Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Ein Riesenerfolg: Gesundheitsdialog Diabetes der VAEB

22.2.2019

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) hat die Vision, ihre Versicherten dabei zu unterstützen, ihr maximal mögliches Maß an Gesundheit zu erreichen. Es wurde ein in Österreich einmaliges Projekt in der Versorgung von Diabetikern entwickelt und umgesetzt. Die Zielsetzung, viele VAEB-Versicherte Diabetiker in die telemedizinische Behandlung einzubinden und eine Therapieoptimierung durch intensive Kommunikation zwischen Teilnehmer und behandeltem Arzt wurde erreicht. Damit gibt es eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität der Teilnehmer. Damit ist die VAEB eine oder sogar die innovativste und erfolgreichste Krankenversicherung Österreichs.


Aktuelle Stellenausschreibungen:

21.2.2019

Betriebsdirektorin/Betriebsdirektor am LKH Hochsteiermark (KAGES) und Controllerin/Controller im Kaiser-Franz-Josef Spital des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV)


62. Öst. Kongress für Krankenhausmanagement in Salzburg

13. bis 15. Mai 2019

Reformen, Veränderungen, Umbruch, Wandel „Reformen im Gesundheitssystem“ – sind die Themen beim 62. Österreichischen Kongress für Krankenhausmanagement in Salzburg. Hochqualifizierte Experten sind eingeladen: Spitzenmanager, die in ihrer Branche selbst Systemumbrüchen ausgesetzt waren und diese geschafft haben; aber auch Wissenschaftler, Philosophen und frühere Spitzensportler. Und vor allem, wie holen wir wieder mehr Fachkräfte an Bord – ÄrztInnen und PflegerInnen? Wie können wir die „Wellen“ an Bürokratie bewältigen, die über uns hereinschlagen? Das Programm ist nun online.


Ärzte aus Liezen sprechen sich für Leitspital aus

19.2.2019

In die Diskussion rund um das geplante Leitspital im Bezirk Liezen in Trautenfels schalten sich nun auch leitende Mediziner aus dem Bezirk ein. Vier führende Spitalsärzte sprachen sich klar für das Leitspital aus. Medizinische Versorgungsqualität im modernen Ausmaß könne künftig „nur in Spitälern ab einer bestimmten Größenordnung" angeboten werden. Im Rahmen des regionalen Strukturplans Gesundheit Steiermark wurde dieses Projekt im November 2016 und damit die Zusammenlegung der Standorte Bad Aussee, Rottenmann und Schladming beschlossen. Der Kostenrahmen wurde damals mit 250 Mio€ angegeben.


Roboter und Chirurgen gemeinsam im Op

18.2.2019

Die Robotik ist im Vormarsch, auch in der Medizin. Mensch und Maschine arbeiten in Operationssälen zunehmend miteinander. Am Klinikum Wels-Grieskirchen werden bereits 600 Eingriffe im Jahr mit dem „Roboter“ - Assistenten durchgeführt. Wie es ist, den Op-Roboter zu steuern, konnten Interessierte beim „Klinikum Wissensforum“ in Wels ausprobieren und erfahren, wie der gemeinsame Arbeitsalltag von Mensch und Maschine aussieht.


Erstes papierloses Krankenhaus

14.2.2019

Es ist ein Novum: Das Krankenhaus in Teterow ist landesweit das erste in Deutschland, das komplett papierlos arbeitet. Insgesamt sieben Systeme werden im Krankenhaus miteinander vernetzt und gespeichert - inklusive der Sicherheitskopien. Der Umstellung auf papierfreies Arbeiten hat insgesamt sechs Jahre gedauert und hat zwölf Millionen Euro gekostet. Die Maßnahme soll sowohl das Personal, als auch die Patienten entlasten.


NÖ: Größte Gesundheitsreform seit 2004 präsentiert

12.2.2019

Das Land präsentierte die größten Strukturreform im Gesundheitsbereich seit 2004. Laut den Plänen sollen die 27 Landeskliniken und die 50 Pflegezentren des Landes in der Landeskliniken Holding zusammengefasst werden. In den Pflegezentren arbeiten derzeit 5.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in den Landeskliniken sind 21.500 Angestellte tätig. Genaue Details, wie und vor allem ab wann die Reform in Kraft treten soll, ist noch ungewiß.


Defizite bei Gesundheitsversorgung

12.2.2019

Experten stellen dem niederösterreichischen Gesundheitssystem einen ernüchternden Befund aus. Patientenanwalt Bachinger befürchtet, dass Defizite bei der Versorgungssituation noch größer werden könnten. Er findet bei der Beurteilung des niederösterreichischen Gesundheitssystems gegenüber noe.ORF.at klare Worte: „Aus meiner Sicht ist die aktuelle Versorgungssituation nicht mehr in Ordnung.“ Laut Bachinger gibt es Alarmsignale, dass Defizite im Hinblick auf die Versorgung der Bevölkerung noch weit größer werden könnten. Einerseits liege das an der wachsenden Lücke, die Pensionierungen von Ärztinnen und Ärzten in den nächsten Jahren hinterlassen würden und andererseits am zunehmenden Boom im Wahlarztbereich.


Ambulant vor stationär: Erfolgsrezept Tagesklinik

11.2.2019

Das Umdenken hat begonnen! Das imh Forum Krankenhaus-Technik mit der Fachkonferenz „OP-Management“ fand kürzlich in Wien statt. Im Fokus standen Impulsvorträge aus der Praxis zum Potenzial der Tagesklinik. Effizient koordinierte Tageskliniken zeigen auf, dass es sich trotz anfänglicher Hürden lohnt, diesen Weg einzuschlagen. Die größte interdisziplinäre Tagesklinik Österreichs ist seit Jänner 2018 Teil des Landeskrankenhauses Graz und umfasst zehn verschiedene Disziplinen. Aufgrund des steigenden Bedarfs stehen Überlegungen eines Ausbaus der Tagesklinik im Raum.


Umkleidezeiten gelten als Arbeitszeit

11.2.2019

Die Mitarbeiter der tirol kliniken erhalten ihre Umkleidezeiten für die letzten drei Jahre gutgeschrieben. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) im Jahr 2018 hielt fest, dass Umkleidezeiten unter Umständen Arbeitszeit sind. Anders in der Schweiz, dort wehrt sich der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) dagegen, dass die Umkleidezeit als Arbeitszeit vergütet wird. Bei einem grossen Spital, so der VZK, wären das jährlich bis zu 20 Millionen Franken, in einem Regionalspital drei bis vier Millionen.


Krebserkrankungen in Österreich

4.2.2019

Zum Jahresende 2016 lebten laut Statistik Austria 350.562 Personen mit einer Krebsdiagnose in Österreich. Zugleich wurden 40.718 Neuerkrankungen für das Jahr 2016 verzeichnet. Bei etwa der Hälfte aller neuen Fälle waren Brust, Prostata, Darm oder Lunge betroffen. Insgesamt führte bei 10.708 Männern und 9.352 Frauen im Jahr 2016 eine Krebserkrankung zum Tod. Damit waren Krebserkrankungen für etwa ein Viertel der jährlichen Todesfälle verantwortlich.


e-Card NEU

4.2.2019

Ab 1.1.2020 wird eine neue Generation von e-Cards ausgegeben, die auch mit einem Foto des Versicherten ausgestattet ist. Zusätzlich zu den bereits am Chip vorhandenen elektronischen Signaturen erhält die neue e-Card auch am Kartenkörper weitere Sicherheitsmerkmale. Mißbrauch soll damit verhindert werden. Die neue e-Card mit Foto wird dann automatisch zugestellt und das Bild soll von anderen bereits gespeicherten Staats-Datenbanken übernommen werden.


mit interessanten Themen

31.1.2019

Unter anderem die "Zukunft der Gesundheitssysteme bis 2030: eine Roadmap für globalen Fortschritt und Nachhaltigkeit". In diesem Artikel wird das Buch "Gesundheitssysteme: Zukunftsvorhersagen für Global Care", das von wichtigen politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern und Experten verfasst wurde, vorgestellt. Dabei wird ein Blick auf die Gesundheitssysteme und ihre voraussichtlichen Erfolge bis 2030 gerichtet. Die Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs ist Mitglied der International Hospital Federation.


Ärztemangel in den Bundesländern

30.1.2019

In Vorarlberg gibt es aus Sicht der Gebietskrankenkasse (VGKK) keinen Ärztemangel. Die Pensionierungen von Vertragsärzten in den nächsten zehn Jahren seien bekannt, man habe bisher so gut wie alle Stellen nachbesetzt und 21 neue Stellen geschaffen. Anders in den anderen Bundesländern, wo zahlreiche Kassenarztstellen nicht besetzt werden können. In Tirol fanden sich für 22 Stellen nur 6 Ärzte berichtet Tirols Ärztekammerpräsident Wechselberger. Er kritisiert, dass Ärzte wenig Lust haben, sich dem derzeitigen Kassensystem und schwachen Honoraren zu unterwerfen. Eine düstere Prognose stellt die Wiener Ärztekammer, wonach in den nächsten zehn Jahren 55 Prozent der Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag in Pension gehen. Ein neuer Vorschlag kommt aus Wien: Um den Mangel an Kassen-Hausärzten in Wien auszugleichen, brauche es eine Strukturänderung, sagt Sigrid Pilz. Die Patientenanwältin möchte, dass andere Gesundheitsberufe wie Pflegekräfte mehr Verantwortung bekommen. „Warum soll nicht auch eine gut ausgebildete Pflegekraft, die mit einem Arzt oder einer Ärztin zusammenarbeitet, Hausbesuche machen, Wunden versorgen, Infusionen und Spritzen geben und Gespräche führen. Das wäre eine zukunftsfähige Entwicklung. Die ist in anderen Ländern auch schon Realität“, sagt Pilz in einem „Wien heute“-Interview.


Ab 9.2.2019: Medikamenten Fälschungsschutz in Kraft

29.1.2019

Mit der Veröffentlichung der Delegierten Verordnung (EU) 2016/161 im Februar 2016 begann die dreijährige Übergangsfrist der EU-weiten Serialisierungs- und Verifizierungsvorgaben für rezeptpflichtige Arzneimittel zu laufen. Ab 9. Februar 2019 gelten dann die strengen Vorgaben für Sicherheitsmerkmale auf Arzneimittelpackungen mit umfangreichen verpflichtenden Maßnahmen für das "Inverkehrbringen".


Kontroverse über Hausärztemangel

29.1.2019

Der drohende Hausärztemangel in Österreich sorgt erneut für Kontroversen. Immer weniger Hausärzte und -ärztinnen müssten immer mehr Kranke versorgen, kritisiert die Ärztekammer. Denn speziell auf dem Land gebe es viel zu wenig Nachwuchs. Derzeit sind in Österreich 68 Allgemeinmediziner- und 61 Fachärztestellen unbesetzt. Lange Wartezeiten sind die Folge. Speziell in Grippezeiten sind unsere Spitalsambulanzen nicht nur voll sondern übervoll. Auch im Nationalrat ist dies neben der Zusammenlegung der Sozialversicherungen ein Thema. Ob Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein die Zahl der Vertrags-Ärzte und Ärztinnen durch eine angedachte Strukturreform kurzfristig verbessern kann, ist ein ehrgeiziges Ziel. Ungemach gibt es auch bei der Zusammenlegung der Sozialversicherungen. Zur Kassenreform wollen sich einige Bundesländer an den Verfassungsgerichtshof wenden. Möglicherweise könnte die Umsetzung damit blockiert werden, so einige Stimmen. ²


Algorithmus erkennt Fehlalarme im Spital

24.1.2019

Üblicherweise funktionieren die verschiedenen Geräte zur Überwachung und Unterstützung der Vitalfunktionen, beispielsweise Kreislaufüberwachung und künstliche Beatmung, unabhängig voneinander. So auch auf der Neurochirurgischen Intensivstation des Unispitals Zürich. Jedes Messgerät schlägt auch unabhängig von den anderen Alarm, wenn ein bestimmter Schwellenwert unter- oder überschritten wird. Aber oft schlagen Messgeräte auch falschen Alarm. Damit sich das Personal auf die echten Notfälle konzentrieren kann, haben Forschende der ETH-Zürich einen lernenden Algorithmus geschaffen, der falsche und echte Alarme unterscheiden kann.


Sonderkrankenanstalt Breitenstein wird nach Mürzzuschlag verlegt

22.1.2019

Eine wirtschaftlich positive und zukunftsorientierte Weiterentwicklung am Standort Breitenstein war nicht zuletzt aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung kritisch zu hinterfragen. Durch enge Kooperation zwischen der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB), Land Steiermark und KAGes wurde beschlossen, Breitenstein nach Mürzzuschlag zu übersiedeln. Diese neue Sonderkrankenanstalt für Stoffwechselerkrankungen, die rehabilitationsersetzende Maßnahmen erbringt, soll modernsten medizinischen und architektonischen Standards enstsprechen.


NÖ-Primärversorgung: 14 Zentren für 2021 geplant

21.1.2019

Während in Kärnten die Primärversorgungszentren (PVZ) mit längeren Öffnungszeiten weiter auf sich warten lassen und die Krankenhausambulanzen einzige Alternative sind, wurde in Niederösterreich das zweite PVZ eröffnet. In St. Pölten arbeiten seit Jahresbeginn drei praktische Ärzte und 22 Mitarbeiter unter einem Dach und verbinden die klassischen Leistungen eines Hausarztes mit Kassenvertrag mit den Aufgaben einer Akutambulanz.


Dieses Notruf-System ist weltweit ein Vorbild

14.1.2019

Jetzt noch als Pilotprojekt in Wien, Niederösterreich und Vorarlberg im Einsatz, soll es bald auf ganz Österreich erweitert werden. Vorreiter dazu ist Niederösterreich welches 2018 rund 1,5 Millionen Telefonate verzeichnete. Ohne diese telefonische Beratung wäre wahrscheinlich fast die Hälfte der Anruferinnen und Anrufer direkt in eine Notaufnahme gefahren oder hätte die Rettung gerufen, heißt es. An Spitzentagen werden in Niederösterreich bis zu 12.000 Anrufe entgegengenommen. 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den vier Standorten in St. Pölten, Mödling, Korneuburg und Zwettl tätig. Erweitert wurde das Angebot (Anm: leider nur) in Niederösterreich durch eine Notruf-App "Rettung Notruf NÖ" die bisher mehr als 13.000 Mal installiert wurde. Nach Registrierung wird im Notfall der genaue Standort für den Rettungsdienst mitübermittelt.