Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


INTERREG Slowenien - Österreich > Grenzüberschreitende Kooperation

9.10.2019

Die Anforderungen an ein Gesundheitssystem sind aufgrund der Komplexität sehr wissensintensiv. Dies kann per se nicht allein, auch nicht regional, sondern in ziel- und aktionsorientierten Kooperationen gelöst werden. Das Projekt COOP4HEALTHCARE forciert im übergeordneten Projektziel eine Verbesserung des Dienstleistungsangebots im Gesundheitsbereich durch eine konsequente grenzüberschreitende Kooperation der relevanten Akteure im Programmgebiet und mit strategischen Europäischen Partnern. Damit werden direkte und langfristig orientierte Pilotprojekte mit einem hohen Wirkungsgrad (Digitalisierung, Wissensexzellenz, Kooperationsmodelle) aktiviert und umgesetzt. Somit wird auch gezielt den Herausforderungen, die Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit zu verbessern und ein eine ausgeglichene, qualitativ hochwertige Versorgung allen Bevölkerungsgruppen örtlich unabhängig und zeitgerecht zur Verfügung zu stellen, begegnet.


Pflege Ergebnisbericht Salzburg

7.10.2019

Mehr als 100 Expertinnen und Experten haben ein Jahr lang in zehn Arbeitsgruppen für Salzburg das „Maßnahmenpaket Pflege und Betreuung“ erarbeitet und notwendige Maßnahmen abgeleitet. Das geschnürte Maßnahmenpaket konzentriert sich auf die Langzeitpflege, sowohl auf die Versorgung in Seniorenwohnhäusern und den teilstationären Bereich als auch auf den Bereich der Mobilen Pflege und Betreuung sowie auf die Akutpflege in den verschiedenen Krankenanstalten.


Leitspital Liezen

7.10.2019

Nach bekannter Diskussion über das geplante Leitspital Liezen, werden ab 15. Oktober Probebohrungen am geplanten Standort südlich des Bahnhofs von Stainach-Pürgg beginnen. „Soll es im Bezirk Liezen anstelle der bestehenden drei Krankenhausstandorte in Bad Aussee, Rottenmann und Schladming nur mehr ein zentrales ‚Leitspital‘ geben?“ war die Frage, die im April von zwei Dritteln der Wähler mit „Nein“ beantwortet wurde.


Engpass: 900 Medikamente nicht verfügbar

2.10.2019

Seit Monaten kämpfen Österreichs Apotheken mit massiven Lieferschwierigkeiten. In fast allen Bereichen sind inzwischen bestimmte Arzneimittel nicht mehr zu bekommen. Inzwischen hat sich das Problem massiv verschärft und ist inzwischen auf einem Allzeithoch angekommen, so ein Apothekensprecher „Von etwa 350 Arzneimitteln, die Anfang des Sommers nicht lieferbar waren, ist das gestiegen auf 900. Das sind die Auskünfte, die wir vom Pharmazeutischen Großhandel haben.“


Operationen: Wartezeiten nun via Web zu erfahren

2.10.2019 + 21.10.2019

Die Salzburg-Liste der Wartezeiten bei planbaren Operationen ist seit kurzem im Internet abrufbar und einzusehen. Einzig Kärnten ist noch ausständig. 21.10.2019: Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) hat seine Operationswartelisten offline genommen, nachdem die Kritik an den langen Wartezeiten auf OP-Termine wieder lauter wurde. Laut KAV will man ein neues System erarbeiten.


Spieglein, Spieglein an der Wand …

12.11.2019

Der jüngste »State of Health in the EU«-Bericht hält uns einen Spiegel vor und zeigt klar die Schwächen des österreichischen Gesundheitssystems meint Dr. Gerald Bachinger, Sprecher der ARGE Patientenanwälte. Und weiter: "Ja, wir haben ein gutes, öffentlich-solidarisches Gesundheitssystem, das sich vor allem durch einen niedrigschwelligen Zugang, sehr gute Akutversorgung und einen Höchststand von versicherten Personen auszeichnet. Gleichzeitig wird aber schonungslos aufgedeckt, dass eine große Kluft zwischen Gesundheitsausgaben und möglicher Performance liegt.


Hamburgs Krankenhäuser wollen sich vernetzen

30.9.2019

Aus Konkurrenten werden Partner - jedenfalls, wenn es um die Digitalisierung geht: Die Hamburger Krankenhäuser wollen sich digital vernetzen. Ziel sei es, dass Ärzte die wichtigsten Patientendaten auch aus anderen Krankenhäusern schnell abrufen können. Geplant sei eine digitale Plattform, damit sich Ärzte - egal in welchem Krankenhaus - schnell ein Bild vom Patienten machen können - zum Beispiel in Notfall-Situationen. Es geht um schnellere Verfügbarkeit, mehr Information auf Knopfdruck und darum, Doppel-Befunde zu vermeiden.


Gewaltschutzpaket: Endlich besserer Schutz für Pflegepersonal

27.9.2019

Für tätliche Angriffe gegen sie gelten künftig strengere Strafen. „Damit wird eine langjährige Forderung von uns endlich in einen Gesetzestext gegossen. Es darf keine Toleranz gegenüber GewalttäterInnen geben" so der ÖGB und weiter "das ist ein großer Erfolg im sonst leider sehr kontraproduktiven Gewaltschutzpaket, das am 26.9.2019 im Parlament beschlossen wurde.


Erstes MRT-Gerät für St. Veit an der Glan

27.9.2019

Mit dem neuen Schnittbildzentrum kann das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder nun alle Untersuchungen selbst durchführen, rasch und unmittelbar im eigens geschaffenen Zubau. Bisher mussten sich Spitalspatienten in St. Veit für eine Magnetresonanztomographie immer auswärts untersuchen lassen.


Österreich Premiere: Krankentransporte ab sofort im Elektro-Bus

26.9.2019

Das neue Fahrzeug wird in Bruck an der Mur in den Dienst gestellt, da durch die beiden Standorte des LKH Hochsteiermark in Bruck und Leoben und die daraus resultierenden Fahrten zwischen den beiden Häusern für diese Fahrzeugklasse die optimalen Bedingungen vorgefunden wurden.


BMI-Rechner: Unzuverlässige Beurteilung des gesunden Gewichts

26.9.2019

So die Autorin des Buches «Ist essen gesund?» Beatrice Conrad. In Frage gestellt wird auch die Beurteilung ab welchem BMI eine Operation notwendig ist. Immerhin, so die Spezialistin, sei der BMI als Messmethode besser als früher der so genannte Broca-Index, der die Grösse minus 100 als Idealgewicht für Männer und nach Abzug von 15 Prozent als Idealgewicht für Frauen definierte.


Ärztemangel oder doch nicht ?

24.9.2019

Einerseits zeigt eine von der Ärztekammer initiierte Umfrage im Frühling dieses Jahres auf, dass es viel zu wenige Ärzte gibt. Viele Ärztestellen im ländlichen Bereich sind unbesetzt und noch viel mehr gehen in den nächsten Jahren in Pension. Andererseits unsere MedUnis Graz, Innsbruck und Wien in einer aktuellen Aussendung: "Österreich hat keinen Ärztemangel und braucht auch nicht mehr Studienplätze für Medizinstudentinnen und -studenten." .......


Neuer Intensivverbund im Innviertel

23.9.2019

Der neue Intensivverbund am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried verbessert die Versorgung Schwerstkranker im Innviertel. Im Intensivverbund steht der Patient im Mittelpunkt, der die benötigte Expertise von drei Versorgungseinheiten Anästhesie, Innere Intensiv und Stroke Unit bekommt. Ein Schlaganfallpatient, der gleichzeitig an einer Herzschwäche leidet und beatmet werden muss, braucht das Fachwissen aller drei Einheiten.


Nach E-Medikation kommt E-Impfpass

23.9.2019

Künftig sollen neben Befunden sowie Medikamenten auch Impfungen online gespeichert werden und abrufbar sein. Möglich ist das über die elektronische Gesundheitsakte ELGA. Die Testphase für den elektronischen Impfpass soll Anfang 2020 zuerst testweise in der Thermenregion in NÖ starten.


Spitäler: Drohnenflüge ausgezeichnet

23.9.2019

Die Vereinigung Schweizerischer Spitaldirektorinnen und -direktoren ist für ihr Projekt, mittels Drohnen Laborproben von Spital zu Spital transportieren, ausgezeichnet worden. Die europäische Vereinigung der Spitalmanager sieht in dem Projekt im Kanton Tessin eine Verbesserung für Spitäler und Patienten, heisst es in einer Mitteilung. Die Transporte brächten bis zu 45 Minuten kürzere Transportzeit, schneller verfügbare Proben und bis zu 90 Prozent weniger CO2-Emissionen.


Tag der Patientensicherheit

17.9.2019

"Es hat sich sehr viel getan, aber noch nicht genug. Unser Gesundheitswesen ist eines der sichersten", sagte Brigitte Ettl, Präsidentin der Plattform Patientensicherheit. Die österreichische, die deutsche und die Schweizer Organisationen haben bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Abhaltung des Welttages der Patientensicherheit durchgebracht. Die Aktivitäten zielten auf eine „Sicherheitskultur auf allen Ebenen“ des Gesundheitswesens ab, erklärte die Expertin. Bis zu 30 Prozent der Spitalsinfektionen wären vermeidbar. In Österreich muss pro Jahr – österreichische Daten dazu gibt es nicht – aufgrund internationalen Schätzungen mit jährlich rund 245.000 Zwischenfällen in Krankenanstalten gerechnet werden. Wahrscheinlich gibt es zwischen 2.900 und 6.800 Todesfälle. Ein Teil wäre vermeidbar. Dr. Brigitte Ettl ist auch Vortragende bei den 11. Wiener Fortbildungstagen am 11. und 12. November im Wiener Rathaus.


NÖ: Rettungsvertrag mit Slowakei in Aussicht

9.9.2019

Dass Patienten von Hainburg (Bezirk Bruck an der Leitha) im Notfall für eine Behandlung nicht nach Bratislava gebracht werden dürfen, hat u. a. beim Roten Kreuz für Kritik gesorgt. Derzeit dürfen Patientinnen und Patienten, für die das Landesklinikum Hainburg (Bezirk Bruck an der Leitha) nicht ausgerüstet ist, nicht nach Bratislava gebracht werden. Sie müssen in die Krankenhäuser nach Wien, Mödling, Wiener Neustadt oder Eisenstadt transportiert werden. Es fehlt ein Staatsvertrag als rechtliche Grundlage. Ziel des neuen Staatsvertrags mit der Slowakei sei es, dass sowohl österreichische als auch slowakische Rettungsautos mit Blaulicht in beiden Ländern unterwegs sein dürfen.


KH Oberwart: Baubewilligung erteilt

9.9.2019

Die Burgenländische Krankenanstalten-Ges.m.b.H. (KRAGES) hat die Baubewilligung für den geplanten Neubau des Krankenhauses in Oberwart erhalten. Ein Großteil der notwendigen Bescheide liege damit vor, die Behörden hätten „grünes Licht“ für den Neubau gegeben, so die KRAGES. 2020 soll mit den Arbeiten am neuen Krankenhaus begonnen werden. Die Bauphase soll planmäßig bis 2023 dauern, danach will man mit dem Probebetrieb und dem Umzug beginnen. Die ersten Patientinnen und Patienten sollen dann ab 2024 im neuen Krankenhaus behandelt werden können.


Neue länderübergreifende SOS-Alp App

9.9.2019

Tirol, Südtirol und Bayern machen bei Notfall-Alarmierungen gemeinsame Sache: In Wörgl ist die neue, kostenlose und länderübergreifende SOS-EU-Alp App präsentiert worden. Sie umfasst Rettungsdienste (Boden und Luft), Berg- und Wasserrettung sowie Feuerwehr. Der grenzübergreifende Notruf soll für eine möglichst schnelle Rettung sorgen. „Mit der neuen SOS-EU-Alp App wird eine schnelle und genaue Einsatzortermittlung ermöglicht. Vor allem bei einem Notfall im freien Gelände ist das – im Vergleich zur Ortung über Handymasten – angesichts der exakten GPS-Daten ein großer Vorteil.


"Habt keine Angst vor künstlicher Intelligenz"

1.9.2019

Bei den Alpbacher Technologiegesprächen wurde über die neuen Möglichkeiten durch künstliche Intelligenz und darüber, wie sie wahrgenommen wird, diskutiert. Die globale digitale Vernetzung umfasst fast alle Bereiche des Lebens – besonders KI verspricht in Disziplinen wie Medizin oder Bild- und Datenanalysen große Potenziale. „Künstliche Intelligenz kann helfen und sie kann schaden“, ergänzt KI-Pionier Sepp Hochreiter, Leiter des Instituts für Machine Learning an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Dieses zweischneidige Schwert macht vielen Laien Angst und wurde schon früh begründet. Künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst.