte e-Medikationsliste für ein Jahr gespeichert. Auch nicht-rezeptpflichtige Medikamente, die Wechselwirkungen auslösen können, können in die e-Medikationsliste aufgenommen werden. In Ihrer e-Medikationsliste am ELGA-Portal auf sehen Sie Ihre verschriebenen und in der Apotheke bereits abgeholten Medikamente, aber auch die noch offenen Rezepte.


Statistik Austria

Jänner 2018

Zum Jahresende 2015 lebten laut Statistik Austria 340.840 Personen mit einer Krebsdiagnose in Österreich. Zugleich wurden 39.906 Neuerkrankungen für das Jahr 2015 verzeichnet. Bei etwas mehr als der Hälfte aller neuen Fälle wurde Lungen-, Darm-, Brust- oder Prostatakrebs diagnostiziert. Alle Zahlen und Überflebensquoten ....


Jahrbuch Gesundheitspolitik 2017

Jänner 2018

Zum neunten Mal gibt dieses Buch einen kompakten Überblick über Entwicklungen, Erfolge und Niederlagen sowie über die bedeutendsten Player der österreichischen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft. Das Jahrbuch richtet sich an Entscheidungsträger und Interessierte, soll zum Nachlesen, Nachdenken und Handeln anregen und somit zu einem positiven Diskurs in Sachen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft beitragen.


Was ist neu 2018 ?

Jänner 2018

Neuregelungen, Daten & Fakten


LKF Modell 2018

Jänner 2018

Die Unterlagen zur LKF und die unentgeltlich angebotenen Software-Produkte zur Erfassung bzw. Prüfung von Leistungs- und Diagnosedaten stehen in elektronischer Form zum Herunterladen zur Verfügung. Weiters werden auch die LKF-Rundschreiben und andere nützliche Informationen in dieser Form angeboten.


Wartezeiten

Jänner 2018

Die Wartesäle in den Spitalsambulanzen sind voll, die Wartezeiten betragen oftmals viele Stunden. Aber nicht alle Patienten sind echte Notfälle – aber viele glauben, hier besser behandelt zu werden als beim niedergelassenen Arzt. Die Gesundheitsnummer 1450 wurde in den Pilot-Bundesländern Wien, Niederösterreich und Vorarlberg eingeführt und bietet umfangreiche Hilfe im Bedarfsfall, spart unnötige Ambulanzbesuche und weist den Weg zum „Best Point of Service“. Auch im niedergelassenen Bereich gibt es oft monatelange Wartezeiten auf einen Facharzt-Termin. "Laut Ärztekammer verursachen die Patienten den Stau selber" lt. ORF-Vorarlberg.


Ende der Überweisungsscheine

Jänner 2018

Im Laufe des Jahres 2018 wird das elektronische Bewilligungs- und Antragsservice (eBS) eingeführt. Damit können Zuweisungen und Verordnungen von Ärzten über das E-Card-System zu 100 Prozent elektronisch durchgefüht werden.


UKH Steiermark

Dezember 2017

Die beiden Unfallkrankenhäuser Graz und Kalwang werden organisatorisch zusammengelegt - dadurch entsteht das größte Traumazentrum des Landes so die AUVA.


Nosokomiale Infektionen

Dezember 2017

Sie sind ein medizinisches, ethisches, wirtschafltiches und rechtliches Problem. Bis zu 700.000 Deutsche stecken sich im Jahr mit Krankenhauskeimen an, die häufig über die Hände übertragen werden. Da die in Krankenhäusern aber ungenügend desinfiziert werden, hat Maik Gronau ein Messgerät entwickelt. Es überprüft, wie oft die Desinfektionsmittel-Spender betätigt werden, und schickt die Daten an den Chefarzt.