Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


63. Österr. Kongress für Krankenhausmanagement

23. bis 25. Mai 2022, Messecongress Graz

Unter dem Motto „ES BLEIBT ALLES ANDERS“ werden Persönlichkeiten und Experten Auswirkungen und Perspektiven der Covid-19-Pandemie aus ihrer Sicht darlegen. Lassen Sie sich begeistern und berühren und uns gemeinsam einen Blick in unsere Zukunft machen, wir laden Sie herzlich dazu ein.



Neue Angebote für ambulante Rehabilitation

18.1.2022

Nach Operationen, einem Schlaganfall oder Herzinfarkt folgt meist eine mehrwöchige Rehabilitation. Dieser Reha-Aufenthalt wird in Kärnten künftig öfter als bisher auch ohne Übernachtung, also ambulant angeboten. Die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt hat dafür einen 1.000 Quadratmeter großen Zubau eröffnet. Die Humanomed erhielt nach einer Ausschreibung der Pensionsversicherungsanstalt den Zuschlag für Klagenfurt. Ein zweiter privater Anbieter für ambulante orthopädische Reha soll folgen. Auch in Villach könnte es demnächst ein ambulantes Rehazentrum geben. Beantragt werden kann die ambulante Reha über den Haus- oder Facharzt. Die Kosten übernimmt die Pensionsversicherungsanstalt, es ist keine Zusatzversicherung nötig.


Gesundheitsausschuss gibt Startschuss für Impfpflicht gegen COVID-19

18.1.2022

Sie tritt Anfang Februar in drei Phasen in Kraft. Gelten wird sie für Personen ab 18 Jahren. Ausnahmen gibt es für Schwangere und all jene, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können sowie für Genesene. Am Donnerstag ist dann der Nationalratsbeschluss geplant.


Alle Nachbarländer Deutschlands Hochrisikogebiete

17.1.2022

Die Zahl der Hochrisikogebiete erhöht sich auf einen Schlag weltweit um mehr als 30 Länder – viele davon liegen in Afrika und der Karibik. Aber auch Österreich wird erneut hochgestuft. Erst kurz vor Weihnachten war Österreich von der Hochrisikogebieteliste gestrichen worden, doch in dem bei Winterurlaubern beliebten Land schossen die Corona-Zahlen zuletzt wieder in die Höhe.


Neue Website zeigt genauere Corona-Prognosen für Österreich

17.1.2022

Die vergangenen Tage haben verdeutlicht, dass die Corona-Pandemie nach wie vor ein Thema bleiben wird. Hochschießende Infektionszahlen belasten das Gesundheitssystem und stellen die Politik und Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Um effiziente Maßnahmen zu setzen und den Umgang mit dem Infektionsgeschehen zu definieren, wird auf Epidemiologische Modelle gesetzt. Ein Team aus Nachwuchsforscher*innen der TU Wien hat nun eine neue Methode namens "Epidemometer" entwickelt. Mit der kann man die Infektionsanfälligkeit der Bevölkerung infolge einer Virusmutation allein anhand der offiziell verfügbaren Daten einfach und robust voraussagen, heißt es in einer Aussendung.


Neue Maßnahmen wegen Omikron

11.1.2022

Mit dem verstärkten Aufkommen der Omikron-Variante gilt seit 11. Jänner im Handel erstmals eine Kontrollpflicht. Der Lockdown für Ungeimpfte bleibt bestehen. Außerdem muss auch im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn ein Abstand von zwei Metern nicht möglich ist. Die Kontaktpersonenregelung ist bereits seit 8. Jänner neu.


Impfpflicht-Umsetzung: ELGA bremst

10.1.2022

Laut der ELGA GmbH ist die technische Umsetzung der Impfpflicht erst frühestens ab April möglich, heißt es in ihrer Stellungnahme zum Gesetzestext. Knackpunkt ist offenbar die Vernetzung der Daten zu Ausnahmefällen. Dennoch bleibt das Gesundheitsministerium bei seinem Plan, die Impfpflicht mit Februar einzuführen, wie es in einer Stellungnahme mitteilte. Ein erster Abgleich der Impfdaten mit dem Melderegister sei im Gesetzesentwurf am 15. März vorgesehen.


Omikron „Durchseuchung wird passieren“

7.1.2022

Mit strengerer Maskenpflicht, gelockerten Quarantäne- und geänderten Kontaktpersonenregeln will die Regierung in die Omikron-Welle gehen. Ein Lockdown werde als Notbremse mitgedacht, so die Leiterin der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (GECKO), Katharina Reich. Damit werde das Problem aber nur verschoben. Für sie steht mit der Omikron-Variante fest: „Durchseuchung wird passieren.“ Was Politik und Kommission verkündeten? Maskenzwang nun auch im Freien - wo kein 2-Meter-Abstand möglich ist. Der Grüne Pass gilt für zweifach Geimpfte nur noch sechs Monate und die Einhaltung der 2-G-Regel wird schärfer kontrolliert. BM Wolfgang Mückstein bestätigte: "die Impfpflicht wird kommen".


Start für Infusion gegen Covid-19

4.1.2022

Beim Pilotprojekt in der Wiener Klinik Favoriten sind die Infusionen der Marke Sotrovimab für Patientinnen und Patienten vorgesehen, die mit dem Coronavirus infiziert sind und bei denen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf gegeben ist. Bei den Infusionen setzt man auf monoklonale Antikörper. Medikamente sind allerdings keine Alternative zur Impfung gegen das Coronavirus, wird vom Gesundheitsministerium betont. Die Impfung biete nach wie vor den besten Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf.


Leitspital Region Liezen

3.1.2022

Nachdem 2021 der Grundstückskauf für das Leitspital Region Liezen erfolgte und die Finanzierung im Landtag beschlossen wurde, schreitet das Projekt weiter voran: Kürzlich hat die KAGes als Errichter die Generalplaner-Ausschreibung veröffentlicht. Teil der Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region ist auch eine neue Kinderärzte-Ambulanz in Liezen, die im Jahr 2022 eröffnet werden soll. „Noch bis 17. Jänner 2022 läuft die europaweite Ausschreibung für die Generalplaner-Leistungen. Darüber hinaus wird derzeit an der Abstimmung mit den Begleitprojekten aus den Bereichen Infrastruktur und Bau, etwa der Anschließung an das Wegenetz sowie der Ver- und Entsorgung, gearbeitet. Die erste Stufe des Preisgerichts für die Generalplaner-Leistungen ist für Ende Februar 2022 geplant, die zweite Stufe für Juli 2022 und für August 2022 dann die Beauftragung. Parallel dazu werden die Vergabeverfahren der weiteren erforderlichen Fachplaner wie Projektsteuerung, Prüfstatik etc. erstellt und bearbeitet für den Start der Planungsstufe 1 im September 2022." So Ernst Fartek, Vorstand der KAGes für Finanzen und Technik.


Was Impfstoff-Hersteller gegen Omikron planen

27.12.2021

Auch die Impfstoff-Hersteller reagieren auf Omikron: Sie passen ihre Corona-Impfstoffe entsprechend an. Wie läuft das? Und wie geht es nach der Anpassung weiter? Ein Überblick.


Gesundheitsberuferegister (GBR): Registrierungspflicht gilt wieder

27.12.2021

Die Registrierung der Berufsangehörigen ist in Österreich seit Juli 2018 Voraussetzung für die Ausübung des jeweiligen Gesundheitsberufes (gemäß GuKG und MTD-G). Während der Covid-19-Pandemie wurde die Registrierungspflicht kurzfristig ausgesetzt, um den Berufseinstieg zu erleichtern. Nach aktueller Gesetzeslage müssen ab 1. Jänner 2022 die betroffenen Berufsangehörigen allerdings registriert sein.


Jetzt einmal Weihnachten feiern

20.12.2021

Keinen Grund für Verschärfungen der Corona-Regeln in Wien sieht Gesundheits-Stadtrat Peter Hacker. Man habe sich angestrengt, damit Weihnachten gefeiert werden könne. Die neue Coronavariante Omikron macht sich in anderen Ländern bemerkbar, es wird auch davon ausgegangen, dass sie in Österreich und Wien zur dominierenden Version wird. Jetzt seien einmal Krisenstäbe am Zug, so Hacker. Die Regierung richtet angesichts der Omikron-Variante eine neue „gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination“, kurz „GECKO“, ein. Als Krisenmanager an der Spitze sollen Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, und Generalmajor Rudolf Striedinger fungieren.


Mehr als 30.000 Menschen bei Lichtermeer

20.12.2021

In Wien hat am Sonntag-Abend ein stilles Lichtermeer auf dem Ring stattgefunden – in Gedenken an die mehr als 13.400 CoV-Toten in Österreich. Pünktlich um 19.00 Uhr wurden die mitgebrachten Lichter in die Höhe gestreckt. Das Ende nach rund zehn Minuten wurde mit Jubel und Applaus quittiert. Reden gab es keine. Als Zeichen des Miteinanders versammelten sich mehr als 30.000 Teilnehmer*innen. Die Lichterkette ist auch als „Danke“ gedacht, an all jene, die in der Pandemie das Gemeinwesen aufrechterhalten und sich kümmern. Daniel Landau: „Jene im Gesundheitsdienst, in der Pflege, bei der Sicherheit und in der sozialen Arbeit".


Anti-CoV-Pille zu rund 90 Prozent wirksam

16.12.2021

Der US-Pharmakonzern Pfizer sieht die hohe Wirksamkeit seiner Anti-CoV-Pille nach einer Endauswertung der klinischen Studie bestätigt. Die Tablette zeige eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisikopatientinnen und -patienten, wie Pfizer mitteilte. Jüngste Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die sich schnell ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus beibehält.


Megaprojekt Krankenhaus Oberwart liegt trotz Corona im Plan

15.12.2021

Das größte Bauprojekt des Landes liegt im Zeit- und Kostenplan. 2023 soll der Bau abgeschlossen sein, 2024 der Patientenbetrieb starten. Das modernste Spital des Landes wird alle Stationen des derzeitigen Krankenhauses übernehmen und rund 320 Betten zur Verfügung haben.


Omikron-Welle schon im Jänner erwartet

14.12.2021

14 Tage Quarantäne für Kontaktpersonen, kein Freitesten - egal, ob geimpft oder nicht. Für die offenbar deutlich ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus hat das Gesundheitsministerium deutlich strengere Regeln für die Kontaktpersonen-Nachverfolgung vorgelegt. Dabei handelt es sich, anders als zunächst kolportiert, um einen fixen Erlass an die Behörden der Länder. Die Maßnahmen sind also keine Empfehlung, sondern ein Befehl.


Die Regeln nach dem Lockdown

13.12.2021

Für Geimpfte und Genesene ist der bundesweite Lockdown wieder beendet. Auf Bundesebene gelten neue Regeln. Diese werden von den Bundesländern aber teils deutlich strenger gehandhabt – die tatsächlichen Öffnungsschritte hängen vom jeweiligen Bundesland ab. Keines der neun Bundesländer setzt die bundesweite Öffnungsverordnung eins zu eins um. Nachfolgend ein Überblick der österreichweiten „Mindeststandards“. +++ Die breiten Lockerungen werden in der Corona-Kommission nicht ohne Sorge betrachtet. Angesichts der Omikron-Variante wird, wie dem internen - der APA vorliegenden - Protokoll zu entnehmen ist, eine baldige Verschlechterung der Lage erwartet. Die in den Prognosen abgebildete "Atempause" werde wohl eine kurze sein, wird die Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit, Katharina Reich, zitiert.


Das Geschäft mit den Schnelltests: Willkommen in der Goldgrube

13.1.2021

Das möglichst breite Testen ist eines der wichtigsten Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Das hat, nach einer kurzen Phase der Verirrung in Deutschland, datierbar auf die Zeit vom 11. Oktober bis 11. November, auch die Politik längst erkannt. Seitdem bezahlt der deutsche Steuerzahler die Schnelltests wieder. Zugleich sorgten die Ländern mit 3G- und mehr noch mit den 2G-plus-Regeln, bei denen sich auch Geimpfte und Genesene testen lassen müssen, für einen zwischendurch kaum mehr erwarteten Boom und Bedarf.