Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Tagesklinik Graue Star Operation

24.9.2018

Im Wiener Hanuschkrankenhaus wurde eine neue Operationsmethode beim Grauen Star mit Linsenkernverflüssigung, genannt Phakoemulsifikation, entwickelt. Dabei wird die Stärke der Kunstlinse für das Auge vor und während der Operation genau berechnet, sodass in der Regel nach der Operation oft keine Brille für die Fernsicht notwendig ist.


Erste parlamentarische Debatte über Sozialversicherungsreform im Gesundheitsausschuss

21.9.2018

"Größte Reform der Zweiten Republik oder großartiger Marketing-Gag?" heißt es in der Parlamentskorrespondenz. Ziel des Sozialversicherungs-Organisationsgesetzes (SV-OG) sei es, alle möglichen Rationalisierungspotentiale auszuschöpfen, um eine nachhaltige Absicherung der Finanzierung des Gesundheitssystems zu gewährleisten. Der Entwurf sieht u.a. eine Reduktion der Sozialversicherungsträger von 21 auf 5, die Schaffung einer Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), die Umwandlung des Hauptverbands in einen "schlanken Dachverband" und mehr Aufsichtsrechte für das Ministerium vor.


Warum nur in Salzburg ?

17.9.2018

Die neue „Allgemein-Medizin-Ambulanz“ (AMA) soll in Zukunft die Notaufnahme im Salzburger Landesspital entlasten. Diese ist oft überfüllt. An Spitzentagen müssen bis zu 160 Patienten behandelt werden. Wer als Patient kein Notfall ist, wird künftig im Spital an die AMA verwiesen - eine Art Hausarzt-Ambulanz. Nach einer spitalsinternen Auswertung sind zwei Drittel der 35.000 Patienten, die bisher jährlich in der Notaufnahme behandelt werden müssen, keine Akutfälle.


Masterplan wird erstellt

17.9.2018

Die burgenländischen Spitäler sollen zukunftsfit gemacht werden. Arbeitsgruppen durchleuchten jetzt Gesundheitsversorgung, Verwaltung und Kosten. In einem Jahr soll ein Plan vorliegen, der Effizienzsteigerung und verbesserte Zusammenarbeit möglich machen soll. Neben den fünf Spitälern der Krankenanstaltengesellschaft KRAGES ist auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt an der Ausarbeitung des neuen „Masterplanes“ für die Spitäler beteiligt.


Tag der Patientensicherheit

17.9.2018

Auch dieses Jahr rufen die Österreichische Plattform Patientensicherheit und ihre Partner zum Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17. September auf. Unter dem Motto: „Digitalisierung und Patientensicherheit“ sind alle Gesundheitseinrichtungen - von Krankenhäusern über Pflegeheime, Apotheken, Ambulatorien, Rehabilitationszentren bis hin zu Arztpraxen - eingeladen beim 4. Internationalen Tag der Patientensicherheit mitzumachen. Das Krankenhaus Ried der Barmherzigen Schwestern steht an diesem Tag ganz im Zeichen der Digitalisierung. Bestimmendes Thema ist die Datensicherheit – gerade im Gesundheitsbereich eine äußerst sensible Angelegenheit.


Kassenfusion ohne Leistungskürzungen

13.9.2018

Bund und Länder haben sich am Mittwoch in Wien auf die Zusammenlegung aller Gebietskrankenkassen geeinigt. Alle Gebietskrankenkassen sollen demnach zusammengelegt werden. Der Gesetzesentwurf zur Sozialversicherungsreform soll Ende dieser oder Anfang kommender Woche fertig sein und in Begutachtung gehen. Mit den Sozialpartnern sei diese Woche auf Expertenebene eine weitere Verhandlungsrunde vereinbart.


Neu in Österreich: Innovativer Handroboter-Arm

13.9.2018

Im Ordensklinikum Linz ist nun ein Innovativer Handroboter-Arm für bislang unmögliche minimalinvasive Operationen im Einsatz. Das Gerät wird über einen minimalinvasiven Zugang in den Körper eingeführt. Das System besticht durch Einfachheit bei gleichzeitig hoher Präzision. Weitere Vorteile dieser Operationsmethode sind eine Minimierung des Komplikationsrisikos, weniger Schmerzen, hochpräzises Arbeiten, kaum sichtbare Narben und daraus resultierend ein stark verkürzter KH-Aufenthalt, so das Klinikum.


Erfolgsmomente im Kampf gegen Krebs

12.9.2018

Mit mehr als 3,7 Millionen neuen Fällen und 1,9 Millionen Todesfällen pro Jahr ist Krebs die zweitwichtigste Todesursache und Morbidität in Europa. Im Jahr 2012 entfielen 8,2 Millionen Todesfälle auf Krebs (rund 13% der Gesamtzahl) so die WHO. Das WHO Global Health Observatory ist ein Online-Instrument zur Verbesserung des Zugangs von Fachleuten des Gesundheitswesens zu Daten zu chronischen Krankheiten und Risikofaktoren auf Länderebene. Sie fasst die Erhebungsdaten aller WHO-Mitgliedstaaten zusammen und bietet den Nutzern vollständige Rückverfolgbarkeit und Zugang zu Erhebungsmethoden.


Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein im Interview

10.9.2018

Allgemeinmediziner, Gemeindearzt, Primärversorgungszentren, Mutter-Kind-Pass, Schularzt und Pflegeregress waren die Themen im KOMMUNAL-Interview über ihre Pläne.


Kliniken im Visier von Hackern

10.9.2018

Internetkriminalität in einem Krankenhaus ist heute eine alltägliche Gefahr. Erst am Donnerstag traf es drei Krankenhäuser der Ameos-Gruppe in und um Bremerhaven. Die Auswirkungen waren weniger schlimm als im Lukas-Krankenhaus in Neuss vor zweieinhalb Jahren. Dieses ist eigentlich ein digitales Vorzeigekrankenhaus, in dem die Ärzte direkt am Krankenbett über Tablet-Computer auf virtuelle Patientenakten, Diagnosen, Blutwerte, Röntgenaufnahmen und vieles mehr zugreifen können. Die gesamte IT musste abgeschaltet werden.


Ärztekammer will neue Finanzierung für Spitäler

6.9.2018

Die Wiener Ärztekammer fordert Änderungen beim Finanzierungssystem des heimischen Gesundheitswesens. So gäbe es keinerlei Anreize, eine ambulante der stationären Versorgung vorzuziehen. Ärzte hätten weiters kaum noch Zeit, sich ausreichend um jeden einzelnen Patienten zu kümmern, wurde beklagt. Es fehle an Zeit, den Ärztenachwuchs angemessen auszubilden. Wolfgang Weismüller, ÄK-Obmann der Kurie angestellte Ärzte, bezifferte die Zahl der fehlenden Spitalsärzte in Wien mit 300. Bereits im Februar hatte die Ärztekammer mehr Ärzte in Krankenhäuser sowie weniger Administrationsaufwand für die Spitalsärzte gefordert.


Elektronische Gesundheitsakte in Kärnten

6.9.2018

Die elektronische Gesundheitsakte ELGA ist samt E-Medikation in Kärnten flächendeckend eingeführt worden. 99 Prozent der Apotheken am Land verwenden ELGA, ca. 90 der niedergelassenen Ärzte und die meisten Krankenhäuser. Labor- und Radiologiebefunde, Röntgenbilder, Entlassungsbriefe und auch verordnete Medikamente müssen von niedergelassenen Ärzten auf einem zentralen Server gespeichert werden. Die elektronische Medikation soll vor allem unnötige Doppelverschreibungen vermeiden. In Kärnten wurde dieser Teil von ELGA vor Kurzem flächendeckend eingeführt.


ELGA ab September tirolweit im Einsatz

28.8.2018

Der Elektronische Gesundheitsakt (ELGA) wird im September flächendeckend in Tirol eingeführt. Bisher waren nur öffentliche Krankenhäuser verpflichtet, die Medikamente und Befunde ihrer Patienten auf einem zentralen Server zu speichern. Ab September sind dann auch rund 600 niedergelassene Ärzte und 130 Apotheken dazu verpflichtet, Informationen über die Medikamente der Patienten auf dem Server zu speichern. Die elektronische Gesundheitsakte besteht aus zwei Anwendungen: Der E-Medikation und dem E-Befund. Dabei werden Medikamente und Befunde auf einem zentralen Server gespeichert, auf den der behandelnde Arzt dann von seinem Rechner aus zugreifen kann.


Gesundheitsreform: Ungesunder Machtkampf

27.8.2018

Einsparungen in der AUVA: Es ist überhaupt nicht geklärt, wer die Kosten schlussendlich übernehmen soll. Die Gebietskrankenkassen in den Bundesländern fürchten, dass sie das Loch in der AUVA stopfen müssen. Aufsehenerregend war, dass beim Europäischen Forum Alpbach schwarze und rote Landesgesundheitspolitiker plötzlich wieder gemeinsam gegen diese drohende Einsparung mobilmachten und warnten. Müssten sie die AUVA-Kosten übernehmen, wäre die laufende Gesundheitsreform in Gefahr. Es würde in allen Bundesländern das Geld zum Ausbau der Primärversorgungszentren fehlen. Es sieht so aus, als ob ein ohnehin schon recht unübersichtliches System noch viel komplizierter werden würde.


Europäische Arzneimittelagentur warnt vor Lieferengpässen bei Medikamenten

27.8.2018

Bei mehr als 100 Medikamente ist ungewiss, ob sie nach dem Brexit in der EU noch angeboten werden können. Jeden Monat gehen 45 Millionen Packungen Medikamente von Großbritannien aus in die EU. Wenn es bis zum 29. März 2019, dem offiziellen Austrittsdatum Großbritanniens aus der EU, keine Vereinbarung zwischen der EU und Großbritannien über die zukünftige Kooperation gibt, dürfen allein in Großbritannien zugelassene Medikamente nicht mehr in den 27 Ländern der EU eingesetzt werden. Experten der Europäischen Arzneimittelagentur EMA sind besorgt.


„Leistungsfähige“ Spitäler bis 2025

27.8.2018

Mediziner, Politiker und Interessierte diskutieren derzeit in Alpbach über drängende Fragen des Gesundheitssystems. Die Steiermark sei auf einem guten Weg, etwa mit den Gesundheitszentren. So sollen bis 2025 insgesamt 30 Primärversorgungszentren entstehen. Vier gibt es bereits. Im RSG ist auch die Schließung von 6 Krankenhäusern enthalten.


Unfallkrankenhäuser bleiben

14.8.2018

Sozialministerin Beate Hartinger-Klein hat am Montag das neue Reformkonzept die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) präsentiert. Laut dem Konzept soll die Versicherung erhalten bleiben. Es sollen auch keine Unfallspitäler oder Rehaeinrichtungen geschlossen werden. Kündigungen aus betriebsbedingten Gründen sind ebenso wenig vorgesehen wie Personalkürzungen bei Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegerinnen und Pflegern. Das Leistungsangebot bleibe in vollem Umfang bestehen, hieß es bei der Pressekonferenz. Einsparungen von 295 Mio€ (ORF) sollen aus versicherungsfremden Leistungen, die die AUVA derzeit erbringt, und damit durch Verschiebung zu anderen Trägern (Querfinanzierung) kommen. Eines scheint sich jedoch bei einer möglichen "Querfinanzierung" abzuzeichnen: Unsere Geldtöpfe bei Krankenkassen und Länder werden dadurch nicht größer ......


OGH: Umkleiden ist Arbeitszeit

8.8.2018

Jahrelang wurde über die Umsetzung und Abgeltung des Ärztearbeitszeitgesetzes verhandelt, bis es endlich umgesetzt wurde. Jetzt gibt es eine neue Hiobsbotschaft für die Betreiber von Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen. Das An- bzw. Ausziehen der speziellen Dienstbekleidung, das nur in den Spitälern selbst und vor Arbeitsbeginn erfolgen darf, zählt nämlich zur Arbeitszeit.


Arztstellen: Ausbau trotz Sparkurses des Bundes in Salzburg

6.8.2018

Salzburg wird sich bis 2025 stark verändern. Die Bevölkerungszahl wird steigen, das Durchschnittsalter ebenfalls. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden in den nächsten Jahren fünf Primärversorgungseinrichtungen im Bundesland geschaffen mit 15 neuen Stellen für Allgemeinmediziner. Zusätzlich wird das Facharzt-Angebot ausgebaut und die Zusammenarbeit zwischen Spitälern und dem niedergelassenen Bereich optimaler abgestimmt. Abgebildet sind diese Vorhaben im Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG). Ziel ist eine flächendeckende, regional ausgewogene Versorgung, die den Bedarf der Salzburgerinnen und Salzburger auch in Zukunft deckt. Sie trotzen damit dem Sparkurs des Bundes, der den Kassen per Gesetz verordnet wurde.


Modernste Ultraschallgeräte Europas im Einsatz

3.8.2018

Kürzlich wurden in den Landeskrankenhäusern Feldkirch und Bregenz - europaweit zu den ersten Kliniken zählend - drei Geräte der modernsten Ultraschall-Gerätegeneration in Betrieb genommen. Die Vlbg. Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. geht bei der Infrastruktur neue Wege in Form einer Technologiepartnerschaft. Diese ermöglicht es, dass an den Landeskrankenhäusern mit den allerneusten Ultraschallgeräten am Markt gearbeitet wird. Die Vorteile liegen u.a. bei einem höheren Informationsgewinn durch verbesserte Bildgebung sowie kürzeren Untersuchungszeiten.