Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


62. Österr. Kongress für Krankenhausmanagement in Salzburg

13. bis 15. Mai 2019

Der Kongress für Führungskräfte im Krankenhaus


Änderungen und Neuerungen im LKF-Modell 2019

12.12.2018

Eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen und Neuerungen in den LKF-Modellen für den stationären und spitalsambulanten Bereich und in deren Dokumentationsgrundlagen. Die Unterlagen zur LKF und die unentgeltlich angebotenen Software-Produkte zur Erfassung bzw. Prüfung von Leistungs- und Diagnosedaten (im MBDS-Format) stehen in elektronischer Form zum Herunterladen zur Verfügung.


Anpassungen des Krankenanstaltenrechts KAKuG-Novelle 2018

11.12.2018

Der Umsetzung des Österreichischen Strukturplans Gesundheit (ÖSG 2017), der vom Bund, den Ländern und der Sozialversicherung beschlossen wurde, erfordert Anpassungen im Krankenanstaltenrecht. Die von der Regierung vorgelegte KAKuG-Novelle sah dementsprechend vereinfachte und flexible Formen der Organisation von Spitälern vor. Anstatt herkömmlicher Abteilungen können kleinere Einheiten ("reduzierte Organisationsformen") eingerichtet werden. Im Zusammenhang mit der Hygiene in Krankenanstalten wird ausdrücklich festgelegt, dass laufend Aufzeichnungen in elektronischer Form über Infektionen mit Krankenhauskeimen (nosokomiale Infektionen) zu führen sind.


Sonderklassegebühren in Ambulanzen

10.1.2018

Der Gesundheitsausschuss des Nationalrates hat das neue Ärztegesetz und eine Novelle zum Krankenanstalten und Kuranstaltengesetz (KAKuG) beschlossen. Damit sind Sonderklassegebühren für jene Ambulanzleistungen möglich, die bisher stationär durchgeführt wurden. Wörtlich heißt dazu in den Erläuterungen des Gesetzes: „Zur Unterstützung der Umsetzung des spitalsambulanten Abrechnungsmodells haben die Länder die Möglichkeit, die Einhebung von Sonderklassegebühren für jene Leistungen vorzusehen, die bisher stationär erbracht und für die die Verrechnung von Sonderklassegebühren möglich war, die nunmehr auf Grund des spitalsambulanten Abrechnungsmodells ambulant zu erbringen sein werden.


Wiener Krankenhaus Nord: Das vollautomatisierte Spital

10.12.2018

Das Gesamtkonzept umfasst sowohl die Architektur als auch die Prozesse, Medizin genauso wie Technik. All diese Bereiche werden durch hochmoderne EDV unterstützt: Rund 3.000 Medizintechnikgeräte – vom mobilen Ultraschallgerät bis zum Computertomographen – hängen am Netz. Das Spital verfügt über insgesamt 900 WLAN-Sender, die allen MitarbeiterInnen und PatientInnen flächendeckend kabellosen Internetzugang ermöglichen werden. Mehr als 24.000 IKT-Anschlussstellen sorgen für den Datenaustausch mit rund 2.500 Endgeräten wie PCs, Druckern, Monitoren oder Befund-Workstations.


Irischer Krankenhauschor zu Gast im Wiener AKH

1.12.2018

SCRUBS, der Name des Arbeitsplatzchors im Universitätsklinikum Cork, wurde im Juni 2015 eigens für die Teilnahme am Lyric FM Workplace-Chorwettbewerb gegründet und freute sich über das Finale in der National Concert Hall in Dublin. Die Erfahrung war so erfreulich, dass der Chor zusammen geblieben ist und an Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Krankenhauses mit großen Erfolgen teilgenommen hat. Es gibt eine gesunde Mischung aus Ärzten, Krankenschwestern, Verwalter, Catering, Träger und verwandte Gesundheitsfachkräfte aus dem Klinikum. SCRUBS kam nach Wien, um am internationen Adventfestival teilzunehmen und freute sich besonders auf die Einladung im AKH und in der Kappelle zu singen. Der Rektor, Pater Alberto Marques de Sousa und die ärztliche Direktorin des AKH, Frau Univ.Prof. Dr. Gabriela Kornek begrüßten den Chor und waren mit den vielen Besuchern von der musikalischen Darbietung begeistert.


Neue Website für Primärversorgung

29.11.2018

Aktuell hat der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger eine eigene Webseite erstellt, die nun vorgestellt wurde. Unter www.sv-primaerversorgung.at finden Ärzte und Patienten alles über das Angebot in ganz Österreich.


Verkaufsverbot für homöopatische Präparate ?

28.11.2018

Das sind Arzneien, die vorwiegend aus Mineralien, Pflanzen und Tieren gewonnen werden. Nachdem die Medizinische Universität Wien das Wahlfach Homöopathie gestrichen hat, fordert Wiens Patientenanwältin Sigrid Pilz ein Verkaufsverbot in Apotheken. Als "entbehrlich" bezeichnete der ÄK-Vizepräsident diesen "Kreuzzug der Wiener Patientenanwältin im Kurier. Viele Menschen setzen auf die Wirkung von Globuli und Bachblüten, aber lange nicht jeder ist davon überzeugt.


„Ökonomie im Gesundheitswesen”

26.11.2018

War der Titel beim 98. Gesundheitspolitschen Forum der Karl Landsteiner Gesellschaft in der Skylonge der Uni-Wien. Es diskutierten Präs. Univ.Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer; Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber, Vizedekan der Fakultät für Gesundheit & Medizin, Univ.-Prof. DDr. Christian Köck, Gesundheitsökonom, Professor für Gesundheitspolitik und Gesundheitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke und Univ. Prof. Dr. Bernhard Schwarz, Präsident der Karl Landsteiner Gesellschaft.


Hygiene ist eine Kernaufgabe im Krankenhaus

26.11.2018

Die Sorge der Menschen, sich im Krankenhaus womöglich mit einem multiresistenten Keim zu infizieren, ist groß. Hygienemaßnahmen im Kreiskrankenhaus Mechernich brachten den erhofften Effekt. Ein Kernstück ist dabei das Screening der Patienten. Will heißen: Nahezu jeder Patient, der ins Krankenhaus kommt, wird daraufhin untersucht, ob er Träger des MRSA-Bakteriums ist.


Europäischer Verband der Krankenhausmanager tagte in Düsseldorf

25.11.2018

Bei der Tagung des Vorstands des Europäischen Verbandes der Krankenhausmanager (EVKM) wurde ein umfangreiches Arbeitsprogramm beschlossen. Eines der ehrgeizigen Ziele ist, ein europäisches Modell zur Gesundheitsversorgung mit gleichberechtigtem Zugang zu entwickeln. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde der Präsident der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs, Nikolaus Koller, zum Verbands-Schatzmeister für vier Jahre gewählt.


Würden Sie sich im eigenen Krankenhaus behandeln lassen?

23.11.2018

In einer Umfrage der imh GmbH wurden SpitalsmitarbeiterInnen befragt. Die Auswertung ergibt ein hohes Vertrauen in die Kompetenz der Krankenhäuser. Der Index steigt gegenüber 2017 um 2,2 Punkte auf 164,2 und erreicht damit den höchsten Wert seit 2014.


Antrag zur Offenlegung der Dienstpläne von ÄrztInnen im Parlament abgelehnt

22.11.2018

Ausgehend vom Skandal um einen Chirurgen am AKH, der sich über einen längeren Zeitraum hinweg für dieselbe Zeit in zwei OP-Protokollen eintragen ließ, ist eine Diskussion über das Verhältnis von Landeskrankenhäusern zu den privaten Kliniken im PRIKRAF ( Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds) entbrannt, zeigt ein Antrag im Gesundheitsausschuss des Parlaments auf ( 441/A(E ). Es handle sich dabei wohl um keinen Einzelfall, sondern um eine eingespielte Routine, mit der sich ÄrztInnen einen guten Zusatzverdienst verschaffen, heißt es in der Parlamentskorrespondenz. In den Krankenhäusern des KAV sei diese Praktik unter dem Namen "goldene Meile" durchaus bekannt. Die Antragstellerin unterstützt daher die Forderung des PRIKAF nach einem Austausch von Dienstplänen innerhalb der Träger der Landesfonds-Krankenhäuser. Dies wäre eine einfach umsetzbare Maßnahme, um feststellen zu können, ob die gesetzlichen Ruhezeiten eingehalten werden und um dieser Doppelbelegung von Operateuren vorzubeugen. Dieser Antrag wurde nun im Parlament abgelehnt.


Weltvergleich der Lebenserwartung

22.11.2018

Die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich seit 1950 weltweit um über 20 Jahre erhöht. Österreicher werden heute statistisch 79,4 Jahre alt, Österreicherinnen 84. Und: Österreich gehört zu den Ländern mit dem meisten medizinischen Personal. Laut der Studie gehört Österreich mit Andorra, Kuba, Island und elf anderen Ländern zu jenen Staaten der Welt mit den meisten Ärzten, Ärztinnen, Krankenpflegern und Hebammen im Vergleich zur Einwohnerzahl.


„Bank“ für Muttermilch eröffnet

20.11.2018

Jedes zehnte Baby kommt zu früh zur Welt. Frühchen, die von ihren Müttern nicht gestillt werden können, mussten bisher mit künstlichem Ersatz ernährt werden. Das Kepler Universitätsklinikum in Linz richtete nun eine „Bank“ für Muttermilch ein. Mütter von Frühgeborenen können überschüssige Milch spenden, die dann keimfrei gemacht und tiefgefroren wird.


[KOM-PE-TENTES] MTD-Forum 2018

16.11.2018

Bei der jährlichen Tagung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs in Wien bot sich die Möglichkeit, mit nationalen und internationalen ExpertInnen die derzeitigen und die zukünftigen Kompetenzen der Gesundheitsberufe zu diskutieren. Die Veranstaltung hatte zwei Schwerpunkte: Welche mannigfaltigen Kompetenzen haben Biomedizinische AnalytikerInnen, DiätologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, OrthoptistInnen, PhysiotherapeutInnen und RadiologietechnologInnen bereits in unterschiedlichen Bereichen und welche Kompetenzen können sie sich in einem Workshop aneignen bzw. vertiefen.


Basler-Unispital hat bahnbrechendes Desinfektionsgerät im Einsatz

15.11.2018

Immer mehr Patienten sind mit multiresistenten Keimen kolonisiert oder infiziert. Wenn diese aus dem Spital austreten, dürfen in deren Zimmern keine Bakterien zurückbleiben. Doch mit der herkömmlichen Scheuer-Wisch-Desinfektion werden nicht immer alle Bakterien vernichtet. Das Universitätsspital Basel (USB) hat deshalb ein mobiles Desinfektionsgerät mit Ultraviolettstrahlung angeschafft. Die Erfahrungen nach einem Jahr mit dem Gerät seien durchwegs positiv, schreibt das Spital in einer Mitteilung. Die Bakterien würden zuverlässig abgetötet.


"Es muss ein Ruck durch die Krankenhauspolitik gehen"

14.11.2018

Bei der Eröffnung des 41. Deutschen Krankenhaustages in Düsseldorf, Österreich war durch den Präsidenten der BUKO Nikolaus Koller vertreten, wurden sieben Prioritäten für eine bessere und zukunftsfeste Gesundheitsversorgung gefordert. Oberste Priorität habe die Reduktion von Komplexität im Management von Medizin und Pflege, insbesondere die Reduktion der "Checklistenmedizin". Die Qualität der Patientenversorgung werde nicht besser, wenn Ärzte und Pflegende immer mehr Zeit für bürokratische Arbeit aufwenden müssten und immer weniger Zeit für die Patienten bleibe.


Oberösterreichische Gesundheitsholding gegründet

14.11.2018

In Linz wurde der erste Schritt in Richtung einer oberösterreichischen Gesundheitsholding gesetzt. Mit dem Zusammenschluss des Kepler Uniklinikums mit der landeseigenen Spitalsgesellschaft gespag entsteht Oberösterreichs größter Arbeitgeber mit rund 14.500 Beschäftigten. Die Politik verspricht sich 7,5 Mio. Euro jährlich an Einsparungen, unter anderem durch gemeinsame Technik, Beschaffung oder Preisverhandlungen.


RH prüfte Strahlentherapie-Wartezeiten

12.11.2018

Der RH überprüfte von Mai bis Oktober 2017 die Wartezeiten auf strahlentherapeutische Behandlungen mit Linearbeschleunigern im Universitätsklinikum (UK) Krems, im Landesklinikum (LK) Wiener Neustadt sowie im Landeskrankenhaus (LKH) Feldkirch. Wegen längerer Wartezeiten und einer zu geringen Anzahl an Geräten übt der Rechnungshof Kritik an der Strahlentherapie-Versorgung in Niederösterreich. Laut der Landeskliniken-Holding etabliere man bereits weitere Geräte. Das erste zusätzliche Gerät soll schon im Jahr 2022 in Betrieb gehen. Im Landeskrankenhaus Feldkirch in Vorarlberg, das der RH ebenfalls unter die Lupe nahm, ergaben sich laut dem Bericht „keine relevanten Wartezeiten“. So wird jene Spanne bezeichnet, die zwischen dem aus medizinischer Sicht letztmöglichen ersten Bestrahlungstermin und dem tatsächlichen Start liegt.