Medizinisches

Studie: Nebenwirkungen bei gemischter Impfung etwas häufiger

Wer zwei unterschiedliche Coronavirus-Impfstoffe bei seiner Erst- und Zweitimpfung erhält, hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für milde und moderate Nebenwirkungen nach der zweiten Dosis. Das geht aus vorläufigen Daten einer Studie der Universität Oxford hervor, die im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht wurden.

ORF 

The Lancet 

The new england journal o f medicine:
Safety and Efficacy of Single-Dose Ad26.COV2.S Vaccine against Covid-19

 

 

 

Covid-19 hält die Welt immer noch in Atem, ein Krankenhaus zu besuchen erscheint als Risiko. Patient*innen sind verunsichert. Händedesinfektions-Daten sollen nun für Patienten Sicherheit vor Covid-19 bringen.  Wie sich dieses Risiko minimieren lässt, zeigen Beispiele: In zwei deutschen Krankenhäusern sind spezielle Händedesinfektionsspender montiert. Sie übermitteln Anwendungsdaten und erteilen digital Selbstauskunft.

APA

Roche hat sein erstes Corona-Medikament in der Pipeline. Beim Medikament, welches von Regeneron entwickelt und von Roche produziert und vertrieben wird, handelt es sich um einen Antikörper-Cocktail. Die beiden Wirkstoffe, Casirivimab und Imdevimab verhindern das Eindringen des Coronavirus in die Körperzellen. Damit wird das Coronavirus an der Vermehrung gehindert. Der Wirkmechanismus ist damit ähnlich, wie wenn die körpereigenen Antikörper eine Infektion bekämpfen.

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EMA prüft dual wirkenden monoklonalen Antikörper VIR-7831 für die frühe Behandlung von COVID-19.

APA

COVID-19 stationär: Die neue Leitlinie

Die Leitlinie klärt darüber auf, wann eine stationäre und wann eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich ist oder wann welche Form der Atemunterstützung, wann eine Intubation und mechanische Beatmung zum Einsatz kommen. „Das Hauptziel der unterstützenden Therapie besteht darin, eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu sichern, wofür uns verschiedene Methoden, wie Sauerstofftherapie oder eine Masken-Beatmung unterstützend zur Verfügung stehen“, fasst Professor Michael Pfeifer, Präsident der DGP, zusammen. Federführer sind die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Zudem wirkten elf weitere Fachgesellschaften an der Erstellung mit.

Impfstoffkandidat von Janssen


Die entscheidende globale klinische Phase-3-Studie mit dem COVID-19-Impfstoffkandidaten von Janssen hat begonnen. Erste Personen wurden in der Phase 3-Studie (ENSEMBLE) geimpft. Die Studie untersucht Sicherheit und Wirksamkeit von Janssen’s COVID-19-Impfstoffkandidaten JNJ-78436735, auch bekannt als Ad26.COV2.S. Der Impfstoffkandidat wird von den Janssen Pharmaceutical Companies entwickelt.

Medieninfo

Medieninfo (engl)
COVID-19 FREQUENTLY ASKED QUESTIONS
SUMMARY TALK TRACK OF COVID-19 VACCINE PHASE 3 (ENSEMBLE) TRIAL

Materialien im Vergleich: Welche Alltagsmaske filtert am besten?

Mund-Nase-Bedeckungen, die Coronaviren stoppen sollen, gibt es in allen Farben und vielen Formen. Aber welches Material ist ideal, um die Viren aufzufangen, und lässt einen gleichzeitig noch gut atmen? Eine Erkenntnis: Die Schutzwirkung von Alltagsmasken ist nicht nachgewiesen, aber sie hilft trotzdem.

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Wie Johnson & Johnson informiert, hat der führende Impfstoffkandidat des Unternehmens (Ad26.COV2.S) in einer präklinischen Studie vor der Infektion durch das SARS-CoV-2-Virus geschützt. Das Virus löst die Krankheit COVID-19 aus. Neutralisierende Antikörper zeigten, dass der vektorbasierte Impfstoff des Adenovirus Serotyp 26 (Ad26) bei nichtmenschlichen Primaten (NHPs) eine zuverlässige Immunantwort hervorrief, so dass eine Infektion verhindert und die Lungen vollständig vor dem Virus geschützt wurden. Die Studiendaten wurden im wissenschaftlichen Journal Nature veröffentlicht. Auf Basis der überzeugenden präklinischen Daten hat Johnson & Johnson in der vergangenen Woche die ersten klinischen Studien der Phase 1/2a an gesunden Freiwilligen in Belgien und den USA gestartet.
Medienmitteilung

In einer Medienmitteilung wurde über die Gründung des CARE-Konsortiums (Corona Accelerated R&D in Europe) berichtet. Ziel ist die beschleunigte Corona-Forschung und Entwicklung in Europa.
Medienmitteilung

Die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) sind in den letzten Jahren durch neue, orale Therapieformen entscheidend ergänzt worden. Waren es bisher klassische Chemotherapien, die im Krankenhaus in mehreren Behandlungszyklen verabreicht wurden, gibt es jetzt auch die Möglichkeit, orale Therapien einzusetzen – diese aber im Gegensatz zu den Chemotherapien als
Langzeittherapien zum Beispiel bis zum Eintreten der Krankheitsprogression.
Ökonomische Effekte bei der Therapieauswahl

Johnson & Johnson, der Mutterkonzern von Janssen, hat einen vielversprechenden Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 identifiziert. Daran hatte das Unternehmen seit Januar diesen Jahres gearbeitet. Darüber hinaus wird die Partnerschaft zwischen den Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson und der Biomedizinischen Forschungs- und Entwicklungsbehörde (BARDA) des US-Gesundheitsministeriums signifikant ausgebaut. Das Unternehmen geht davon aus, spätestens im September 2020 klinische Studien für den Impfstoffkandidaten am Menschen starten zu können. Bereits Anfang 2021 könnte ein COVID-19-Impfstoff für den Notfallgebrauch verfügbar sein. Das ist im Vergleich zur gewöhnlichen Dauer der Impfstoffentwicklung ein stark verkürzter Zeithorizont.
Medienmitteilung