Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


RKI-Bericht: Kein Ende der Sommerwelle in Sicht – Inzidenz bleibt hoch

25.7.2022

Dieser Sommer ist anders als die vorherigen: Statt Corona-Pause stecken wir mitten in einer neuen Welle. Ein Ende ist laut dem aktuellen Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) nicht in Sicht. Krankenhäuser verzeichnen mehr Corona-Patienten, in Alten- und Pflegeheimen nehmen Ausbrüche zu.


Omikron-Impfstoffe: Zuwarten nicht empfohlen

18.7.2022

Nun haben die EU-Gesundheitsbehörden auf die sommerliche Infektionswelle mit einer Empfehlung reagiert: Alle Menschen ab 60 sollen sich demnach so schnell wie möglich ein viertes Mal impfen lassen. Auf die ab Herbst angepassten Impfstoffe sollte man eher nicht zuwarten – sie bringen vermutlich nur moderate Vorteile.


Schon nach vier Wochen wieder angesteckt? Warum das mit Omikron wahrscheinlicher geworden ist

18.7.2022

Die letzte Corona-Infektion liegt nicht allzu lang zurück, und schon wieder ist der Schnelltest positiv? Bei Omikron kann das durchaus passieren, auch schon nach wenigen Wochen, wie Forschende und Gesundheitsbehörden weltweit feststellen. Ob so eine Reinfektion gefährlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Artikel von Saskia Heinze, Redaktions-Netzwerk-Deutschland.


Spitäler bereiten sich auf nächste CoV-Welle vor

12.7.2022

„Wir haben eine neue Situation. Es ist das erste Mal, dass wir eine Welle im Juli beobachten.“, sagte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Die Stadt Wien behält ihren vorsichtigen CoV-Kurs bei. Angesichts der aktuellen CoV-Infektionswelle werden die Regeln in Gesundheitseinrichtungen verschärft. Die Menschen im Gesundheitsbereich seien dabei in mehrfacher Sicht besonders betroffen. Es gebe einerseits mehr Patientinnen und Patienten, andererseits mehr infiziertes Personal und es habe die Urlaubszeit begonnen.


Zunahme von Infektionsfällen: Omikron BA.5 ist wohl nicht gefährlicher

11.7.2022

Keine größere Krankheitsschwere und auch keine höhere Sterblichkeit bringt die derzeit dominierende Omikron-Variante BA.5 mit sich. Dass sich nach der Zunahme der Infektionsfälle auch die Krankenhäuser wegen Covid-19 füllen, ist dem Robert-Koch-Institut zufolge normal.


EU-Medizinprodukte-Verordnung in Kraft

11.7.2022

Die Europäische Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR) erlangte im Mai 2022 Gültigkeit. Die IVDR wurde 2017 zusammen mit der Verordnung über Medizinprodukte (MDR) von der EU-Kommission verabschiedet. Während bisher nur rund 20 Prozent der In-vitro-Diagnostika über eine von lediglich sieben Stellen zertifiziert werden mussten, sind es künftig etwa 85 Prozent. Ein Zulassungsstau ist absehbar und Probleme durch Kapazitätsengpässe sind vorprogrammiert. Möglicherweise könnte schon bald eine Vielzahl von Medizinprodukten nicht mehr verfügbar sein. Dr. Andreas Halder, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) dazu: „Es ist zu befürchten, dass wir einigen Patientinnen und Patienten bald sagen müssen: Es tut uns leid, wir müssen Ihren Operationstermin absagen, wir bekommen keine passende Prothese für Sie.“


Kommt neue Variante? Spitäler bereiten sich auf neue Welle vor.

7.7.2022

Die nächste Welle der CoV-Pandemie rollt – und das erstmals im Sommer. Nach den Infektionszahlen steigen mittlerweile auch jene der mit Covid-19 hospitalisierten Patienten. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 825,8 (Stand: 6.7.). Am höchsten ist die Zahl in Wien (1.271,8) und im Burgenland (1039,5). Am niedrigsten ist der Wert in Kärnten (593,5) und in der Steiermark (570,1).


EAHM Magazin 3 mit Focus Ungarn

4.7.2022

Official Journal of the European Association of Hospital Managers


Modernisierung der Wiener Kliniken

3.10.2022

FDA-Gremium will für den Herbst angepasste Impfstoffe

30.6.2022

Berater der US-Arzneimittelbehörde FDA haben für den Herbst Änderungen bei den CoV-19-Impfstoffen empfohlen, mit denen die aktuell zirkulierenden Varianten des Virus abgedeckt werden können. Die FDA will nun bis Anfang Juli über die Zusammensetzung der Covid-19-Impfstoffe für den Herbst entscheiden. Das US-Biotechunternehmen Moderna sowie die Partner Biontech und Pfizer stehen mit ihren an die hochansteckende Omikron-Variante angepassten Impfstoffen bereits in den Startlöchern. Das Nationale Impfgremium (NIG) gibt (derzeit) auch weiterhin keine generelle Empfehlung für eine vierte Coronavirus-Schutzimpfung ab. Allerdings wird das Alterslimit für eine solche nun von 80 auf 65 Jahre gesenkt, berichtete das Ö1-Mittagsjournal. Für Risikopersonen und Vulnerable wird eine vierte Impfung empfohlen. Auf persönlichen Wunsch ist die Auffrischungsimpfung derzeit für alle Personen vier Monate nach der Drittimpfung möglich, geraten wird zu einem Abstand von sechs Monaten. 62 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher verfügen derzeit über einen aktiven Immunschutz.


Neuer Wiener Patientenanwalt wird Gerhard Jelinek

29.6.2022

Der 65-jährige Ex-Präsident des Oberlandesgerichtes Wien tritt am 1. Juli die Nachfolge von Sigrid Pilz an, die das Amt zehn Jahre lang - also über zwei Funktionsperioden - ausübte. Jelinek versprach heute, dass er auf Dialog und Offenheit setzen wolle. Seiner Erfahrung nach sei Kooperation besser als Konfrontation, betonte er.


Prognose: Deutlich mehr Kranke in Spitälern

27.6.2022

Einen Tag nach Überschreiten der Marke von 20.000 CoV-Toten in Österreich (AGES-Zählung) geht das Covid-Prognosekonsortium davon aus, dass sich die steigenden CoV-Infektionszahlen schon bald in den Spitälern bemerkbar machen werden. In den kommenden zwei Wochen müsse mit einer Verdreifachung der Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Normalpflegebereich gerechnet werden. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 689 (28.6.). Am höchsten ist die Zahl in Wien (1.062,7) und dem Burgenland (839,2). Am niedrigsten ist der Wert in Kärnten (378,9) und Tirol (504,5).


Impfpflicht wird abgeschafft

27.6.2022

Im November des Vorjahres wurde sie angekündigt, im Februar ist sie ohne Sanktionen in Kraft getreten, im März wurde sie ausgesetzt und nun ist die Impfpflicht in Österreich Geschichte: Gesundheitsminister Johannes Rauch hat die Entscheidung verkündet. Mit den herrschenden Omikron-Varianten hätten sich die Regeln geändert, so Rauch. Es gehe aber auch darum, gesellschaftliche Gräben zuzuschütten und einen neuen Umgang mit dem Virus zu „leben“.


EMA empfiehlt Zulassung von Valneva-Totimpfstoff

24.6.2022

Der zuständige Ausschuss empfahl den Impfstoff zur Verwendung als Erstimpfung bei Menschen von 18 bis 50 Jahren. Die finale Entscheidung liegt bei der Europäischen Kommission, deren Zustimmung gilt als Formsache. Bei Valnevas Covid-19-Vakzin VLA2001 handelt es sich um den einzigen Ganzvirus-Impfstoffkandidaten („Totimpfstoff“), der der von der französisch-österreichischen Firma entwickelt wurde. Valneva verfolgt eine Herangehensweise, die seit vielen Jahrzehnten erprobt ist. Dabei wird dem Körper das gesamte abgetötete Virus präsentiert. Somit muss sich das Immunsystem mit allen Erregerteilen auseinandersetzen. Valneva soll auch gegen die Omikron-Variante wirksam sein. .


Gesundheitsministerium: sieben weitere Affenpockenfälle in Österreich

21.6.2022

Behörden haben sämtliche Schritte veranlasst, Merkblatt für Großveranstaltungen veröffentlicht


Öffentliche Gesundheitsausgaben 2021 um ein Sechstel höher

17.6.2022

Schon 2020 hatte die Coronapandemie zu einem Anstieg bei den öffentlichen Gesundheitsausgaben um sechs Prozent geführt, im zweiten Pandemiejahr ist die Steigerung noch einmal deutlicher ausgefallen: 2021 sind Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger laut einer veröffentlichten Schätzung der Statistik Austria für 38,54 Mrd. Euro der laufenden Gesundheitsausgaben aufgekommen, das sind 15,8 Prozent mehr als im Jahr davor.


Wachstum „weiter beschleunigt“

17.6.2022

Die Coronavirus-Fallzahlen steigen seit Ende Mai kontinuierlich. Schon vor Tagen wurde wegen der Omikron-Varianten BA.5/BA.4 vor einer Sommerwelle gewarnt. Die Expert*innen des Covid-Prognosekonsortiums erwarten, dass sich das Wachstum der neuen Infektionen „noch weiter beschleunigt“. Angesichts milderer Coronavirus-Verläufe bei der Omikron-Variante hat der Nationalrat eine Änderung des Epidemiegesetzes beschlossen. Als Alternative zur individuellen und gänzlichen Absonderung kann der Gesundheitsminister künftig Verkehrsbeschränkungen verordnen.


Präsident Nikolaus Koller wiedergewählt

15.6.2022

Bei der Generalversammlung der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs (BUKO) in Graz wurde Nikolaus Koller einstimmig wieder zum Präsidenten gewählt. Er bekleidet dieses Amt seit nunmehr 20 Jahren und ist auch Vorsitzender der BUKO-Ausbildungsakademie, dem sehr erfolgreichen Österreichischen Institut für Krankenhausbetriebsführung. Koller vertritt Österreich bei HOPE, der European Hospital und Healthcare Federation in Brüssel und ist Präsidiumsmitglied der EVKM, der Europäischen Vereinigung der Krankenhaus-Manager. Bei der International Hospital Federation (IHF) mit Sitz in Genf ist er Special Advisor für Europa.


KTQ Best Practice Award 2022

15.6.2022

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg erhielt diese Auszeichnung in Berlin. KTQ steht für „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“. Beim KTQ-Verfahren werden Einrichtungen des Gesundheitswesens rund um die medizinischen, pflegerischen und verwaltungsbezogenen Prozesse im Drei-Jahres-Rhythmus in den Bereichen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit- Risikomanagement, Information und Kommunikation, Unternehmensführung und Qualitätsmanagement einer detaillierten Prüfung unterzogen. Prämiiert wurde das „Patientenorientierte zentrale Aufnahmemanagement (PZA)“, welches innerhalb von zwei Jahren im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, dem einzigen allgemein öffentliche Ordensspital der Stadt Salzburg, erfolgreich umgesetzt wurde.


Virologin von Laer: „Ich werde auf den angepassten Impfstoff warten“

14.6.2022

Der aktuelle Blick nach Portugal verunsichert. Die Zahl der Todesfälle steigt weiter. Doch für Virologin von Laer ist klar: „Viele Infizierte bedeuten auch mehr Tote.“ Auch in Österreich steigt die Zahl an Corona-Neuinfektionen wieder täglich. Dorothee von Laer empfiehlt zwar Risikogruppen, sich die vierte Impfung noch vor dem Sommer und vor der Freigabe des neuen angepassten Impfstoffes zu holen. Sie selbst werde aber, so sagt sie, „auf den angepassten Impfstoff im Herbst warten“.