Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Hamburgs Krankenhäuser wollen sich vernetzen

30.9.2019

Aus Konkurrenten werden Partner - jedenfalls, wenn es um die Digitalisierung geht: Die Hamburger Krankenhäuser wollen sich digital vernetzen. Ziel sei es, dass Ärzte die wichtigsten Patientendaten auch aus anderen Krankenhäusern schnell abrufen können. Geplant sei eine digitale Plattform, damit sich Ärzte - egal in welchem Krankenhaus - schnell ein Bild vom Patienten machen können - zum Beispiel in Notfall-Situationen. Es geht um schnellere Verfügbarkeit, mehr Information auf Knopfdruck und darum, Doppel-Befunde zu vermeiden.


Gewaltschutzpaket: Endlich besserer Schutz für Pflegepersonal

27.9.2019

Für tätliche Angriffe gegen sie gelten künftig strengere Strafen. „Damit wird eine langjährige Forderung von uns endlich in einen Gesetzestext gegossen. Es darf keine Toleranz gegenüber GewalttäterInnen geben" so der ÖGB und weiter "das ist ein großer Erfolg im sonst leider sehr kontraproduktiven Gewaltschutzpaket, das am 26.9.2019 im Parlament beschlossen wurde.


Erstes MRT-Gerät für St. Veit an der Glan

27.9.2019

Mit dem neuen Schnittbildzentrum kann das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder nun alle Untersuchungen selbst durchführen, rasch und unmittelbar im eigens geschaffenen Zubau. Bisher mussten sich Spitalspatienten in St. Veit für eine Magnetresonanztomographie immer auswärts untersuchen lassen.


Österreich Premiere: Krankentransporte ab sofort im Elektro-Bus

26.9.2019

Das neue Fahrzeug wird in Bruck an der Mur in den Dienst gestellt, da durch die beiden Standorte des LKH Hochsteiermark in Bruck und Leoben und die daraus resultierenden Fahrten zwischen den beiden Häusern für diese Fahrzeugklasse die optimalen Bedingungen vorgefunden wurden.


BMI-Rechner: Unzuverlässige Beurteilung des gesunden Gewichts

26.9.2019

So die Autorin des Buches «Ist essen gesund?» Beatrice Conrad. In Frage gestellt wird auch die Beurteilung ab welchem BMI eine Operation notwendig ist. Immerhin, so die Spezialistin, sei der BMI als Messmethode besser als früher der so genannte Broca-Index, der die Grösse minus 100 als Idealgewicht für Männer und nach Abzug von 15 Prozent als Idealgewicht für Frauen definierte.


Ärztemangel oder doch nicht ?

24.9.2019

Einerseits zeigt eine von der Ärztekammer initiierte Umfrage im Frühling dieses Jahres auf, dass es viel zu wenige Ärzte gibt. Viele Ärztestellen im ländlichen Bereich sind unbesetzt und noch viel mehr gehen in den nächsten Jahren in Pension. Andererseits unsere MedUnis Graz, Innsbruck und Wien in einer aktuellen Aussendung: "Österreich hat keinen Ärztemangel und braucht auch nicht mehr Studienplätze für Medizinstudentinnen und -studenten." .......


Neuer Intensivverbund im Innviertel

23.9.2019

Der neue Intensivverbund am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried verbessert die Versorgung Schwerstkranker im Innviertel. Im Intensivverbund steht der Patient im Mittelpunkt, der die benötigte Expertise von drei Versorgungseinheiten Anästhesie, Innere Intensiv und Stroke Unit bekommt. Ein Schlaganfallpatient, der gleichzeitig an einer Herzschwäche leidet und beatmet werden muss, braucht das Fachwissen aller drei Einheiten.


Nach E-Medikation kommt E-Impfpass

23.9.2019

Künftig sollen neben Befunden sowie Medikamenten auch Impfungen online gespeichert werden und abrufbar sein. Möglich ist das über die elektronische Gesundheitsakte ELGA. Die Testphase für den elektronischen Impfpass soll Anfang 2020 zuerst testweise in der Thermenregion in NÖ starten.


Spitäler: Drohnenflüge ausgezeichnet

23.9.2019

Die Vereinigung Schweizerischer Spitaldirektorinnen und -direktoren ist für ihr Projekt, mittels Drohnen Laborproben von Spital zu Spital transportieren, ausgezeichnet worden. Die europäische Vereinigung der Spitalmanager sieht in dem Projekt im Kanton Tessin eine Verbesserung für Spitäler und Patienten, heisst es in einer Mitteilung. Die Transporte brächten bis zu 45 Minuten kürzere Transportzeit, schneller verfügbare Proben und bis zu 90 Prozent weniger CO2-Emissionen.


Tag der Patientensicherheit

17.9.2019

"Es hat sich sehr viel getan, aber noch nicht genug. Unser Gesundheitswesen ist eines der sichersten", sagte Brigitte Ettl, Präsidentin der Plattform Patientensicherheit. Die österreichische, die deutsche und die Schweizer Organisationen haben bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Abhaltung des Welttages der Patientensicherheit durchgebracht. Die Aktivitäten zielten auf eine „Sicherheitskultur auf allen Ebenen“ des Gesundheitswesens ab, erklärte die Expertin. Bis zu 30 Prozent der Spitalsinfektionen wären vermeidbar. In Österreich muss pro Jahr – österreichische Daten dazu gibt es nicht – aufgrund internationalen Schätzungen mit jährlich rund 245.000 Zwischenfällen in Krankenanstalten gerechnet werden. Wahrscheinlich gibt es zwischen 2.900 und 6.800 Todesfälle. Ein Teil wäre vermeidbar. Dr. Brigitte Ettl ist auch Vortragende bei den 11. Wiener Fortbildungstagen am 11. und 12. November im Wiener Rathaus.


NÖ: Rettungsvertrag mit Slowakei in Aussicht

9.9.2019

Dass Patienten von Hainburg (Bezirk Bruck an der Leitha) im Notfall für eine Behandlung nicht nach Bratislava gebracht werden dürfen, hat u. a. beim Roten Kreuz für Kritik gesorgt. Derzeit dürfen Patientinnen und Patienten, für die das Landesklinikum Hainburg (Bezirk Bruck an der Leitha) nicht ausgerüstet ist, nicht nach Bratislava gebracht werden. Sie müssen in die Krankenhäuser nach Wien, Mödling, Wiener Neustadt oder Eisenstadt transportiert werden. Es fehlt ein Staatsvertrag als rechtliche Grundlage. Ziel des neuen Staatsvertrags mit der Slowakei sei es, dass sowohl österreichische als auch slowakische Rettungsautos mit Blaulicht in beiden Ländern unterwegs sein dürfen.


KH Oberwart: Baubewilligung erteilt

9.9.2019

Die Burgenländische Krankenanstalten-Ges.m.b.H. (KRAGES) hat die Baubewilligung für den geplanten Neubau des Krankenhauses in Oberwart erhalten. Ein Großteil der notwendigen Bescheide liege damit vor, die Behörden hätten „grünes Licht“ für den Neubau gegeben, so die KRAGES. 2020 soll mit den Arbeiten am neuen Krankenhaus begonnen werden. Die Bauphase soll planmäßig bis 2023 dauern, danach will man mit dem Probebetrieb und dem Umzug beginnen. Die ersten Patientinnen und Patienten sollen dann ab 2024 im neuen Krankenhaus behandelt werden können.


Neue länderübergreifende SOS-Alp App

9.9.2019

Tirol, Südtirol und Bayern machen bei Notfall-Alarmierungen gemeinsame Sache: In Wörgl ist die neue, kostenlose und länderübergreifende SOS-EU-Alp App präsentiert worden. Sie umfasst Rettungsdienste (Boden und Luft), Berg- und Wasserrettung sowie Feuerwehr. Der grenzübergreifende Notruf soll für eine möglichst schnelle Rettung sorgen. „Mit der neuen SOS-EU-Alp App wird eine schnelle und genaue Einsatzortermittlung ermöglicht. Vor allem bei einem Notfall im freien Gelände ist das – im Vergleich zur Ortung über Handymasten – angesichts der exakten GPS-Daten ein großer Vorteil.


"Habt keine Angst vor künstlicher Intelligenz"

1.9.2019

Bei den Alpbacher Technologiegesprächen wurde über die neuen Möglichkeiten durch künstliche Intelligenz und darüber, wie sie wahrgenommen wird, diskutiert. Die globale digitale Vernetzung umfasst fast alle Bereiche des Lebens – besonders KI verspricht in Disziplinen wie Medizin oder Bild- und Datenanalysen große Potenziale. „Künstliche Intelligenz kann helfen und sie kann schaden“, ergänzt KI-Pionier Sepp Hochreiter, Leiter des Instituts für Machine Learning an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Dieses zweischneidige Schwert macht vielen Laien Angst und wurde schon früh begründet. Künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst.


Finanzbedarf österreichischer Spitäler verdoppelt sich bis 2030

26.8.2019

"Fehlende politische Strategien und wenig öffentlich zugängliche Informationen machen es dem Gesundheitssystem schwer, den Kurs für die Zukunft festzulegen. Versorgung, Verantwortlichkeiten und Finanzierung müssen dringend bundesländerübergreifend aufeinander abgestimmt werden. Der dritte Teil der Philips Austria Studie legt den Fokus auf wichtige Kennzahlen des Krankenanstalten-Sektors und präsentiert erstmals Prognosen des Finanzbedarfs von Krankenhäusern bis 2030 – österreichweit, sowie im Bundesländervergleich." Die gesamte Studie ist abrufbar.


Wieder Mangel an Medikamenten

26.8.2019

Etwa 7.000 verschiedene Medikamente sind in Österreich normalerweise verfügbar (nicht eingerechnet rezeptfreie Produkte). Etwa 300 davon sind derzeit nicht lieferbar. Die Gründe sind vielfältig: der Preisdruck auf die Industrie, die Konzentration der Produktion an Standorten in China und Indien, Produktionsausfälle, unerwartet starke Nachfragen, gestiegene Qualitätsanforderungen oder Parallelexporte in andere Länder mit höherem Preisniveau. Die Apotheker wünschen sich nun, dass sie im Bedarfsfall ein Medikament, das nicht verfügbar ist, durch ein gleichwertiges Generikum ersetzen dürfen, ohne beim verschreibenden Arzt nachfragen zu müssen. Ärzte und Industrie sind strikt dagegen und fordern, die Therapiehoheit des Arztes nicht anzutasten.


Diskussion um künftiges Leitspital-Liezen

19.8.2019

Südlich des Bahnhofs von Stainach-Pürgg soll bis 2025 das Leitspital Liezen entstehen. Dieses soll statt den bestehenden drei Krankenhausstandorten Bad Aussee, Rottenmann und Schladming die zentrale Gesundheitsversorgung in der Region übernehmen. In einer Volksbefragung stimmten zwei Drittel der Bevölkerung, bei einer Wahlbeteiligung von 42 Prozent, gegen das Projekt. Nun taucht auch Kritik am Standort auf, da das Bauland möglicherweise für den Bau nicht geeignet sei. Demnächst sollen Bodenbeprobungen am ausgewählten Grundstück stattfinden, dann gibt es Klarheit.


Roboter als Pfleger und Rezeptionisten

19.8.2019

Krankenhäuser kämpfen mit Zeit- und Personalmangel. In Belgien unterstützen Roboter Patienten und Mitarbeiter. Bei Kindern und älteren Menschen erzielen die Roboter offenbar gute Ergebnisse. Der kleine, etwa kniehohe Roboter ist täglich im Krankenhaus „Centre Hospitalier Régional (CHR) de la Citadelle“ in Liège in Belgien im Einsatz. In den Wartezimmern unterhält er die kleinen Patienten mit Spielen, Quizfragen und Musik. Auch zum Tanzen und Mitmachen lädt der kleine Roboter ein, über richtig gelöste Aufgaben jubelt er. Zora, der Roboter, ist seit 2015 ein Mitarbeiter in La Citadelle. Das Krankenhaus habe es sich zum Ziel gesetzt, den technischen Fortschritt auszuprobieren und ihm eine Chance zu geben, berichtete Mylène Maigray, die für die Roboter im Krankenhaus zuständig ist. Zwar gibt es in unserem Alltag bereits viele Roboter, etwa zum Staubsaugen oder Mähen. Roboter, die mit dem Menschen kommunizieren und interagieren, sind aber bisher die Ausnahme. Der gleiche Roboter wird auch als Rezeptionist in einigen Hotels in Belgien verwendet. Dort gibt er Auskunft über oft gefragte Informationen, wie beispielsweise die Wettervorhersage, die Zeiten zum Ein- und Auschecken oder den Menüplan der Woche.


Steiermark: Neue Website online

19.8.2019

Nach Kritik über lange Wartezeiten beim Gesundheitstelefon 1450 in der Steiermark, reagiert der Gesundheitsfonds Steiermark und versprach Verbesserung. Gleichzeitig wurde die neue Website "ordination.st" eingerichtet. Sie zeigt die offenen Ordinationen. Schon am Anfang gab es an die 600 Zugriffe an Wochenenden 200 unter der Woche. Ein gutes Service - leider nur in der Steiermark.


„Pflege Service Burgenland“ gegründet

14.8.2019

Die Burgenländische Krankenanstalten-Gesellschaft betritt mit der Pflege Service Burgenland (PSB) laut eigenen Angaben „sozialpolitisches Neuland“ in Österreich. Die neue Gesellschaft ist eine gemeinnützige GmbH und eine 100-Prozent-Tochter der KRAGES. Für Burgenländer, die ihre Angehörigen pflegen, gebe es die Möglichkeit, als Betreuungskräfte angestellt und dadurch sozial und finanziell abgesichert zu werden. Am 1. Oktober soll die Gesellschaft ihren operativen Betrieb aufnehmen.