Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Europa impft auf Hochtouren: Länder machen Fortschritte bei den Corona-Impfungen

3.5.2021

Der Start der Impfungen gegen das Coronavirus ist in mehreren Ländern in Europa eher schleppend angelaufen. In Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und auch bei uns sorgte die langsame Impfkampagne für Empörung. Anfang April bezeichnete WHO-Regionaldirektor Hans Kluge die Bereitstellung der Impfstoffe in Europa gar als „inakzeptabel langsam“. Von den europäischen Ländern konnte nur Großbritannien schon vergleichsweise früh große Erfolge erzielen. Zum Vergleich: In Großbritannien sind 50 Prozent bereits geimpft, in USA 43%, in unserem Nachbarland Ungarn 40%, in Deutschland sind es 26,9% und in Österreich 24,7% (Stand 30.4.).


Öffnungen starten am 19. Mai

26.4.2021

Unsere Regierung hat die Öffnungsschritte für den 19. Mai angekündigt. Ab diesem Datum werden Gastronomie, Tourismus und Veranstaltungen, etwa im Kulturbereich, wieder möglich sein. Zwei Tage früher starten die Schulen mit dem Vollbetrieb. Virologe Norbert Nowotny hält die Öffnungsstrategie für „mutig“. Denn bis 19. Mai „kann epidemiologisch noch sehr viel passieren“, sagt auch der Experte für Evidenzbasierte Medizin von der Donau-Universität Krems, Gerald Gartlehner. „Die gute Ausgangslage, von der der Kanzler gesprochen hat, und die wir nicht verspielen dürfen, sehe ich jetzt eigentlich nicht. Die müssen wir uns noch schaffen“, so der Epidemiologe, der trotzdem „grundsätzlich optimistisch“ in Richtung Sommer blickt. In der Öffnungsmodellregion Vorarlberg haben sich die Zahlen trotz einer guten Ausgangslage und eines guten Gesamtkonzepts in wenigen Wochen „verdreifacht“. Das zeige, wie aufmerksam man bleiben müsse.


Notbremse

26.4.2021

Das neue Infektionsschutzgesetz in Deutschland ist in Kraft getreten. In Kreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in den vergangenen drei Tagen greift die Bundes-Notbremse ab sofort. Die zentralen Maßnahmen sind nächtliche Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen bei Kontakten und beim Shopping sowie bundesweite Regeln für Schulen und Kitas.


Erste Impfdosis verringert Corona-Infektionsrisiko um 65 Prozent

26.4.2021

Schon die erste Impfdosis reduziert das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus um etwa zwei Drittel. Das geht aus einer großangelegten Studie der Universität Oxford in Kooperation mit der britischen Statistikbehörde ONS und dem Gesundheitsministerium des Landes hervor. Unabhängig vom Impfstoff – Biontech/Pfizer oder Astrazeneca – sank das Risiko für eine Coronavirus-Infektion drei Wochen nach der Impfung demnach um 65 Prozent.


Doch eine Impfpflicht?

26.4.2021

Wenn weiterhin so viele Pädagog*innen die Möglichkeit ausschlagen, die Infektionsketten durch eine Gratisimpfung zu durchbrechen, kann die Gesellschaft das akzeptieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich Clemens Neuhold im PROFIL. Im Kindergarten tragen Pädagog*innen keine Maske und halten keinen Abstand zu den Kleinkindern. In der Steiermark ließen sich in der ersten Runde nur 50 Prozent des Personals impfen. In Vorarlberg waren es unter 50 Prozent. In Wien 70 Prozent liest man im PROFIL.


Tauernklinikum: digitaler, kontaktloser Zutritt

26.4.2021

Nach wie vor gelten auch für Salzburgs Spitäler coronabedingt strenge Zugangsregelungen: Pro Patient nur ein Besucher am Tag. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher nur dann erlaubt, wenn sie sich vorab angemeldet haben. Das funktioniert im Tauernklinikum Zell am See ab jetzt digital und kontaktlos mittels eines QR-Codes auf dem Handy, erklärt Geschäftsführer Franz Öller: „Man scannt mit dem Mobiltelefon einen QR-Code ab und wird dann auf eine Webseite weiter geleitet, auf der man sich dann registrieren und Gesundheitsfragen ausfüllen kann. Es ist so, dass das dann am Eingang auch entsprechend überprüft wird. Man hat aber den Vorteil, dass man sich erspart, den Zettel auszufüllen und es wird quasi nur die Anmeldung am Telefon und der jeweilige Antigen-Testnachweis dort geprüft.“


Initiative „Österreich impft“ sieht Herdenimmunität in weiter Ferne

20.4.2021

Das Erreichen der Herdenimmunität werde „heuer sehr schwer sein“, sagte die Medizinerin Eva Höltl von der Initiative „Österreich impft“ bei einer Pressekonferenz. Bisher wurden über 1,6 Millionen Einwohner geimpft, rund 22 Prozent der impfbaren Bevölkerung ab 16 Jahren. Die Jüngeren sind „eine Gruppe von einer Million, die heuer sicher nicht geimpft wird“, erläuterte Höltl.


Zwischen Öffnungen und neuen Lockdowns

19.4.2021

Während in Österreich über Möglichkeiten für Öffnungsschritte im Mai nachgedacht wird, zeigt sich beim Blick über die Landesgrenzen ein unterschiedliches Bild zum derzeitigen Umgang mit der Pandemie – wenngleich sich mehrheitlich eine Tendenz ablesen lässt. Doch bleiben Verschärfungen mancherorts Thema.


Über eine Million Tote in Europa seit Pandemiebeginn

17.4.2021

In Europa hat die Zahl der Coronavirus-Toten seit Beginn der Pandemie die Schwelle von einer Million überschritten. In den 52 Ländern und Territorien des Kontinents wurden bisher insgesamt 1.000.288 Todesfälle von Coronavirus-Infizierten registriert, wie die Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben errechnete. Europa ist damit die Region mit der höchsten Opferzahl der Pandemie, gefolgt von Lateinamerika mit 832.577 Toten und Nordamerika mit 585.428 Todesopfern.


Spitalsneubau in Oberwart im Plan

13.4.2021

In der Coronaviruskrise steht die Zahl der Intensivbetten im Fokus des Interesses, so auch im Krankenhaus Oberwart. Der Spitalsstandort im Südburgenland wird allerdings generell ausgebaut. Der Baufortschritt sei ebenso im Plan wie die Baukosten, so die KRAGES gegenüber der APA. Der Patientenbetrieb soll demnach im zweiten Halbjahr 2024 starten. Der Spatenstich für das neue Krankenhaus erfolgte am 19. Mai 2020.


Impfung zeigt Wirkung

13.4.2021

Die Durchimpfung des Tiroler Bezirks Schwaz dürfte bereits ihre Wirkung zeigen. Die Infektionszahlen im Bezirk sind seit gut zwei Wochen stark rückläufig. Während sich Ende März die Sieben-Tage-Inzidenz noch knapp unter 280 befand, sank sie seither rasant ab und liegt nunmehr laut den Daten der AGES bei 73,5. Damit ist aktuell Schwaz nach dem burgenländischen Bezirk Rust - der jedoch mit nur etwa 2000 Einwohnern der kleinste Bezirk Österreichs ist - der zweitbeste Bezirk der Republik. Die EU hatte insgesamt 100.000 Impfdosen für die Durchimpfung des Bezirks im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie zur Verfügung gestellt. Rund 46.000 der 64.000 infrage kommenden Personen hatten sich im ersten Durchgang impfen lassen.


100 lahme Impf-Tage

6.4.2021

Das, laut Kronenzeitung, impflahme Österreich hat „Agenda Austria“ jetzt mit den Impf-Weltmeistern Israel, USA und Großbritannien verglichen. Und errechnet, was uns das Schneckentempo - selbst die WHO bezeichnete jüngst das Impftempo in den EU-Ländern als „inakzeptabel“ - bei der Immunisierung gegen Covid-19 kostet: Es sind viele Milliarden!


Hilfe, wir sind am Limit!

3.4.2021

Ganz Europa befindet sich in der dritten Welle, fast in allen Ländern wird es eng mit den Behandlungskapazitäten für Schwerkranke. Auch bei uns in Österreich, denn derzeit sind die Intensivstationen in Ostösterreich bereits dramatisch belastet - großteils deutlich stärker als im Krisenherbst des Vorjahres. Alle sprechen von "Bettenzahlen", von der unfassbaren Belastung der Mitarbeiter*innen auf den Intensivstationen wird nur wenig gesagt. „Wir kommen an unsere psychischen Grenzen“, war eine Aussage aus der Klinik Floridsdorf (vorher Krankenhaus-Nord). Möglich, dass die Zahl der Betten vermehrbar ist, die Anzahl der speziell Ausgebildeten auf den Intensivstationen jedoch nicht. Dies macht wieder einmal deutlich, wie hoch der Personalmangel ist. Und es gibt derzeit einige Unbekannte, etwa die Mutationen - die zu Maßnahmen führen können, die wir heute noch nicht abschätzen können. Zu Beginn der Pandemie wurde für das medizinische Personal und die Pflegekräfte als Zeichen der Anerkennung immer wieder applaudiert. Eine nette Geste, die sicherlich auch vielen Kraft gespendet hat, aber eine Geste reicht oft eben nicht. Bereits seit Jahren wird eine Aufwertung der Berufe im Pflegebereich gefordert. Qualifizierten Hochrechnungen zufolge, fehlen bis 2030 rund 100.000 Menschen in den Pflegeberufen!!!


Das große Gurgeln hat begonnen

3.4.2021

Nun haben alle Wiener*innen die Möglichkeit, sich zwei Mal pro Woche via PCR-Gurgeltest auf das Coronavirus testen zu lassen. „Alles gurgelt!” nennt sich das Gemeinschaftsprojekt von Stadt Wien, Wirtschaftskammer, Bipa und Post zur Eindämmung der Pandemie, welches das Covid-19-Testangebot der Bundeshauptstadt um eine weitere Option ergänzt.


Grüner Pass: Ethische und rechtliche Fragen

7.42021

Im April soll in Österreich der „Grüne Pass“ eingeführt werden, europaweit dann Anfang Juni. Das ist ein Ausweis, in dem neben Impfungen auch Covid-Infektionen und Tests vermerkt werden sollen. Als „Zuckerl“ soll der Pass Erleichterungen bringen. Wie ist so ein Impfausweis aus ethischer und vor allem rechtlicher Sicht zu bewerten?


Österreich impft zu langsam

29.3.2021

Um bis zum Sommer eine Durchimpfung zumindest mit der ersten Dosis zu erreichen, müsste die Zahl der täglichen Impfungen verdreifacht werden. Das ist Tatsache, genauso wie der Schlüssel zur Beseitigung der Wirtschaftskrise in der weiteren Entwicklung der Pandemie liegt. Dies erklärte Wifo-Chef Christoph Badelt: „Für die Gesundheitspolitik heißt das ‚testen und impfen‘“, betonte er bei der Präsentation der neuen Konjunkturprognose. Testen und impfen könne „gar nicht so teuer sein, dass es nicht billiger ist als eine Verlängerung der Wirtschaftskrise“, unterstrich Badelt. Doch Österreich hinkt den eigenen Plänen nach ...


OPs werden verschoben

29.3.2021

Nicht nur im derzeit besonders gebeutelten österreichischen Osten, also Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, sondern mittlerweile in fast allen Bundesländern müssen nicht dringende Operationen in den Spitälern verschoben werden, um Platz in den Intensivstationen zu schaffen. In Wien liegen derzeit überhaupt so viele Covid-Patienten auf Intensiv wie noch nie in dieser endlos scheinenden Pandemie - und es werden mehr. Wien nähert sich mit Riesenschritten der Inzidenz von 400. Droht nun eine Abriegelung der Bundeshauptstadt? Die Inzidenz lag in Wien zuletzt bei 333 (27.3.2021), österreichweit bei 251. In Vorarlberg hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Woche verdoppelt.


Inzidenz 230 und was nun?

22.3.2021

Österreich driftet auseinander: Beim Corona-Geschehen entwickeln sich die Bundesländer stark unterschiedlich. Während sich in Vorarlberg die Zahlen trotz der zu Wochenbeginn begonnenen Öffnungen von Gastro und Kultur auf niedrigem Niveau stabilisieren und Tirol mittlerweile ebenfalls mit vergleichsweise sehr guten Werten aufwarten kann, verdüstert sich die Lage im Osten täglich. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland liegen die Inzidenzen um ein Mehrfaches über jenen im Westen, die Situation in den Intensivstationen verschärft sich zusehends. Was diese Entwicklung für die nächsten Wochen, speziell für Ostern, bedeutet, das zeichnete sich zuletzt immer deutlicher ab: Der Westen bleibt locker (Vorarlberg), bzw. wird lockerer (Tirol). In der österreichischen Mitte (Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark) dürften die Bestimmungen mehr oder weniger unverändert bleiben, leichte Lockerungen könnten noch diskutiert werden. Im Osten dagegen soll keine Rede mehr sein von Gastgartenöffnungen ab dem kommenden Wochenende. Im Gegenteil: Noch werden Verschärfungen erwogen, möglich wäre eine Verlängerung der Osterferien in den drei östlichen Bundesländern oder regionale Verschärfungen.


Neue Regelungen für PatientInnen des Wiener Gesundheitsverbundes

22.3.2021

Wien prescht vor. Es ist eine Rechnung des Schreckens: aggressivere Mutationen + weicher werdende Lockdowns = volle Intensivstationen. Zwei Wiener Krankenhäuser stehen kurz vor der Überfüllung. Indes werden auch die Regeln in den Tageskliniken der Spitäler verschärft: Ab sofort müssen Patienten vor der Behandlung zum Corona-Test.


AUVA: Vorgelagerte Primärversorgungseinheit im Probebetrieb

18.3.2021

Dass viele Menschen in eine Spitalsambulanz gehen, obwohl sie bei einem niedergelassenen Arzt besser aufgehoben wären, stellt nach wie vor ein großes Problem im Gesundheitssystem dar – sowohl auf der Kosten- und Ressourcenseite als auch für die Patientinnen und Patienten, die mitunter lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat reagiert und testet mit einem Pilotprojekt am Standort Meidling des Traumazentrum Wien eine vorgelagerte Primärversorgungsordination, die Spitalsambulanzen entlasten und die Versorgung der Patientinnen und Patienten treffsicherer machen kann.