Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Keine ungeimpften Abgeordneten im Parlament

12.11.2021

Im Gegensatz zu Österreich dürfen in Lettland ungeimpfte Abgeordnete künftig nicht mehr an Parlamentssitzungen teilnehmen. Nach einem Beschluss der Volksvertretung Saeima in Riga müssen Mitglieder des Parlaments und von Stadt- und Gemeinderäten in dem EU-Land von 15. November an ein CoV-Zertifikat vorlegen. Das Zertifikat weist nach, dass die Person gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen ist. Die verabschiedete und bis zum 1. Juli 2022 gültige Regelung gilt für Präsenz- wie auch Digitalsitzungen. Sie sieht auch die Aussetzung von Diätenzahlungen an Abgeordnete vor, die nicht in der Lage sind, im Parlament zu arbeiten.


Impfpflicht für Gesundheitspersonal kommt

12.11.2021

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat nach Beratungen mit den Bundesländern die Verhängung einer Impfpflicht für das Gesundheitspersonal angekündigt. Wie die Umsetzung konkret ausschauen soll und ab wann die Impfpflicht gilt, ist allerdings noch offen. Zuspruch für den Vorstoß kam von der Ärztekammer.


Maßnahmen kamen zu spät

12.11.2021

Die Entwicklung der Coronavirus-Infektionszahlen sei seit Mitte Oktober erkennbar gewesen. Generell sei für Statistiker Erich Neuwirth aber klar, dass man schon viel früher reagieren hätte müssen. „Wir haben seit Mitte Oktober eine exponentielle Entwicklung, und zwar mit einer ziemlich hohen Steigerungsrate von 50 bis 60 Prozent pro Woche. Also ab spätestens Mitte Oktober wäre es erkennbar gewesen, dass wir uns einer kritischen Situation nähern“, sagte der Statistiker. Damals hätte man reagieren und Maßnahmen setzen müssen. In drei Bundesländern – neben Oberösterreich auch in Niederösterreich und Tirol – gilt nun eine Maskenpflicht in Schulen für die Oberstufen. Auch das sieht Neuwirth als „etwas, was sehr schnell die Infektionsgefahr stark verringert. Und ich fände es auch gut, wenn man das nicht nur in diesen drei Bundesländern machen würde“. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 815,0 (Stand: 13.11.). Salzburg liegt mit einer Inzidenz von 1.345,4 an der Spitze, gefolgt von Oberösterreich mit 1.263,8. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Wien (460,9) und der Steiermark (607,7).


Digitalisierung erhält durch Corona Schub

12.11.2021

Die Corona-Pandemie hat einen rasanten Entwicklungsschub im Bereich Digitalisierung ausgelöst, auch im Gesundheitswesen. Quasi über Nacht wurde Digitalisierung im Gesundheitsbereich von einer Möglichkeit zur Notwendigkeit. Den durch Corona ausgelösten Digitalisierungsschwung hat die AUSTROMED, die Interessensvertretung der österreichischen Medizinprodukte-Unternehmen, nun zum Anlass genommen, den Themenkomplex e-Health bei ihren Herbstgesprächen genauer zu beleuchten – unter dem Titel: „Zurück in die Zukunft! Was wird vom Corona-Digitalisierungsschwung im Gesundheitswesen bleiben?“


Landesweiter Protest der Gesundheitsberufe

10.11.2021

Die „Offensive Gesundheit“, ein Verbund aus Arbeiter- und Ärztekammer sowie den Gesundheitsgewerkschaften, hat am Mittwoch mehr als 400.000 Beschäftigte in den Gesundheits- und Sozialberufen zur österreichweiten Protestaktion „Fünf nach zwölf“ gegen die „Untätigkeit der Regierung“ aufgerufen. Denn viele der Beschäftigten seien bereits „körperlich und psychisch am Limit“.


Pflegekräftemangel: LKH Graz schloss Station

8.11.2021

Der Mangel an Pflegekräften in der Steiermark wird zunehmend dramatisch. Am LKH Graz musste nun eine ganze Station mit 30 Betten wegen fehlender Pfleger und Pflegerinnen geschlossen werden. Auch in anderen Landespitälern fehlen die nötigen Pflegekräfte. KAGes-Zentralbetriebsratsvorsitzender Michael Tripold: "Man hätte schon früher reagieren müssen, und die Lage werde sich noch zuspitzen, sagte Tripold: „Ich fürchte, dass wir durchgehend im Jahr 2022 am Klinikum Graz eine dreistellige Bettenanzahl gesperrt haben werden.“ Auch anderswo, etwa im LKH Weiz, stehen derzeit Zimmer mit mehreren Betten leer, weil die für die Betreuung der Patienten nötigen Pflegekräfte fehlen. Im LKH Bad Aussee wurden aus diesem Grund sogar die Interne und die Chirurgie zusammengelegt.


In Österreich gilt 2G!

8.11.2021

Wir steuern auf 10.000 Corona-Neuinfektionen pro Tag zu, also so viele, wie überhaupt noch nie in Österreich. Was jetzt kommt, kennen wir schon: volle Intensivstationen, überlastete Krankenhäuser, Einschränkungen für die Bevölkerung. Nun gilt in Gastronomie, Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistungen sowie bei Besuchen in Spitälern und Pflegeheimen 2-G. Zutritt haben dann ausschließlich in den letzten neun Monaten vollständig Geimpfte, oder in den letzten sechs Monaten Genesene. Außerdem wird die Gültigkeit des „Grünen Passes“ verkürzt und die FFP2-Maskenpflicht ausgeweitet.


7-Tage-Inzidenz bei 566

6.11.2021

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 566,8 (Stand: 6.11.). Am höchsten ist die Zahl in Oberösterreich (872,6), gefolgt von Salzburg (869,3). Am niedrigsten ist der Wert in Wien (347,3) und im Burgenland (430,4). „Die saisonale Covid-19-Welle galoppiert“, konstatierte Molekularbiologe Ulrich Elling, Gruppenleiter am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW): Das von der Regierung vorgesehene Maßnahmenpaket habe in den Stufen eins bis vier „praktisch keinen Effekt auf die Kurve“, da sich laut Elling im „2/3-G“-Bereich kaum Menschen anstecken würden. Somit verliere man „weitere wertvolle Tage im Kampf gegen Covid-19“.


Verschärfungen in Wien und Oberösterreich

5.11.2021

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig kündigte an, dass ab Ende kommender Woche der Zutritt zu Gastronomie, körpernahen Dienstleistungen (wie Friseuren) und Zusammenankünften ab 25 Personen nur erhält, wer geimpft oder genesen (2-G-Regel) ist. Zudem wird ein Impfangebot für Fünf- bis Zwölfjährige geschaffen. Auch in Oberösterreich, das seit Wochen ein CoV-Hotspot ist, werden die Pandemiemaßnahmen ein weiteres Mal verschärft: Ab Montag gilt in vielen Bereichen Oberösterreichs die 2,5-G-Regel.


Spitäler reagieren

5.11.2021

Wir haben die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Pandemiebeginn. In den vergangenen drei Wochen haben sich die Zahlen mehr als verdoppelt, in einigen Krankenhäusern werden die Intensivbetten knapp und planbare Operationen müssen schon verschoben werden. Auch wird der Zutritt zu einigen Krankenhäusern angepasst.


Mückstein kündigt „2,5-G-Regel“ am Arbeitsplatz an

2.11.2021

Der erst vor Kurzem erweiterte Stufenplan zu den Maßnahmen gegen das Coronavirus wird laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein adaptiert: Man habe sich in der Regierung darauf verständigt, dass die bisherigen Stufen zwei und drei zusammengezogen werden. Antigen-Tests gelten dann etwa nicht mehr für Restaurants und Fitnesscenter. Schon bald werden 400 belegte Intensivbetten erwartet.


Weltweit erster Einsatz von OP-Roboter im Wiener AKH

2.11.2021

An der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten von AKH Wien und MedUni Wien wurde eine der ersten Operationen weltweit mit einer neuen Roboter-Technologie durchgeführt. Bei der Cochlea-Implantat-Operation legte das Hightech-Gerät basierend auf genauen Daten vollautomatisch und minimalinvasiv einen präzisen Zugang zum Innenohr. Der hohe Automatisierungsgrad und die exakte Navigation sind ein Blick in die Zukunft der Roboter-gestützten Chirurgie.


Bundesländer verschärfen Corona-Maßnahmen

29.10.2021

Die Zahl der CoV-Neuinfektionen steigt weiter stark – zuletzt war der Wert Anfang Dezember 2020 so hoch. Nun werden die Maßnahmen verschärft. Mit Ausnahme von Vorarlberg und dem Burgenland haben somit alle Bundesländer ihre regionalen CoV-Regeln verschärft. Die FFP2-Maskenpflicht wird verpflichtend ausgeweitet und für die Nachtgastro wird "2-G" gelten.


Lockdown für Ungeimpfte als letzte Stufe

27.10.2021

Die Corona-Situation in Österreich hat sich zugespitzt. Die Regierung hat neue Verschärfungen der CoV-Maßnahmen beschlossen, die vor allem auf Ungeimpfte abzielen. Im Fall eines starken Anstiegs der Auslastung der Intensivstationen, ab 500 belegten Intensivbetten mit CoV-Patient*innen, gilt in vielen Bereichen eine „2-G-Regel“. Die nächste Stufe, bei 600 belegten Intensivbetten, gibt es „Ausgangsbeschränkungen“ für Ungeimpfte.


CoV-Bonus wird im Dezember ausbezahlt

15.10.2021

Vor fast vier Monaten ist der CoV-Bonus für das Gesundheits- und Pflegepersonal beschlossen worden – nun ist fixiert worden, dass er im Dezember ausbezahlt werden soll. Der CoV-Bonus in der Höhe von 500 Euro soll einerseits dem Krankenhauspersonal – dazu gehören auch Reinigungskräfte – und andererseits den Pflegekräften zugute kommen. Beschlossen wurde der Bonus bereits im Juni – mehr dazu in CoV-Bonus für Gesundheitspersonal beschlossen (news.ORF.at, 17.6.2021) –, die entsprechenden Richtlinien für den Bereich der Pflege legte der Bund den Ländern allerdings erst vor Kurzem vor.


Kommt 3G-Regel am Arbeitsplatz?

15.10.2021

Trotz heftiger Proteste tritt die 3G-Regel in Italien in Kraft. Ausnahmslos müssen alle Arbeitnehmer nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Von zahlreich Protesten wird berichtet und die Blockade eines wichtigen Hafens und Chaos im Güterverkehr werden befürchtet. Noch vor Kurzem war sie ab 15. Oktober auch für Österreich in Aussicht gestellt worden, doch die Einführung einer verpflichtenden 3-G-Regel am Arbeitsplatz wird sich hierzulande verzögern.


Neue Studie zeigt, wie effektiv Corona-Impfung ist

14.10.2021

Corona-Impfungen senken laut einer neuen, großen Studie mit Daten von 22 Millionen Menschen das Hospitalisierungsrisiko um 90 Prozent – auch im Fall der hochansteckenden Delta-Variante.


Steigt der Spardruck im Gesundheitswesen?

14.10.2021

Die geplante Reduktion der Krankenversicherungsbeiträge führt weiterhin zu Debatten im Gesundheitssystem und auch zu mancher Kritik. So auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig: ... die Reduzierung der Sozialversicherungsbeiträge bedeutet ja, dass Krankenanstalten beispielsweise weniger Geld zur Verfügung haben und dass die Träger, das sind oft die Bundesländer, dafür aufkommen müssen“. ÖGK-Obmann Andreas Huss sieht die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge ebenfalls kritisch. Das habe „direkt durchschlagende Auswirkungen auf das gesamte Gesundheitssystem. Von den Beitragseinnahmen hängen Regelungen in der Krankenhausfinanzierung und der Gesamtverträge mit der Ärztekammer zusammen. Insgesamt schwächt diese Maßnahme damit das Gesundheitssystem als Ganzes, mitten in einer Gesundheitskrise wohl die schlechteste Idee".


Behandlung von Geimpften und Ungeimpften

11.10.2021

Viele Krankenhäuser Deutschlands berichten seit Wochen von einer Dauerbelastung durch zahlreiche schwere Covid-Fälle, wobei die überwiegende Mehrheit ungeimpft sei. "Wenn man bei den Corona-Impfungen über die positiven Anreize nicht weiterkomme, sei er sehr wohl dafür, massiv zwischen Geimpften und nicht Geimpften zu diskriminieren", sagte vor wenigen Tagen der Verhaltensökonom Marcus Schreiber. „Wenn man sagt: Ab dem 1. Dezember gilt eine klare Triage-Regelung in unseren Krankenhäusern: Wenn die Krankenhäuser voll sind, gibt es Vorfahrt für Geimpfte. Das wäre eine Keule, mit der viele Zögerer wohl zu einer Entscheidung gezwungen werden könnten“, erklärte er dem „Spiegel“. Darf der Status bei Überlastung der Kliniken eine Rolle spielen?


Umweltauszeichnung für "Green Hospital"

8.10.2021

Als größtes und ältestes Ordensspital in Wien sieht sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien dem Ziel eines verantwortlichen und behutsamen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen verpflichtet. „Wir möchten damit aktiv an der Sensibilisierung von Menschen und vor allem unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitwirken, zeigen doch die teils dramatischen Klimaveränderungen weltweit, dass dringender Handlungsbedarf besteht“, so Dir. Ivan Jukić.