Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Streit um Stoppuhren an tirol kliniken

18.3.2019

Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) im Jahr 2018 hielt fest, dass Umkleidezeiten unter Umständen Arbeitszeit sind. An den tirol kliniken werden derzeit die Umkleidezeiten und die Wegzeiten von der Garderobe auf die Station gemessen. Laut Gericht zählt das Umziehen zur Dienstzeit. Diese muss rückwirkend 5.000 Mitarbeitern gutgeschrieben werden. Anders in der Schweiz, dort wehrt sich der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) dagegen, dass die Umkleidezeit als Arbeitszeit vergütet wird.


Gesundheitsberuferegister: AK stellt 100.000 Berufsausweis aus

18.3.2019

Im Gesundheitsberuferegister werden die Beschäftigten von zehn Gesundheitsberufen mit ihren Qualifikationen erfasst. Der Aufbau des Registers hat im Juli 2018 begonnen. Die AK zieht nun eine erste Zwischenbilanz: Österreichweit wurden in den letzten Monaten 100.000 neue Berufsausweise an die Berufsangehörigen ausgestellt. Mehr als die Hälfte der EU-Länder haben bereits ein solches Register eingeführt. Nationalrat und Bundesrat haben 2016 dazu ein entsprechendes Gesetz beschlossen und die AK mit der Registrierung der Berufsangehörigen, die AK-Mitglieder sind, betraut. Die Gesundheit Österreich (GÖG) registriert als zweite Behörde, die rein freiberuflich Tätigen.


Spitalsreform in Tirol: Krankenhaus Natters wird zugesperrt

13.3.2019

Die im Standort Natters angebotenen Leistungen sollen künftig in Kompetenzzentren in anderen Standorten gebündelt werden, so der RSG 2025. Die dort ansässige Lungenheilkunde soll nach Innsbruck übersiedeln, wo damit sämtliche Kompetenzen zur Versorgung von Lungenerkrankungen gebündelt werden sollen. Die ebenfalls derzeit am Standort Natters ansässige Innere Medizin soll nach Hall übersiedeln, wo damit ein neuer Schwerpunkt für die altersmedizinische Versorgung entstehen würde. Ebenfalls nach Hall verlagert werden soll das ISAG (Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus). Die Tiroler Ärztekammer sprich von einem "unverständlicher Schnellschuss beim angekündigten Aus für das Krankenhaus Natters"


Erwachsenenvertretung/Vorsorgevollmacht

12.3.2019

Die NÖ-Patienten- und Pflegeanwaltschaft veröffentlichte wesentliche Neuerungen im Erwachsenenschutzgesetz und damit verbundene Änderungen an bestehenden Gesetzen. Außerdem wurden einige Paragraphen in Hinblick auf die medizinische Behandlung von entscheidungsfähigen und nicht entscheidungsfähigen Personen eingefügt.


Der Wiener Krankenanstaltenverbund wird in Wiener Gesundheitsverbund umbenannt

11.3.2019

Die große Reform: Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) wird ab 1. Jänner 2020 in Wiener Gesundheitsverbund (WiGeV) umbenannt. Die KAV-Krankenhäuser sollen dann als Kliniken, mit dem dazugehörigen Bezirk, bezeichnet werden. Zum Beispiel heißt dann das traditionsreiche Wilhelminenspital „Klinik Ottakring“ und das Krankenhaus-Nord "Klinik Floridsdorf“. Das AKH wird keinen neuen Namen erhalten.


Ärztinnen machen Druck: Ohne sie kippt System

8.3.2019

Fast 50% der Ärzte sind Frauen. Will man den Ärztemangel stoppen, braucht es bessere Rahmenbedingungen. „Die Zeiten haben sich geändert – wir kämpfen heute nicht wegen des Frauentags und der Frauenrechte um bessere Rahmenbedingungen, sondern für das Gesundheitssystem. Gibt es keine akzeptablen Bedingungen für Frauen, wird das System zusammenbröseln." sagt die Innsbrucker Gendermedizin-Professorin Margarethe Hochleitner.


Spitalsaufenthalte 2017: mehr kürzere und mehr tagesklinische Aufenthalte

6.3.2019

Im Jahr 2017 wurden laut Statistik Austria 2.668.607 stationäre Aufenthalte in den österreichischen Akutkrankenanstalten sowie 163.788 Aufenthalte in der Langzeitversorgung, Rehabilitation und Prävention dokumentiert. Dabei wurden 4.785.218 medizinische Leistungen erbracht, das waren um 1,0% mehr als noch im Vorjahr. Knapp drei Viertel (73,5%) davon entfielen auf nicht-operative Leistungen und gut ein Viertel (26,5% bzw. 1.266.215 Fälle) auf operative Eingriffe. Die durchschnittliche Dauer der stationären Aufenthalte lag 2017 bei 6,4 Tagen. Fast ein Viertel (24,0%) aller stationären Aufenthalte im Jahr 2017 waren sogenannte Null-Tagesaufenthalte, bei denen Aufnahme und Entlassung am selben Tag erfolgen.


Krebs: Welche Rolle spielt die Postleitzahl?

4.3.2019

"Die Diagnose Krebs gehört zu den großen Ängsten des spätmodernen Menschen, auch wenn es sich dabei dank der Fortschritte in der medizinischen Forschung längst nicht mehr zwangsläufig um ein Todesurteil handelt. Stimmt es also nun, dass Österreich das beste Land ist, in dem man leben kann, wenn man Krebs bekommt? Bekommt jeder Patient hierzulande nach einer allfälligen Diagnose die gleiche Behandlung, nämlich die bestmögliche? Nein….


NEU

Wir für Sie !

Ein neues Angebot mit aktuellen Stellenangeboten bietet die Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs für Interessierte aus der Krankenhaus- und Gesundheitswelt auf unserer Homepage. Wenn Sie über Ihre Stellenausschreibung tausende Leser unserer Homepage informieren wollen, kontaktieren Sie uns bitte. Siehe auch Link am oberen Bildschirmrand.


Zukunft von Krankenhaus Spittal gesichert

28.2.2019

Das Krankenhaus Spittal an der Drau soll langfristig abgesichert und ausgebaut werden. 14 Mio. Euro investieren das Land Kärnten und der private Krankenhausbetreiber ab dem kommenden Jahr in den Ausbau der Ambulanz und des tagesklinischen Angebotes. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus Spittal an der Drau und den anderen Kärntner Krankenhäusern ausgebaut werden, beispielsweise bei medizinischen Spezialthemen und in der Ärzteausbildung.


Barmherzige Brüder: 70 Mio. für Spitalsumbau

27.2.2019

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder vereint seine beiden Grazer Standorte. Jener in Eggenberg wird aufgelassen, dafür werden im Zentrum in der Marschallgasse drei neue Trakte dazu gebaut. Am Dienstag war offizieller Spatenstich. Der ausgebaute Standort Marschallgasse soll spätestens 2022 fertig sein - dann stehen etwa 370 Betten für die Patienten zur Verfügung.


In Kliniken wird gestohlen, was nicht niet- und nagelfest ist

26.2.2019

Hochwertige und teure Medizintechnik ist bei Dieben in Deutschland heiß begehrt. Vor allem Endoskopie-Geräte verschwinden in Massen aus den Kliniken. Der Schaden ist immens und die Fahndung nach den international agierenden Tätern verläuft häufig im Sande. Im Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide kamen die Täter zwischen Freitag und Montag und holten Spezialgeräte aus Schränken. Der Schaden liegt laut Klinikum bei rund 500.000 Euro und der Betrieb im Krankenhaus ist "erheblich beeinträchtigt". Der jährliche Schaden in Deutschland geht in die Millionen. Die Krankenhäuser haben nur begrenzte Möglichkeiten, dem Unwesen Einhalt zu gebieten: Sie müssen den Spagat üben zwischen Offenheit für die Besucher der Kranken und deren Sicherheit. Der Deutsche Patientenverband mahnt schärfere Eingangskontrollen an.


Ein Riesenerfolg: Gesundheitsdialog Diabetes der VAEB

22.2.2019

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) hat die Vision, ihre Versicherten dabei zu unterstützen, ihr maximal mögliches Maß an Gesundheit zu erreichen. Es wurde ein in Österreich einmaliges Projekt in der Versorgung von Diabetikern entwickelt und umgesetzt. Die Zielsetzung, viele VAEB-Versicherte Diabetiker in die telemedizinische Behandlung einzubinden und eine Therapieoptimierung durch intensive Kommunikation zwischen Teilnehmer und behandeltem Arzt wurde erreicht. Damit gibt es eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität der Teilnehmer. Damit ist die VAEB eine oder sogar die innovativste und erfolgreichste Krankenversicherung Österreichs.


Ärzte aus Liezen sprechen sich für Leitspital aus

19.2.2019

In die Diskussion rund um das geplante Leitspital im Bezirk Liezen in Trautenfels schalten sich nun auch leitende Mediziner aus dem Bezirk ein. Vier führende Spitalsärzte sprachen sich klar für das Leitspital aus. Medizinische Versorgungsqualität im modernen Ausmaß könne künftig „nur in Spitälern ab einer bestimmten Größenordnung" angeboten werden. Im Rahmen des regionalen Strukturplans Gesundheit Steiermark wurde dieses Projekt im November 2016 und damit die Zusammenlegung der Standorte Bad Aussee, Rottenmann und Schladming beschlossen. Der Kostenrahmen wurde damals mit 250 Mio€ angegeben.


Roboter und Chirurgen gemeinsam im Op

18.2.2019

Die Robotik ist im Vormarsch, auch in der Medizin. Mensch und Maschine arbeiten in Operationssälen zunehmend miteinander. Am Klinikum Wels-Grieskirchen werden bereits 600 Eingriffe im Jahr mit dem „Roboter“ - Assistenten durchgeführt. Wie es ist, den Op-Roboter zu steuern, konnten Interessierte beim „Klinikum Wissensforum“ in Wels ausprobieren und erfahren, wie der gemeinsame Arbeitsalltag von Mensch und Maschine aussieht.


Erstes papierloses Krankenhaus

14.2.2019

Es ist ein Novum: Das Krankenhaus in Teterow ist landesweit das erste in Deutschland, das komplett papierlos arbeitet. Insgesamt sieben Systeme werden im Krankenhaus miteinander vernetzt und gespeichert - inklusive der Sicherheitskopien. Der Umstellung auf papierfreies Arbeiten hat insgesamt sechs Jahre gedauert und hat zwölf Millionen Euro gekostet. Die Maßnahme soll sowohl das Personal, als auch die Patienten entlasten.


NÖ: Größte Gesundheitsreform seit 2004 präsentiert

12.2.2019

Das Land präsentierte die größten Strukturreform im Gesundheitsbereich seit 2004. Laut den Plänen sollen die 27 Landeskliniken und die 50 Pflegezentren des Landes in der Landeskliniken Holding zusammengefasst werden. In den Pflegezentren arbeiten derzeit 5.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in den Landeskliniken sind 21.500 Angestellte tätig. Genaue Details, wie und vor allem ab wann die Reform in Kraft treten soll, ist noch ungewiß.


Defizite bei Gesundheitsversorgung

12.2.2019

Experten stellen dem niederösterreichischen Gesundheitssystem einen ernüchternden Befund aus. Patientenanwalt Bachinger befürchtet, dass Defizite bei der Versorgungssituation noch größer werden könnten. Er findet bei der Beurteilung des niederösterreichischen Gesundheitssystems gegenüber noe.ORF.at klare Worte: „Aus meiner Sicht ist die aktuelle Versorgungssituation nicht mehr in Ordnung.“ Laut Bachinger gibt es Alarmsignale, dass Defizite im Hinblick auf die Versorgung der Bevölkerung noch weit größer werden könnten. Einerseits liege das an der wachsenden Lücke, die Pensionierungen von Ärztinnen und Ärzten in den nächsten Jahren hinterlassen würden und andererseits am zunehmenden Boom im Wahlarztbereich.


Ambulant vor stationär: Erfolgsrezept Tagesklinik

11.2.2019

Das Umdenken hat begonnen! Das imh Forum Krankenhaus-Technik mit der Fachkonferenz „OP-Management“ fand kürzlich in Wien statt. Im Fokus standen Impulsvorträge aus der Praxis zum Potenzial der Tagesklinik. Effizient koordinierte Tageskliniken zeigen auf, dass es sich trotz anfänglicher Hürden lohnt, diesen Weg einzuschlagen. Die größte interdisziplinäre Tagesklinik Österreichs ist seit Jänner 2018 Teil des Landeskrankenhauses Graz und umfasst zehn verschiedene Disziplinen. Aufgrund des steigenden Bedarfs stehen Überlegungen eines Ausbaus der Tagesklinik im Raum.


Umkleidezeiten gelten als Arbeitszeit

11.2.2019

Die Mitarbeiter der tirol kliniken erhalten ihre Umkleidezeiten für die letzten drei Jahre gutgeschrieben. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) im Jahr 2018 hielt fest, dass Umkleidezeiten unter Umständen Arbeitszeit sind. Anders in der Schweiz, dort wehrt sich der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) dagegen, dass die Umkleidezeit als Arbeitszeit vergütet wird. Bei einem grossen Spital, so der VZK, wären das jährlich bis zu 20 Millionen Franken, in einem Regionalspital drei bis vier Millionen.