Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein im Interview

10.9.2018

Allgemeinmediziner, Gemeindearzt, Primärversorgungszentren, Mutter-Kind-Pass, Schularzt und Pflegeregress waren die Themen im KOMMUNAL-Interview über ihre Pläne.


Kliniken im Visier von Hackern

10.9.2018

Internetkriminalität in einem Krankenhaus ist heute eine alltägliche Gefahr. Erst am Donnerstag traf es drei Krankenhäuser der Ameos-Gruppe in und um Bremerhaven. Die Auswirkungen waren weniger schlimm als im Lukas-Krankenhaus in Neuss vor zweieinhalb Jahren. Dieses ist eigentlich ein digitales Vorzeigekrankenhaus, in dem die Ärzte direkt am Krankenbett über Tablet-Computer auf virtuelle Patientenakten, Diagnosen, Blutwerte, Röntgenaufnahmen und vieles mehr zugreifen können. Die gesamte IT musste abgeschaltet werden.


Ärztekammer will neue Finanzierung für Spitäler

6.9.2018

Die Wiener Ärztekammer fordert Änderungen beim Finanzierungssystem des heimischen Gesundheitswesens. So gäbe es keinerlei Anreize, eine ambulante der stationären Versorgung vorzuziehen. Ärzte hätten weiters kaum noch Zeit, sich ausreichend um jeden einzelnen Patienten zu kümmern, wurde beklagt. Es fehle an Zeit, den Ärztenachwuchs angemessen auszubilden. Wolfgang Weismüller, ÄK-Obmann der Kurie angestellte Ärzte, bezifferte die Zahl der fehlenden Spitalsärzte in Wien mit 300. Bereits im Februar hatte die Ärztekammer mehr Ärzte in Krankenhäuser sowie weniger Administrationsaufwand für die Spitalsärzte gefordert.


Elektronische Gesundheitsakte in Kärnten

6.9.2018

Die elektronische Gesundheitsakte ELGA ist samt E-Medikation in Kärnten flächendeckend eingeführt worden. 99 Prozent der Apotheken am Land verwenden ELGA, ca. 90 der niedergelassenen Ärzte und die meisten Krankenhäuser. Labor- und Radiologiebefunde, Röntgenbilder, Entlassungsbriefe und auch verordnete Medikamente müssen von niedergelassenen Ärzten auf einem zentralen Server gespeichert werden. Die elektronische Medikation soll vor allem unnötige Doppelverschreibungen vermeiden. In Kärnten wurde dieser Teil von ELGA vor Kurzem flächendeckend eingeführt.


ELGA ab September tirolweit im Einsatz

28.8.2018

Der Elektronische Gesundheitsakt (ELGA) wird im September flächendeckend in Tirol eingeführt. Bisher waren nur öffentliche Krankenhäuser verpflichtet, die Medikamente und Befunde ihrer Patienten auf einem zentralen Server zu speichern. Ab September sind dann auch rund 600 niedergelassene Ärzte und 130 Apotheken dazu verpflichtet, Informationen über die Medikamente der Patienten auf dem Server zu speichern. Die elektronische Gesundheitsakte besteht aus zwei Anwendungen: Der E-Medikation und dem E-Befund. Dabei werden Medikamente und Befunde auf einem zentralen Server gespeichert, auf den der behandelnde Arzt dann von seinem Rechner aus zugreifen kann.


Gesundheitsreform: Ungesunder Machtkampf

27.8.2018

Einsparungen in der AUVA: Es ist überhaupt nicht geklärt, wer die Kosten schlussendlich übernehmen soll. Die Gebietskrankenkassen in den Bundesländern fürchten, dass sie das Loch in der AUVA stopfen müssen. Aufsehenerregend war, dass beim Europäischen Forum Alpbach schwarze und rote Landesgesundheitspolitiker plötzlich wieder gemeinsam gegen diese drohende Einsparung mobilmachten und warnten. Müssten sie die AUVA-Kosten übernehmen, wäre die laufende Gesundheitsreform in Gefahr. Es würde in allen Bundesländern das Geld zum Ausbau der Primärversorgungszentren fehlen. Es sieht so aus, als ob ein ohnehin schon recht unübersichtliches System noch viel komplizierter werden würde.


Europäische Arzneimittelagentur warnt vor Lieferengpässen bei Medikamenten

27.8.2018

Bei mehr als 100 Medikamente ist ungewiss, ob sie nach dem Brexit in der EU noch angeboten werden können. Jeden Monat gehen 45 Millionen Packungen Medikamente von Großbritannien aus in die EU. Wenn es bis zum 29. März 2019, dem offiziellen Austrittsdatum Großbritanniens aus der EU, keine Vereinbarung zwischen der EU und Großbritannien über die zukünftige Kooperation gibt, dürfen allein in Großbritannien zugelassene Medikamente nicht mehr in den 27 Ländern der EU eingesetzt werden. Experten der Europäischen Arzneimittelagentur EMA sind besorgt.


„Leistungsfähige“ Spitäler bis 2025

27.8.2018

Mediziner, Politiker und Interessierte diskutieren derzeit in Alpbach über drängende Fragen des Gesundheitssystems. Die Steiermark sei auf einem guten Weg, etwa mit den Gesundheitszentren. So sollen bis 2025 insgesamt 30 Primärversorgungszentren entstehen. Vier gibt es bereits. Im RSG ist auch die Schließung von 6 Krankenhäusern enthalten.


Unfallkrankenhäuser bleiben

14.8.2018

Sozialministerin Beate Hartinger-Klein hat am Montag das neue Reformkonzept die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) präsentiert. Laut dem Konzept soll die Versicherung erhalten bleiben. Es sollen auch keine Unfallspitäler oder Rehaeinrichtungen geschlossen werden. Kündigungen aus betriebsbedingten Gründen sind ebenso wenig vorgesehen wie Personalkürzungen bei Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegerinnen und Pflegern. Das Leistungsangebot bleibe in vollem Umfang bestehen, hieß es bei der Pressekonferenz. Einsparungen von 295 Mio€ (ORF) sollen aus versicherungsfremden Leistungen, die die AUVA derzeit erbringt, und damit durch Verschiebung zu anderen Trägern (Querfinanzierung) kommen. Eines scheint sich jedoch bei einer möglichen "Querfinanzierung" abzuzeichnen: Unsere Geldtöpfe bei Krankenkassen und Länder werden dadurch nicht größer ......


OGH: Umkleiden ist Arbeitszeit

8.8.2018

Jahrelang wurde über die Umsetzung und Abgeltung des Ärztearbeitszeitgesetzes verhandelt, bis es endlich umgesetzt wurde. Jetzt gibt es eine neue Hiobsbotschaft für die Betreiber von Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen. Das An- bzw. Ausziehen der speziellen Dienstbekleidung, das nur in den Spitälern selbst und vor Arbeitsbeginn erfolgen darf, zählt nämlich zur Arbeitszeit.


Arztstellen: Ausbau trotz Sparkurses des Bundes in Salzburg

6.8.2018

Salzburg wird sich bis 2025 stark verändern. Die Bevölkerungszahl wird steigen, das Durchschnittsalter ebenfalls. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden in den nächsten Jahren fünf Primärversorgungseinrichtungen im Bundesland geschaffen mit 15 neuen Stellen für Allgemeinmediziner. Zusätzlich wird das Facharzt-Angebot ausgebaut und die Zusammenarbeit zwischen Spitälern und dem niedergelassenen Bereich optimaler abgestimmt. Abgebildet sind diese Vorhaben im Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG). Ziel ist eine flächendeckende, regional ausgewogene Versorgung, die den Bedarf der Salzburgerinnen und Salzburger auch in Zukunft deckt. Sie trotzen damit dem Sparkurs des Bundes, der den Kassen per Gesetz verordnet wurde.


Modernste Ultraschallgeräte Europas im Einsatz

3.8.2018

Kürzlich wurden in den Landeskrankenhäusern Feldkirch und Bregenz - europaweit zu den ersten Kliniken zählend - drei Geräte der modernsten Ultraschall-Gerätegeneration in Betrieb genommen. Die Vlbg. Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. geht bei der Infrastruktur neue Wege in Form einer Technologiepartnerschaft. Diese ermöglicht es, dass an den Landeskrankenhäusern mit den allerneusten Ultraschallgeräten am Markt gearbeitet wird. Die Vorteile liegen u.a. bei einem höheren Informationsgewinn durch verbesserte Bildgebung sowie kürzeren Untersuchungszeiten.


Sparen JA, aber nicht dort ...

16.7.2018

So stellt sich die derzeitige Situation in Klagenfurt dar. Die Kooperation des Unfallkrankenhauses mit dem Landeskrankenhaus Klagenfurt ist in Kärnten beschlossene Sache. Dieses AUVA-Projekt brächte Einsparungen von 7 Mio€/Jahr, aber ....


Elektronischer Impfpass kommt

5.7.2018

Der schon lange diskutierte elektronische Impfpass startet als Pilotprojekt. Darauf einigten sich Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein, Länder und Sozialversicherung. „Der E-Impfpass bringt ein Plus an Qualität in der Gesundheitsversorgung und mehr Service für Patienten und Ärzte. Sie haben mit einem Klick und auf einem Blick den aktuellen Stand der Impfungen und werden an anstehende Impfungen erinnert. Dadurch werden Doppelimpfungen vermieden und die Durchimpfungsrate gesteigert“ so der NÖGUS-Vorsitzende.


Gesundheitsberufe: Registrierung startet

3.7.2018

Mit dem Gesundheitsberufe-Register wird ein Nationalratsbeschluss aus dem Jahr 2016 umgesetzt. Binnen eines Jahres, also bis zum 30. Juni 2019, müssen sich alle Personen, die in Österreich in einem dieser Berufe arbeiten wollen, eintragen lassen. Dazu gehören etwa Krankenpflegerinnen und Diplomkrankenschwestern, aber auch gehobene medizinische Dienste, Logopädinnen oder Ergotherapeuten. Für Freiberufliche oder ehrenamtlich Tätige ist die „Gesundheit Österreich GMBH“ zuständig, für alle unselbständig Beschäftigten die Arbeiterkammer.


14 neue Gesundheitszentren

2.7.2018

Lange waren sie ein politischer Zankapfel. Bis 2021 werden 14 derartige neue Einrichtungen in Niederösterreich errichtet. Ab Oktober starten die ersten drei Gesundheitszentren in Form eines Pilotprojektes, je eines in Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten), Schwechat und St. Pölten.


Todesursachen 2017

28.6.2018

Im Jahr 2017 verstarben laut Statistik Austria sowohl Männer als auch Frauen am häufigsten an Krankheiten, die im Alter vermehrt auftreten. Grund dafür ist die stetig steigende Lebenserwartung: Mehr als die Hälfte der 83.270 im Jahr 2017 verstorbenen Personen war über 80 Jahre alt. Die Gesamtsterblichkeit sank in den letzten zehn Jahren für beide Geschlechter, nach wie vor zeigte sich jedoch ein deutlich höheres Sterberisiko für Männer in zahlreichen Krankheitsgruppen. 2017 lag die Lebenserwartung für Männer bei 79,3 Jahren und für Frauen bei 83,9 Jahren.


LKH Wr. Neustadt wird neu gebaut

27.6.2018

Die NÖ-Landeskliniken-Holding hat den Neubau des Krankenhauses Wiener Neustadt beschlossen. Nähe dem Krebsbehandlungszentrums Med Austron sollen 680 Betten mit zwölf Abteilungen und fünf Instituen erreichtet werden. Die Kosten wurden mit rund 535 Mio€ angegeben, fertig soll es 2026 sein.


Wiener KH-Nord: Vollbetrieb 2019

25.6.2018

Wiens neuer Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ließ die Kosten und Abläufe zum Bau des Krankenhauses noch einmal analysieren und durchrechnen. Das Ergebnis ist, das Krankenhaus Nord wird im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Als maximales Kostenziel wurden 1,34 Mrd. Euro fixiert und es wird keine neuen Verzögerungen geben so der Bericht. Ende September 2019 geht das Spital in Vollbetrieb. „Dann steht das modernste Spital Europas mit rund 800 Betten allen Wienerinnen und Wienern zur Verfügung“.


Krankenhaus-Keime: „Es lässt sich nicht verhindern“

22.6.2018

... meint der Düsseldorfer Gesundheitsdezernent und informiert, dass kürzlich 22 Patienten in den Uni-Kliniken daran erkrankt waren und elf von ihnen gestorben sind. Künftig sollen alle Patienten freiwillig auf multiresistente Keime getestet werden und weiter „Wir haben die Situation jetzt wieder im Griff“.