Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


62. Österr. Kongress für Krankenhausmanagement in Salzburg

13. bis 15. Mai 2019

Der Kongress für Führungskräfte im Krankenhaus


NÖ-Primärversorgung: 14 Zentren für 2021 geplant

21.1.2019

Während in Kärnten die Primärversorgungszentren (PVZ) mit längeren Öffnungszeiten weiter auf sich warten lassen und die Krankenhausambulanzen einzige Alternative sind, wurde in Niederösterreich das zweite PVZ eröffnet. In St. Pölten arbeiten seit Jahresbeginn drei praktische Ärzte und 22 Mitarbeiter unter einem Dach und verbinden die klassischen Leistungen eines Hausarztes mit Kassenvertrag mit den Aufgaben einer Akutambulanz.


Millionen Emailadressen mit privaten Passwörtern gehackt

17.1.2019

Wie ZDF heute.de berichtet, wurde ein Datendiebstahl bekannt, von dem Emailadressen mit 21 Millionen Passwörter betroffen sind. Ob auch ihre Adresse betroffen ist, kann man mit untenstehendem Link prüfen.


Dieses Notruf-System ist weltweit ein Vorbild

14.1.2019

Jetzt noch als Pilotprojekt in Wien, Niederösterreich und Vorarlberg im Einsatz, soll es bald auf ganz Österreich erweitert werden. Vorreiter dazu ist Niederösterreich welches 2018 rund 1,5 Millionen Telefonate verzeichnete. Ohne diese telefonische Beratung wäre wahrscheinlich fast die Hälfte der Anruferinnen und Anrufer direkt in eine Notaufnahme gefahren oder hätte die Rettung gerufen, heißt es. An Spitzentagen werden in Niederösterreich bis zu 12.000 Anrufe entgegengenommen. 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den vier Standorten in St. Pölten, Mödling, Korneuburg und Zwettl tätig. Erweitert wurde das Angebot (Anm: leider nur) in Niederösterreich durch eine Notruf-App "Rettung Notruf NÖ" die bisher mehr als 13.000 Mal installiert wurde. Nach Registrierung wird im Notfall der genaue Standort für den Rettungsdienst mitübermittelt.


Spitals-Ambulanzen: Keine Entlastung durch Primärversorgungszentren (?)

14.1.2019

Eine Studie der imh GmbH analysierte die Herausforderungen für das Krankenhaus der Zukunft. Beim imh Krankenhaus-Vertrauensindex (KHVI) wurden 335 SpitalsmitarbeiterInnen befragt: über 70 % zeigen sich skeptisch bis ablehnend bei der Frage, ob Primärversorgungszentren die Ambulanzen wirklich entlasten. Dazu gibt es noch zu wenige, und sie müssten auch rund um die Uhr geöffnet haben ...


Neue Krebstherapien sind Fluch und Segen

14.1.2019

Krebstherapien sind die Hoffnung der Pharmabranche und Patienten. Für das Gesundheitswesen wird es aber teuer. Fast 40% mehr Krebskranke wird es laut Prognosen der Statistik Austria in den ­nächsten zwölf Jahren geben – eine Herausforderung für das Gesundheitssystem und eine Möglichkeit für den Pharmamarkt, der allerdings auch immer härter umkämpft ist. Verbesserungen bei Medikamenten und damit auch der Lebensqualität haben in den vergangenen Jahren zu einem Anstieg der Behandlungskosten geführt.


Österreich im Spitzenfeld

9.1.2019

Die Österreicher verbrachten 2016 durchschnittlich 8,2 Tage im Spital. Das ist im Vergleich der EU-Staaten Rang sieben. Am häufigsten waren Tschechen mit 9,6 Tagen jährlich stationär im Krankenhaus. Auf der anderen Seite waren die Niederländer mit nur 4,5 Tagen am wenigsten oft im Spital. Ein EU-Durchschnittswert wurde von Eurostat nicht ausgewiesen, da die Daten von drei Staaten – Griechenland, Portugal und Ungarn – fehlten.


Strafen für vergessene Arztvisiten

9.1.2019

Der Südtiroler Gesundheitsbetrieb will die Wartezeiten für fachärztliche Leistungen verkürzen. Eine der vorgesehenen Maßnahmen ist dabei ab Jänner ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro für nicht wahrgenommene Arzttermine. Die Wartezeiten für fachärztliche Visiten an den Südtirolern Krankenhäusern sind nämlich äußerst lang. Im Schnitt warten Patienten in Bozen über 80 Tage auf eine Untersuchung. In Meran sind es 53 Tage, in Brixen 50 Tage. Für nicht-dringende Leistungen muss man in Südtirols Krankenhäusern sogar über 200 Tage an Wartezeit in Kauf zu nehmen - etwa für die Dermatologie. Maßnahmen wie ein zentral verwaltetes Vormerksystem haben in den letzten Monaten bereits für eine leichte Entspannung der Situation gesorgt.


Vorreiter bei Versorgung Frühgeborener

8.1.2019

Die Neonatologie am Uniklinikum Salzburg ist österreichweiter Vorreiter in der medizinischen Versorgung Frühgeborener. Sie wird jetzt auch erstes Ausbildungszentrum für entwicklungsfördernde Betreuung in Österreich.


MedAustron baut Krebstherapie aus

8.1.2018

Das Krebsbehandlungs- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt ist seit fast zwei Jahren in Betrieb. Seit der Eröffnung wurden etwa 8.000 Behandlungen bei den ersten 250 Krebspatientinnen und -patienten durchgeführt. Mitte 2019 soll die Behandlung mit Kohlenstoffionen starten und bei jenen Patientinnen und Patienten helfen, deren Tumore strahlenresistent sind. Damit positioniert sich das MedAustron als eines von wenigen Zentren weltweit im Spitzenfeld der Ionentherapie.


„Oscar der Krankenhausbranche“

7.1.2019

Mit dem KlinikAward werden hervorragende Leistungen im Bereich Klinikmarketing des deutschsprachigen Raums ausgezeichnet und ein Anreiz für mehr Transparenz und Wettbewerb im Klinikmarkt geschaffen. Die in der Presse als „Oscar der Krankenhausbranche“ bezeichnete Auszeichnung wird zum elften Mal vergeben. Bisher wählte die Jury aus über 620 Bewerbungen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz die Gewinner der letzten zehn Ausschreibungen aus. Die nächste Bewerbungsrunde startet am 1. März 2019 und endet am 3. Juni 2019.


„Jungärzte wollen keine Einzelkämpfer sein“

7.1.2019

Vor dem Hintergrund des drohenden Ärztemangels fordert Patientenanwalt Gerald Bachinger bessere Rahmenbedingungen für Jungärzte. „Sie wollen nicht mehr in einer Einzelkämpferordination arbeiten“, sagt er. In den nächsten zehn bis 15 Jahren wird knapp die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte das Pensionsalter erreichen. Bachinger fordert, dass man die Rahmenbedingungen im niedergelassenen Bereich an die Wünsche der Jungärzte anpassen sollte, um dem Ärztemangel am Land entgegenzuwirken. „Sie wollen etwas, das viele Generationen vor ihnen nicht gekannt haben, nämlich eine Work-Life-Balance“ ...


Medikamenten Fälschungsschutz

2.1.2019

Mit der Veröffentlichung der delegierten Verordnung (EU) 2016/161 im Februar 2016 begann die dreijährige Übergangsfrist der EU-weiten Serialisierungs- und Verifizierungsvorgaben für rezeptpflichtige Arzneimittel zu laufen. Ab 9. Februar 2019 gelten dann die strengen Vorgaben für Sicherheitsmerkmale auf Arzneimittelpackungen.


Neuer Chef der OÖ-Gesundheitsholding

2.1.2019

Die Spitalslandschaft in Oberösterreich wird von Grund auf neu gestaltet und nimmt nun auch personell langsam Form an. Franz Harnoncourt, langjähriger ärztlicher Direktor des Elisabethinen-Spitals, wird Leiter der oberösterreichischen Gesundheitsholding. Es werden die früheren Landesspitäler und das Linzer Kepler-Klinikum zu einer neuen Gesundheitsholding zusammengefasst. Er wird damit nach der Fusion Chef von rund 14.500 Mitarbeitern und leitet damit den größten Arbeitgeber Oberösterreichs. Harnoncourts Stellvertreter werden Karl Lehner und Harald Schöffl sein.


LKH Graz II wird zweitgrößter Spitalsverbund

1.1.2019

Am 1. Jänner 2019 nimmt das LKH Graz II seinen Betrieb auf - damit entsteht der zweitgrößte Spitalsverbund der Steiermark. Dafür werden ab dem nächsten Jahr vier Spitalsstandorte zusammengelegt. Die ehemalige Sigmund Freud Klinik, das LKH Graz-West in Eggenberg und die bisherigen LKH-Standorte Hörgas und Enzenbach nördlich von Graz werden zu einem Spitalsverbund. Erklärtes Ziel ist es, Synergien der unterschiedlichen Spitäler zu nutzen und die Zusammenarbeit besser zu strukturieren, um die Qualität der medizinischen Versorgung für die Patienten zu verbessern.


Pflegeroboter im Einsatz

20.12.2018

Er kann sprechen, tanzen und Witze erzählen: "Pepper" ist 1,20 Meter groß und bewegt sich auf Rollen. Er wird derzeit in einer Tagespflegeeinrichtung der Caritas Sozialstation St. Johannes im unterfränkischen Erlenbach getestet. Er wurde eigens für den Umgang mit Senioren geschult. Gefördert wird das Projekt vom bayerischen Gesundheitsministerium.


Immer mehr SK-Patienten

19.12.2018

Der Nationalrat hat vergangene Woche den Ländern ermöglicht, in ihren Spitälern auch in den Ambulanzen eine Sonderklasse zu etablieren. Wie eine Erhebung der Wirtschaftspresseagentur nun zeigt, sind solche Zusatzversicherungen kein Minderheitenpogramm für eine vermögende Oberschicht. 37 Prozent aller Österreicher haben eine solche Zusatzversicherung, die meisten in Kärnten, dort ist es jeder zweite. In Vorarlberg hat fast jeder dritte eine Zusatzversicherung für eine Sonderklasse.


Änderungen und Neuerungen im LKF-Modell 2019

12.12.2018

Eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen und Neuerungen in den LKF-Modellen für den stationären und spitalsambulanten Bereich und in deren Dokumentationsgrundlagen. Die Unterlagen zur LKF und die unentgeltlich angebotenen Software-Produkte zur Erfassung bzw. Prüfung von Leistungs- und Diagnosedaten (im MBDS-Format) stehen in elektronischer Form zum Herunterladen zur Verfügung.


Anpassungen des Krankenanstaltenrechts KAKuG-Novelle 2018

11.12.2018

Der Umsetzung des Österreichischen Strukturplans Gesundheit (ÖSG 2017), der vom Bund, den Ländern und der Sozialversicherung beschlossen wurde, erfordert Anpassungen im Krankenanstaltenrecht. Die von der Regierung vorgelegte KAKuG-Novelle sah dementsprechend vereinfachte und flexible Formen der Organisation von Spitälern vor. Anstatt herkömmlicher Abteilungen können kleinere Einheiten ("reduzierte Organisationsformen") eingerichtet werden. Im Zusammenhang mit der Hygiene in Krankenanstalten wird ausdrücklich festgelegt, dass laufend Aufzeichnungen in elektronischer Form über Infektionen mit Krankenhauskeimen (nosokomiale Infektionen) zu führen sind.


Sonderklassegebühren in Ambulanzen

10.12.2018

Der Gesundheitsausschuss des Nationalrates hat das neue Ärztegesetz und eine Novelle zum Krankenanstalten und Kuranstaltengesetz (KAKuG) beschlossen. Damit sind Sonderklassegebühren für jene Ambulanzleistungen möglich, die bisher stationär durchgeführt wurden. Wörtlich heißt dazu in den Erläuterungen des Gesetzes: „Zur Unterstützung der Umsetzung des spitalsambulanten Abrechnungsmodells haben die Länder die Möglichkeit, die Einhebung von Sonderklassegebühren für jene Leistungen vorzusehen, die bisher stationär erbracht und für die die Verrechnung von Sonderklassegebühren möglich war, die nunmehr auf Grund des spitalsambulanten Abrechnungsmodells ambulant zu erbringen sein werden.