Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Ablauf des „Grünen Passes“

29.1.2022

Mit 1. Februar wird die Gültigkeit der CoV-Schutzimpfung nach der zweiten Impfung von neun auf sechs Monate verkürzt. Davon betroffen sind aus heutiger Sicht noch rund 320.000 Personen, die noch keinen Booster erhalten haben und ab Dienstag somit über keinen gültigen 2-G-Nachweis mehr verfügen. Der Stichtag wird nicht verschoben und auch keine Übergangsfrist eingeführt, so der Regierungsbeschluss. Ausnahme: Für Personen unter 18 Jahren wird das Impfzertifikat über die erste Impfserie 210 Tage (also 7 Monate) lang gültig sein. Für dreifach Geimpfte bleibt die Gültigkeitsdauer des Grünen Passes mit neun Monaten unverändert. Für die Einreise nach Österreich sind Impfzertifikate oder andere Impfnachweise weiterhin 270 Tage gültig.


Impfpflicht, Impflotterie sowie Zuschüsse für Gemeinden

24.1.2022

Der Fahrplan für das Inkrafttreten des COVID-19-Impfpflichtgesetzes ab Anfang Februar ist weiter auf Schiene. Im Nationalrat stimmte eine große Mehrheit für den Initiativantrag, der nach Durchführung eines Expertenhearings im Gesundheitsausschuss in wesentlichen Punkten aber noch angepasst wurde. Das Abstimmungsergebnis bei 170 anwesenden Abgeordneten waren 137-Pro-Stimmen und 33-Kontra-Stimmen.


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und International

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Burgenland beschließt Strukturplan für Gesundheit

20.1.2022

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat den Regionalen Strukturplan Gesundheit 2025 für das Burgenland vorgestellt. Darin einigen sich Land, Bund und Sozialversicherung unter der Ägide des Burgenländischen Gesundheitsfonds (BURGEF) auf die Leistungen in den Spitälern, die Zahl der Kassenarztstellen und deren Finanzierung. Dieser sieht unter anderem den Erhalt von fünf Krankenhaus-Standorten vor, außerdem ist eine Befragung der Bevölkerung zum Thema Gesundheit geplant. 2022 werden knapp 180 Millionen Euro in die Versorgung investiert. Zusätzlich fließen 50 Millionen Euro in die nächsten Abschnitte des Krankenhaus-Neubaus in Oberwart.


Neue Angebote für ambulante Rehabilitation

18.1.2022

Nach Operationen, einem Schlaganfall oder Herzinfarkt folgt meist eine mehrwöchige Rehabilitation. Dieser Reha-Aufenthalt wird in Kärnten künftig öfter als bisher auch ohne Übernachtung, also ambulant angeboten. Die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt hat dafür einen 1.000 Quadratmeter großen Zubau eröffnet. Die Humanomed erhielt nach einer Ausschreibung der Pensionsversicherungsanstalt den Zuschlag für Klagenfurt. Ein zweiter privater Anbieter für ambulante orthopädische Reha soll folgen. Auch in Villach könnte es demnächst ein ambulantes Rehazentrum geben. Beantragt werden kann die ambulante Reha über den Haus- oder Facharzt. Die Kosten übernimmt die Pensionsversicherungsanstalt, es ist keine Zusatzversicherung nötig.


Gesundheitsausschuss gibt Startschuss für Impfpflicht gegen COVID-19

18.1.2022

Sie tritt Anfang Februar in drei Phasen in Kraft. Gelten wird sie für Personen ab 18 Jahren. Ausnahmen gibt es für Schwangere und all jene, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können sowie für Genesene. Am Donnerstag ist dann der Nationalratsbeschluss geplant.


Alle Nachbarländer Deutschlands Hochrisikogebiete

17.1.2022

Die Zahl der Hochrisikogebiete erhöht sich auf einen Schlag weltweit um mehr als 30 Länder – viele davon liegen in Afrika und der Karibik. Aber auch Österreich wird erneut hochgestuft. Erst kurz vor Weihnachten war Österreich von der Hochrisikogebieteliste gestrichen worden, doch in dem bei Winterurlaubern beliebten Land schossen die Corona-Zahlen zuletzt wieder in die Höhe.


Neue Website zeigt genauere Corona-Prognosen für Österreich

17.1.2022

Die vergangenen Tage haben verdeutlicht, dass die Corona-Pandemie nach wie vor ein Thema bleiben wird. Hochschießende Infektionszahlen belasten das Gesundheitssystem und stellen die Politik und Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Um effiziente Maßnahmen zu setzen und den Umgang mit dem Infektionsgeschehen zu definieren, wird auf Epidemiologische Modelle gesetzt. Ein Team aus Nachwuchsforscher*innen der TU Wien hat nun eine neue Methode namens "Epidemometer" entwickelt. Mit der kann man die Infektionsanfälligkeit der Bevölkerung infolge einer Virusmutation allein anhand der offiziell verfügbaren Daten einfach und robust voraussagen, heißt es in einer Aussendung.


Neue Maßnahmen wegen Omikron

11.1.2022

Mit dem verstärkten Aufkommen der Omikron-Variante gilt seit 11. Jänner im Handel erstmals eine Kontrollpflicht. Der Lockdown für Ungeimpfte bleibt bestehen. Außerdem muss auch im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn ein Abstand von zwei Metern nicht möglich ist. Die Kontaktpersonenregelung ist bereits seit 8. Jänner neu.


Impfpflicht-Umsetzung: ELGA bremst

10.1.2022

Laut der ELGA GmbH ist die technische Umsetzung der Impfpflicht erst frühestens ab April möglich, heißt es in ihrer Stellungnahme zum Gesetzestext. Knackpunkt ist offenbar die Vernetzung der Daten zu Ausnahmefällen. Dennoch bleibt das Gesundheitsministerium bei seinem Plan, die Impfpflicht mit Februar einzuführen, wie es in einer Stellungnahme mitteilte. Ein erster Abgleich der Impfdaten mit dem Melderegister sei im Gesetzesentwurf am 15. März vorgesehen.


Omikron „Durchseuchung wird passieren“

7.1.2022

Mit strengerer Maskenpflicht, gelockerten Quarantäne- und geänderten Kontaktpersonenregeln will die Regierung in die Omikron-Welle gehen. Ein Lockdown werde als Notbremse mitgedacht, so die Leiterin der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (GECKO), Katharina Reich. Damit werde das Problem aber nur verschoben. Für sie steht mit der Omikron-Variante fest: „Durchseuchung wird passieren.“ Was Politik und Kommission verkündeten? Maskenzwang nun auch im Freien - wo kein 2-Meter-Abstand möglich ist. Der Grüne Pass gilt für zweifach Geimpfte nur noch sechs Monate und die Einhaltung der 2-G-Regel wird schärfer kontrolliert. BM Wolfgang Mückstein bestätigte: "die Impfpflicht wird kommen".


Start für Infusion gegen Covid-19

4.1.2022

Beim Pilotprojekt in der Wiener Klinik Favoriten sind die Infusionen der Marke Sotrovimab für Patientinnen und Patienten vorgesehen, die mit dem Coronavirus infiziert sind und bei denen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf gegeben ist. Bei den Infusionen setzt man auf monoklonale Antikörper. Medikamente sind allerdings keine Alternative zur Impfung gegen das Coronavirus, wird vom Gesundheitsministerium betont. Die Impfung biete nach wie vor den besten Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf.


Leitspital Region Liezen

3.1.2022

Nachdem 2021 der Grundstückskauf für das Leitspital Region Liezen erfolgte und die Finanzierung im Landtag beschlossen wurde, schreitet das Projekt weiter voran: Kürzlich hat die KAGes als Errichter die Generalplaner-Ausschreibung veröffentlicht. Teil der Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region ist auch eine neue Kinderärzte-Ambulanz in Liezen, die im Jahr 2022 eröffnet werden soll. „Noch bis 17. Jänner 2022 läuft die europaweite Ausschreibung für die Generalplaner-Leistungen. Darüber hinaus wird derzeit an der Abstimmung mit den Begleitprojekten aus den Bereichen Infrastruktur und Bau, etwa der Anschließung an das Wegenetz sowie der Ver- und Entsorgung, gearbeitet. Die erste Stufe des Preisgerichts für die Generalplaner-Leistungen ist für Ende Februar 2022 geplant, die zweite Stufe für Juli 2022 und für August 2022 dann die Beauftragung. Parallel dazu werden die Vergabeverfahren der weiteren erforderlichen Fachplaner wie Projektsteuerung, Prüfstatik etc. erstellt und bearbeitet für den Start der Planungsstufe 1 im September 2022." So Ernst Fartek, Vorstand der KAGes für Finanzen und Technik.


Was Impfstoff-Hersteller gegen Omikron planen

27.12.2021

Auch die Impfstoff-Hersteller reagieren auf Omikron: Sie passen ihre Corona-Impfstoffe entsprechend an. Wie läuft das? Und wie geht es nach der Anpassung weiter? Ein Überblick.


Gesundheitsberuferegister (GBR): Registrierungspflicht gilt wieder

27.12.2021

Die Registrierung der Berufsangehörigen ist in Österreich seit Juli 2018 Voraussetzung für die Ausübung des jeweiligen Gesundheitsberufes (gemäß GuKG und MTD-G). Während der Covid-19-Pandemie wurde die Registrierungspflicht kurzfristig ausgesetzt, um den Berufseinstieg zu erleichtern. Nach aktueller Gesetzeslage müssen ab 1. Jänner 2022 die betroffenen Berufsangehörigen allerdings registriert sein.


Jetzt einmal Weihnachten feiern

20.12.2021

Keinen Grund für Verschärfungen der Corona-Regeln in Wien sieht Gesundheits-Stadtrat Peter Hacker. Man habe sich angestrengt, damit Weihnachten gefeiert werden könne. Die neue Coronavariante Omikron macht sich in anderen Ländern bemerkbar, es wird auch davon ausgegangen, dass sie in Österreich und Wien zur dominierenden Version wird. Jetzt seien einmal Krisenstäbe am Zug, so Hacker. Die Regierung richtet angesichts der Omikron-Variante eine neue „gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination“, kurz „GECKO“, ein. Als Krisenmanager an der Spitze sollen Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, und Generalmajor Rudolf Striedinger fungieren.


Mehr als 30.000 Menschen bei Lichtermeer

20.12.2021

In Wien hat am Sonntag-Abend ein stilles Lichtermeer auf dem Ring stattgefunden – in Gedenken an die mehr als 13.400 CoV-Toten in Österreich. Pünktlich um 19.00 Uhr wurden die mitgebrachten Lichter in die Höhe gestreckt. Das Ende nach rund zehn Minuten wurde mit Jubel und Applaus quittiert. Reden gab es keine. Als Zeichen des Miteinanders versammelten sich mehr als 30.000 Teilnehmer*innen. Die Lichterkette ist auch als „Danke“ gedacht, an all jene, die in der Pandemie das Gemeinwesen aufrechterhalten und sich kümmern. Daniel Landau: „Jene im Gesundheitsdienst, in der Pflege, bei der Sicherheit und in der sozialen Arbeit".


Anti-CoV-Pille zu rund 90 Prozent wirksam

16.12.2021

Der US-Pharmakonzern Pfizer sieht die hohe Wirksamkeit seiner Anti-CoV-Pille nach einer Endauswertung der klinischen Studie bestätigt. Die Tablette zeige eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisikopatientinnen und -patienten, wie Pfizer mitteilte. Jüngste Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die sich schnell ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus beibehält.


Megaprojekt Krankenhaus Oberwart liegt trotz Corona im Plan

15.12.2021

Das größte Bauprojekt des Landes liegt im Zeit- und Kostenplan. 2023 soll der Bau abgeschlossen sein, 2024 der Patientenbetrieb starten. Das modernste Spital des Landes wird alle Stationen des derzeitigen Krankenhauses übernehmen und rund 320 Betten zur Verfügung haben.