Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Amtliches Dashboard COVID-19 des BM

online

Gesamtzahl aller positiv getesteten Personen sowie Bundesländer und Bezirke.


Corona-News international

aktuell und

Malariamedikament kommt in Österreich zum Einsatz

7.4.2020

Um Covid-19 zu behandeln, setzen viele Ärzte und Ärztinnen auf das Malariamittel Hydroxychloroquin und deren verwandte Substanz Chloroquin. Diese werden in klinischen Studien für die Behandlung von Covid-19 untersucht. Bis Ende Mai will Novartis laut einer Aussendung 130 Millionen Dosen weltweit spenden. Das Pharmaunternehmen stellt heimischen Krankenhäusern nun davon eine „namhafte Menge“ gratis zur Verfügung.


Antikörpertest kommt nach Österreich

1.4.2020

Ein Bluttest, der Antikörper gegen das neue Coronavirus nachweisen kann, soll nun nach Österreich kommen. Wiener Forscherinnen und Forscher wollen noch diese Woche mit den Arbeiten dazu beginnen. Den Bluttest hat vor Kurzem ein Team um den an der Icahn School of Medicine in New York (USA) tätigen Österreicher Florian Krammer auf dem Preprint-Server „medRxiv“ beschrieben. Die Forscher und Forscherinnen haben das Verfahren auch mit dem Ziel offengelegt, dass es von anderen Laboratorien aufgegriffen werden kann.


Der „Coronavirus-Staat“ Hygiene, Moral und die Staatsmacht

1.4.2020

Dass sich auch Hygienemaßnahmen des Staates wie ein Ausnahmezustand anfühlen, ist neu für unsere Gesellschaft. „Dürfen Virologen und Experten das Sagen haben?“, fragt dementsprechend beunruhigt der aktuelle „Spiegel“ in seinem Aufmacher und setzt fort: „Unwirklich kann es einem aber auch vorkommen, wenn eine gesunde Wirtschaft ruiniert wird, um die Idealvorstellungen von Virologen und anderen Medizinern ins Werk zu setzen.“ Die Wurzeln dieser Form von Biopolitik liegen bereits im 18. Jahrhundert, als die Verbindung zwischen der Gesundheit der Bevölkerung und dem Funktionieren von Ökonomie erkannt wurden. Waren Monarchen früher Instanzen, die über den Tod der Untertanen entscheiden konnten, soll der Staat gerade seit 1945 mit allen Mitteln das Leben der Einzelnen garantieren können. Mit klaren Folgen, wie man in der Gegenwart sieht.


Big Data & Corona: Diskussion über Freigabe von ELGA-Daten

1.4.2020

Der Sprecher der Patientenanwälte, Gerald Bachinger, fordert die wissenschaftliche Auswertung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) zur Bekämpfung des Corona-Virus. Wie der Patientenanwalt in einem Interview sagte, könnte so geprüft werden, ob bestimmte Medikamente gegen Covid-19 schützen.


Info COVID-19

Infoline Coronavirus: 0800 555 621 > 7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr

Alle aktuellen Meldungen über Erkrankungen in Österreich und International sowie viele weitere Informationen ....


Amerikas Bürger fürchten ihr Gesundheitssystem mehr als das Virus

30.3.2020

Das US-Gesundheitssystem wird in der Coronakrise zum Risiko. New York/San Francisco/Washington: Nach ihrer Behandlung wegen des Coronavirus waren für Danni Askini zwei Dinge klar: Sie war noch einmal mit dem Leben davongekommen, und sie ist voraussichtlich für den Rest ihres Lebens ruiniert. Die Gesamtsumme von 34.927,43 Dollar für Krankenhaus- und Arztrechnungen wird sie nie in ihrem Leben zusammenbringen können, erzählte sie dem Magazin „Time“ (Quelle: Handelsblatt).


Schnelltest in den USA zugelassen: Nachweis in wenigen Minuten

28.3.2020

In den USA ist ein Schnelltest zugelassen worden, der innerhalb weniger Minuten eine Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus nachweisen soll. Der Test stelle innerhalb von fünf Minuten fest, ob eine Probe mit SARS-CoV-2 infiziert sei, ein gesichertes negatives Ergebnis dauere 13 Minuten, gab Hersteller Abbott gestern bekannt. Die Testkits würden von einem mobilen Labor ausgewertet, das nur etwa so groß sei wie ein Toaster, und könne damit auch außerhalb von Krankenhäusern eingesetzt werden, teilte der US-Pharmakonzern mit.


Pharmariesen suchen gemeinsam Impfstoff

26.3.2020

Eine Gruppe von Gesundheitsunternehmen will gemeinsam die Entwicklung, Herstellung und Bereitstellung von Impfstoffen, Diagnostika und Behandlungen für das Coronavirus beschleunigen. In einem ersten Schritt haben die 15 Unternehmen vereinbart, ihre firmeneigenen Bibliotheken von Molekülverbindungen, die bereits über ein gewisses Maß an Sicherheits- und Aktivitätsdaten verfügen, zur Verfügung zu stellen, teilte Novartis heute mit. Diese sollen vom Covid-19-„Therapeutics Accelerator“, der von der Gates Foundation, Wellcome und Mastercard ins Leben gerufen wurde, getestet werden. Erfolgreiche Treffer sollen dann binnen zwei Monaten in In-vivo-Versuche einfließen. Zu der Gruppe gehören außer Novartis unter anderem Boehringer Ingelheim, BioMerieux, Eisai, Eli Lilly, Gilead, GlaxoSmithKline, Johnson&Johnson, Merck, Merck KGaA, Pfizer Sanofi.


Island als Vorreiter: Erste Erkenntnisse aus CoV-Testoffensive

25.3.2020

Island geht im Kampf gegen die Coronavirus-Krise einen eigenen Weg: Das 364.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Land setzt neben Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens vor allem auf großflächiges Testen. Dabei wesentlich: Getestet werden auch Personen ohne Symptome – Rückschlüsse auf die Gesamtbevölkerung werden dadurch möglich. Nach einiger Verzögerung sollen nun auch in Österreich die Testkapazitäten ausgeweitet werden. „Demnächst 15.000 Coronavirus-Tests pro Tag“ verspricht die Politik. Eine ausreichende Zahl an Tests sorgt für viel besseres Datenmaterial, das wiederum Grundlage für Prognosen und wichtige Entscheidungen ist, wie z.B. darüber, ob es zusätzliche Schutzmaßnahmen braucht. Beispiele wie Südkorea oder Taiwan zeigen, dass großflächige Testungen Leben retten können.


63. Österr. Kongress für Krankenhausmanagement in Graz

11. bis 13. Mai 2020 verschoben auf 10. bis 12. Mai 2021

Gratis SMS-Service für österreichische Krankenhäuser bei „Corona-Kommunikation“

17.3.2020

Österreichs Krankenhäuser stehen aufgrund der Corona-Krise vor außerordentlichen Herausforderungen, die mit einem enormen Leistungs- und Zeitdruck für medizinisches Personal verbunden sind. websms hat angesichts dieser Ausnahmesituation beschlossen, seinen Beitrag zu leisten, um Ärzte und Pflegepersonal effektiv zu entlasten: Für eine Dauer von drei Monaten können Krankenhäuser kostenlos ihre Krisen- und Patientenkommunikation zum Corona-Virus via SMS an österreichische Handynummern unterstützen. Dafür stellt websms jedem Krankenhaus 30.000 Gratis-SMS inklusive Grundgebühr für 3 Monate zur Verfügung.


SARS-CoV-2: Automatisierte Tests im Kommen

16.3.2020

Die Bedeutung dieser Entwicklung für die Beherrschung der Coronavirus-Epidemie ist vor dem Wochenende in Wirtschaftsnews rund um das Coronavirus zu einem guten Teil untergegangen: Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche hat in den USA eine Schnellzulassung für den ersten kommerziellen Test auf SARS-CoV-2 erhalten. Mit diesem neuen System können innerhalb von 24 Stunden mehr als 4.000 Tests durchgeführt werden. Auch in Europa und Österreich wird es die automatisierten Laboruntersuchungen auf SARS-CoV-2 bald geben. Das sollte das Testen auf Infektionen stark beschleunigen.


COVID19 – CGM stellt VIDEOSPRECHSTUNDE für Ärzte ab sofort KOSTENLOS zur Verfügung

13.3.2020

Um Arztpraxen schnell, effizient und sicher im Umgang mit der sich zuspitzenden Situation rund um COVID19 zu unterstützen, stellt CompuGroup Medical (CGM) allen österreichischen Ärzten AB SOFORT (bis Widerruf) ihre Videosprechstunde KOSTENLOS zur Verfügung. Möglicherweise Infizierte Personen können so per Videosignal unmittelbar und ohne Ansteckungsrisiko für Ärzte, Personal und Patienten effektiv, profund und persönlich beraten werden.


Sterbehilfe, ein Gastkommentar von PD Univ.Lektor Dr. Andreas Klein

5.3.2020

Man kann es als durchaus begrüßenswert erachten, dass das Thema Sterbehilfe, das ein enorm emotionales Potenzial entfaltet, neuerlich in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit getreten ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: Das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts vom Aschermittwoch 2020 hat international (auch in Österreich) erhebliche Beachtung gefunden, da damit nicht nur die Beihilfe zum Suizid – wie schon im Herbst 2015 im Bundestag – (neuerlich) als grundsätzlich legitim erachtet wird, sondern nun darüber hinaus auch die gewerbsmäßige Unterstützung und Förderung (wie etwa in der Schweiz) ...


Newsletter der NÖ Patientenanwaltschaft

5.3.2020

Die Themen sind Engpässe bei Medikamenten; der „aktive Patient“ als wesentlicher Faktor der Patientensicherheit und warum die Auseinandersetzung mit Studien für die Gesundheits- und Krankenpflege und die pflegebedürftigen Menschen wichtig ist ......


59 Spitäler für Coronavirus gerüstet

2.3.2020

In Österreich sind 59 Krankenhäuser für die Behandlung von Coronavirus-Verdachtsfällen und Erkrankungen ausgerüstet. Das Gesundheitsministerium veröffentlichte eine Liste der Spitäler. Die meisten gibt es mit 15 in Oberösterreich, gefolgt von 14 in Niederösterreich, acht in Tirol und sechs in Salzburg. Jeweils fünf Einrichtungen, die für die Behandlung ausgestattet sind, gibt es in Kärnten und Vorarlberg, in der Steiermark sind es vier und im Burgenland ein Spital. In Wien ist das Kaiser-Franz-Josef-Spital die erste Anlaufstelle für Verdachtsfälle. Die dortige 4. medizinische Abteilung ist auf die Diagnose und Behandlung derartiger Virenerkrankungen spezialisiert. In Wien kann der Krankenanstaltenverbund (KAV) im Notfall bis zu 500 Betten bereitstellen.


Melk soll NÖ-Zentrum für CoV-Erkrankte werden

2.3.2020

Das Klinikum Melk ist als allfälliger Schwerpunkt-Standort für Corona-Infektionen ausgewählt worden, teilte die NÖ-Landeskliniken-Holding mit. Für den Fall, dass es in Zukunft tatsächlich Erkrankte in Niederösterreich gibt, sollen diese dort versorgt werden. Zum einen verfüge das Landesklinikum Melk über eine hervorragende intensivmedizinische Expertise samt entsprechenden Beatmungsmöglichkeiten und die optimale Versorgungsgröße, um die Behandlung an einem Ort zu bündeln.


Kassendefizit droht

25.2.2020

Der erste Kassasturz fiel alarmierend aus: Die ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) könnte bis 2024 ein Minus in Milliardenhöhe anhäufen. Die Berechnung entstand allerdings, indem die neun Gebietskrankenkassen ihre eigene Vorschau machten und die Zahlen addiert wurden. Der ÖGK-Chef relativiert: „Das sind Prognosen und kein Budget. Die Einnahmen hängen von der Beschäftigtenzahl und der Lohnhöhe ab, das ist wie ein Blick in die Kristallkugel. Aber unsere Ausgaben müssen wir im Griff haben.“ Anm: Bei strukturellen Defiziten sind die Krankenkassen per Gesetz (§31 Abs. 5a ASVG) verpflichtet, Selbstbehalte einzuführen. Die Entscheidung darüber fällt im neuen Dachverband (im SV-OG: Art.1 z24) – und dort haben die Arbeitgeber eine Mehrheit von 6:4. (Quelle: https://kontrast.at/krankenkassenreform-oesterreich/)