Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Island als Vorreiter: Erste Erkenntnisse aus CoV-Testoffensive

25.3.2020

Island geht im Kampf gegen die Coronavirus-Krise einen eigenen Weg: Das 364.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Land setzt neben Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens vor allem auf großflächiges Testen. Dabei wesentlich: Getestet werden auch Personen ohne Symptome – Rückschlüsse auf die Gesamtbevölkerung werden dadurch möglich. Nach einiger Verzögerung sollen nun auch in Österreich die Testkapazitäten ausgeweitet werden. „Demnächst 15.000 Coronavirus-Tests pro Tag“ verspricht die Politik. Eine ausreichende Zahl an Tests sorgt für viel besseres Datenmaterial, das wiederum Grundlage für Prognosen und wichtige Entscheidungen ist, wie z.B. darüber, ob es zusätzliche Schutzmaßnahmen braucht. Beispiele wie Südkorea oder Taiwan zeigen, dass großflächige Testungen Leben retten können.


63. Österr. Kongress für Krankenhausmanagement in Graz

11. bis 13. Mai 2020 verschoben auf 10. bis 12. Mai 2021

Gratis SMS-Service für österreichische Krankenhäuser bei „Corona-Kommunikation“

17.3.2020

Österreichs Krankenhäuser stehen aufgrund der Corona-Krise vor außerordentlichen Herausforderungen, die mit einem enormen Leistungs- und Zeitdruck für medizinisches Personal verbunden sind. websms hat angesichts dieser Ausnahmesituation beschlossen, seinen Beitrag zu leisten, um Ärzte und Pflegepersonal effektiv zu entlasten: Für eine Dauer von drei Monaten können Krankenhäuser kostenlos ihre Krisen- und Patientenkommunikation zum Corona-Virus via SMS an österreichische Handynummern unterstützen. Dafür stellt websms jedem Krankenhaus 30.000 Gratis-SMS inklusive Grundgebühr für 3 Monate zur Verfügung.


SARS-CoV-2: Automatisierte Tests im Kommen

16.3.2020

Die Bedeutung dieser Entwicklung für die Beherrschung der Coronavirus-Epidemie ist vor dem Wochenende in Wirtschaftsnews rund um das Coronavirus zu einem guten Teil untergegangen: Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche hat in den USA eine Schnellzulassung für den ersten kommerziellen Test auf SARS-CoV-2 erhalten. Mit diesem neuen System können innerhalb von 24 Stunden mehr als 4.000 Tests durchgeführt werden. Auch in Europa und Österreich wird es die automatisierten Laboruntersuchungen auf SARS-CoV-2 bald geben. Das sollte das Testen auf Infektionen stark beschleunigen.


COVID19 – CGM stellt VIDEOSPRECHSTUNDE für Ärzte ab sofort KOSTENLOS zur Verfügung

13.3.2020

Um Arztpraxen schnell, effizient und sicher im Umgang mit der sich zuspitzenden Situation rund um COVID19 zu unterstützen, stellt CompuGroup Medical (CGM) allen österreichischen Ärzten AB SOFORT (bis Widerruf) ihre Videosprechstunde KOSTENLOS zur Verfügung. Möglicherweise Infizierte Personen können so per Videosignal unmittelbar und ohne Ansteckungsrisiko für Ärzte, Personal und Patienten effektiv, profund und persönlich beraten werden.


Sterbehilfe, ein Gastkommentar von PD Univ.Lektor Dr. Andreas Klein

5.3.2020

Man kann es als durchaus begrüßenswert erachten, dass das Thema Sterbehilfe, das ein enorm emotionales Potenzial entfaltet, neuerlich in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit getreten ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: Das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts vom Aschermittwoch 2020 hat international (auch in Österreich) erhebliche Beachtung gefunden, da damit nicht nur die Beihilfe zum Suizid – wie schon im Herbst 2015 im Bundestag – (neuerlich) als grundsätzlich legitim erachtet wird, sondern nun darüber hinaus auch die gewerbsmäßige Unterstützung und Förderung (wie etwa in der Schweiz) ...


Newsletter der NÖ Patientenanwaltschaft

5.3.2020

Die Themen sind Engpässe bei Medikamenten; der „aktive Patient“ als wesentlicher Faktor der Patientensicherheit und warum die Auseinandersetzung mit Studien für die Gesundheits- und Krankenpflege und die pflegebedürftigen Menschen wichtig ist ......


59 Spitäler für Coronavirus gerüstet

2.3.2020

In Österreich sind 59 Krankenhäuser für die Behandlung von Coronavirus-Verdachtsfällen und Erkrankungen ausgerüstet. Das Gesundheitsministerium veröffentlichte eine Liste der Spitäler. Die meisten gibt es mit 15 in Oberösterreich, gefolgt von 14 in Niederösterreich, acht in Tirol und sechs in Salzburg. Jeweils fünf Einrichtungen, die für die Behandlung ausgestattet sind, gibt es in Kärnten und Vorarlberg, in der Steiermark sind es vier und im Burgenland ein Spital. In Wien ist das Kaiser-Franz-Josef-Spital die erste Anlaufstelle für Verdachtsfälle. Die dortige 4. medizinische Abteilung ist auf die Diagnose und Behandlung derartiger Virenerkrankungen spezialisiert. In Wien kann der Krankenanstaltenverbund (KAV) im Notfall bis zu 500 Betten bereitstellen.


Melk soll NÖ-Zentrum für CoV-Erkrankte werden

2.3.2020

Das Klinikum Melk ist als allfälliger Schwerpunkt-Standort für Corona-Infektionen ausgewählt worden, teilte die NÖ-Landeskliniken-Holding mit. Für den Fall, dass es in Zukunft tatsächlich Erkrankte in Niederösterreich gibt, sollen diese dort versorgt werden. Zum einen verfüge das Landesklinikum Melk über eine hervorragende intensivmedizinische Expertise samt entsprechenden Beatmungsmöglichkeiten und die optimale Versorgungsgröße, um die Behandlung an einem Ort zu bündeln.


Kassendefizit droht

25.2.2020

Der erste Kassasturz fiel alarmierend aus: Die ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) könnte bis 2024 ein Minus in Milliardenhöhe anhäufen. Die Berechnung entstand allerdings, indem die neun Gebietskrankenkassen ihre eigene Vorschau machten und die Zahlen addiert wurden. Der ÖGK-Chef relativiert: „Das sind Prognosen und kein Budget. Die Einnahmen hängen von der Beschäftigtenzahl und der Lohnhöhe ab, das ist wie ein Blick in die Kristallkugel. Aber unsere Ausgaben müssen wir im Griff haben.“ Anm: Bei strukturellen Defiziten sind die Krankenkassen per Gesetz (§31 Abs. 5a ASVG) verpflichtet, Selbstbehalte einzuführen. Die Entscheidung darüber fällt im neuen Dachverband (im SV-OG: Art.1 z24) – und dort haben die Arbeitgeber eine Mehrheit von 6:4. (Quelle: https://kontrast.at/krankenkassenreform-oesterreich/)


Strahlentherapie in Vollbetrieb

25.2.2020

Das Strahlentherapiezentrum im Donauspital hat mit insgesamt vier Hochleistungs-Linearbeschleunigern den Vollbetrieb aufgenommen. Das neue Zentrum ist mit den modernsten Linearbeschleunigern und der dafür erforderlichen Infrastruktur ausgestattet. Dadurch können die Experten des Donauspitals die Strahlendosis noch gezielter verabreichen, wodurch die Behandlung für die Patientinnen und Patienten schonender erfolgt, heißt es.


Hauptthema Pflege

24.2.2020

Bis 2030 werden in Österreich 76 000 zusätzliche Pflegekräfte gebraucht, allein in der Steiermark wird es in zehn Jahren rund 65.000 Menschen geben, die 65 Jahre und älter sind. Aus dem aktuellen Rechnungshofbericht zum Thema Pflege gehe hervor, dass bis 2026 nur noch 1,6 potentiell pflegende Personen für eine über 80 Jahre alte Person zur Verfügung stehen werden – es brauche daher dringend einen Ausbau der Pflege. Um den wachsenden Herausforderungen im Pflegebereich gerecht zu werden, müsse man jetzt auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene stärker zusammen arbeiten, so der Gesundheitsminister bei seinem Besuch in der Steiermark: „Zusammenarbeiten heißt aber nicht drüberfahren – das ist das Gegenteil. Wir werden mit Anfang Mai die ‚Task Force Pflegereform‘ starten, die im wesentlichen auf zwei Schienen aufbaut – einerseits ein sehr partizipativer Zugang, wo sich jeder, der de facto in dem Bereich engagiert ist und Kompetenz hat, einbringen kann und einbringen soll, und gleichzeitig wird daraus ein Kernteam entstehen, das natürlich auch politisch zusammengesetzt ist“.


Österreich bei Pflege schlecht vorbereitet

24.2.2020

Trotz der hohen öffentlichen Gesundheitsausgaben (zuletzt 28,7 Milliarden Euro im Jahr 2016) stellte der Rechnungshof Österreich in den vergangenen Jahren fest, dass die Versorgungswirksamkeit in bestimmten Bereichen des österreichischen Gesundheitswesens eingeschränkt und die Behandlung mit unterschiedlichen Wartezeiten verbunden war. Die Lebenserwartung steigt, gleichzeitig sind die Geburtenjahrgänge schwächer geworden. Umgelegt auf das Thema Pflege heißt das: Es wird in Zukunft weniger pflegende Angehörige geben. Daher muss das professionelle Angebot stark erweitert werden.


Lieferengpässe: Deutschland reagiert jetzt mit Aut-idem-Regelung

18.2.2020

Wegen des Corona-Virus könnte es zu neuen Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten kommen, fürchtet der deutsche Bundesgesundheitsminister. Wegen eines Produktionsstopps in China drohen Wirkstoffe in Europa knapp zu werden. Ein neues Gesetz, das jetzt vom deutschen Bundestag verabschiedet wurde, soll in solchen Fällen für eine bessere Versorgung mit Arzneimitteln sorgen. In Zukunft dürfen Apotheker auch ein teureres Ersatz-Produkt mit gleichem Wirkstoff herausgeben, wenn das preisgünstige Präparat nicht verfügbar ist – und das ohne Aufpreis. In Österreich ist das anders.


Gesundheitsausgaben von Staat, Privat und Versicherern

17.2.2020

2018 summierten sich die laufenden Gesundheitsausgaben in Österreich auf 39,8 Milliarden Euro, das sind 3,8 Prozent mehr als 2017. Drei Viertel davon stemmten Staat und Sozialversicherung, rund ein Viertel finanzierten private Haushalte und Versicherungsunternehmen. Die Gewichtung Öffentlich – Privat ist je nach Ausgabenkategorie unterschiedlich ...


Finanzzielsteuerung im Gesundheitswesen

14.2.2020

Der RH überprüfte das System der Finanzzielsteuerung im Gesundheitswesen, das mit der Gesundheitsreform 2013 eingerichtet wurde. Im Mittelpunkt standen die Fragen, ob die Finanzzielsteuerung in der Zielsteuerungsperiode 2012–2016 nachvollziehbar zu einer Dämpfung der Gesundheitsausgaben der Länder beitrug und inwieweit das begleitende Monitoring hinsichtlich dieser Ausgaben Transparenz und Vergleichbarkeit schuf.


Wie das neue Corona-Virus zu seinem Namen kommt

13.2.2020

"Covid-19" heißt die neue, durch das Corona-Virus ausgelöste Lungenkrankheit. Das Virus selbst heißt jetzt offiziell: "Sars-CoV-2". Dieser gehört zur Familie der Coronaviren. Die sind schon seit den 60ern bekannt und sind nach ihrem kranzförmigen Aussehen benannt. Denn Corona ist lateinisch für Krone oder Kranz.


Leitspital Liezen: Grundstück „bebaubar“

13.2.2020

Für das viel diskutierte Leitspital Liezen sind nun die Ergebnisse der Bodenuntersuchung am möglichen Standort Stainach-Pürgg bekannt. Grundsätzlich "das Grundstück sei bebaubar", allerdings sind Hochwasserschutzmaßnahmen notwendig.


Genschere: Crispr, Crispr...Crack

10.2.2020

Die CRISPR/Cas-Methode war eine der sensationellsten Entdeckungen des letzten Jahrzehnts. Innerhalb weniger Jahre ist sie zum Standardwerkzeug in Laboren geworden, sogar genveränderte Babys wurden inzwischen geboren. Das bakterielle Abwehrsystem gilt als günstige, präzise und sichere Methode, um Gene gezielt zu editieren. Nun veröffentlichten Forscher eine Studie, in der sie die Methode zur Weiterentwicklung der CAR-T-Zelltherapie genutzt haben. Aber bei Gentherapien scheint das problematisch.


Austauschprogramm

6.2.2029

Einen großen Ansturm gab es für das heurige HOPE-Austauschprogramm der KrankenhausmanagerInnen und leider bekamen nicht alle einen Platz. Es können nur 15 TeilnehmerInnen daran teilnehmen, alle Anderen bleiben auf der Warteliste.